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Die Übung und das Drachen zähmen

Miriam J.
 

 

Hallo Zusammen,

 

ich habe die Übung weitergeschrieben und hoffe, dass für euch alle so irgendwie passt und ihr aus meiner Idee auch etwas Tolles entwickeln könnt. Ich habe extra nicht zu viel vorgegeben um euch nicht einzuschränken, am Ende sollten wir nur alle wieder aufs Schiff kommen, aber wie heißt es so schön der Weg ist das Ziel.

 

 

 

Ich habe auch noch ein zweites Szenario kreiert, erstens weil ich mich mal an euren Chars versuchen wollte und zweitens um eine Ausweichmöglichkeit zu bieten falls irgendwer so gar nichts mit der Übung anfangen kann.

 

Ich hoffe wirklich, dass ich alle Char richtig getroffen habe, wenn nicht bitte bei mir melden.

 

Es ist leider etwas länger geworden, bei den nächsten Post fasse ich mich wieder kürzer.

 

So, dann viel Spaß beim Lesen und seid gnädig mit mir ich rutsche ab und zu etwas ins ausgefallene ab.^^

 

Versteht meine Post aber nur als Intermezzo bevor wir uns dann auch der tollen Idee mit ungewöhnlichen Scannerwerten widmen.

 

Liebe Grüße Miri

 

P.S. ich weiß das ich noch ein paar Bälle offen habe, aber die schreib ich beim nächsten Mal, sonst wäre das RPG noch länger geworden.

 

 

 

 

 

 

 

</RPG>

 

# Zeit: MD 3.0245

 

# Ort: Maschinenraum

 

# Ball: Freiball

 

Nach und nach trudelten die Offiziere ein, nicht so schnell wie Ewa sich das vorgestellt hatte, aber auch nicht so langsam wie sie befürchtet hatte, das sprach jetzt dann doch ein klein wenig für die Offiziere. Vielleicht würden sie es dann doch schaffen das Sonnensystem zu verlassen, ohne selbst das Schiff in die Luft zu jagen.

 

Na ja, die Chancen standen da wohl doch nicht besonders gut, wenn man es mal realistisch betrachtete. Noch einmal huschte der Blick der Polin über die Anwesenden, die Welpen – die waren es die ihr Sorgen machten. Frischfleisch wenn man so wolle, frisch von der Akademie oder danach für ein paar Jahre auf einem netten, sauberen, ruhigen Posten geparkt – aber alle samt keine Ahnung davon das das All etwas dunkles böses war was nur darauf wartet ihnen das letzte bisschen Luft aus den Lungen zu quetschen.  

 

Nun blieb es also an ihr die Welpen stubenrein zu bekommen, wie irgendwie IMMER der ganze Scheiß an ihr kleben blieb, aber irgendwer musste die Drecksarbeit ja nun mal machen und ja… wenn sie es tat, denn hatte sich die Chancen auf zwei verstreichende Wochen, bevor irgendein Depp ganz ausversehen die Selbstzerstörung betätigte, gerade leicht erhöht.

 

Wenigstens blieb ihr der OPS erspart, dieser war zu einer enorm wichtigen Aufgabe abgestellt worden und das bedeutetet sie konnte sich später mit ihm befassen und den Typen mal etwas näher kennenlernen bevor sie mit ihm einige Stunde eingesperrt in einem Shuttle verbringen musste.
Immer noch musterte Ewa die Anwesenden, die sich militärisch aufgereiht hatte mit kühlem Blick. Einen Moment wollte sie die Anwesenden noch zappeln lassen, als eine butterweiche weibliche Stimme neben ihr sich irgendwie selbständig machte.

 

„Wir sind sooo froh, dass Sie nun alle hier sind“; begrüßte Olivia die Anwesenden mit einem freundlichen Lächeln.

 

Damit war der wundervolle Zauber der Kälte von Ewa im Schein der blonden Elfe verpufft und hatte sich in eine rosa Wolke aus Feenstaub verwandelt.

 

Ein Blick haftetet auf der CNS die sich aber aus irgendeinem Grund nicht von der bösen polnischen Hexe einschüchtern ließ. Waren Weltraumelfen immun gegen den dunkeln Zauber der eisigen EOs?

 

Noch einmal versuchte Ewa sich an einem kühlen neutralen Bick, „Wie Sie sicher wissen befindet sich die Sternenflotte im Krieg und auch wenn unsere Mission uns weit von diesem Geschehen wegführt, lauert im All einiges was uns lebendig verschlingen will.“

 

Hach, der Hauch des Grauens war wieder hergestellt…. Zumindest für den Bruchteil einer Sekunde bis Ms. Winter – Weltraum – ich bin zu allen freundlich  - und kann alle verstehen – Elfe sich einfach aus ihren extrem hochhackigen Schuhen schälte, diese nun in den zierlichen Händen hielt und barfuß neben der perplexen Ewa stand.

 

Ms. Winterelf – würde sie zusammen mit dem ersten Zivilisten der ihr heute noch auf die Nerven ging ins All beamen – Papierkram hin, Papierkram her.

 

Ewa räusperte sich und versuchte sich nichts anmerken zu lassen, „Ensign Mäkinen unser Counserlor in Ausbildung und die nette Assistentin von Ms..“, Ewa stockte kurz, denn ihr fielen sehr viele unfreundliche Bezeichnungen ein, aber nicht der richtige Name, „Ms Winterbottom“, gut das ihr Gehirn ihr wohlgesonnen war.

 

„Sie hat einen Erkundungsflug mit der Didrichsen unternommen und gilt seit 20 Minuten als vermisst.“

 

Ewa blickte sich um, bevor sie die Daten der jungen Frau und die Daten des Shuttles an die Stelle projizierte an der vorhin noch die Uhr zu sehen gewesen war.

 

„Unsere Aufgabe wird es sein, der Shuttle zu finden, Ensign Mäkinen zu retten und das Shuttle unversehrt zurück auf das Schiff zu fliegen.“ Ein leises Seufzen unterdrücke die EO nun doch, „Ms. Winterbottom werden wir dabei igrorieren, sie protokoliert die Übung, sammelt Daten und bewertet die Übung fachsicher.“

 

Mit einem freundlichen Lächeln nickte die nicht mehr ganz so junge Psychologin, „Es handelt sich hierbei um eine Standard- Übung der Sternenflotte und eine standardisierte Auswertung. Bitte machen Sie sich keine Sorgen, das alles ist streng vertraulich.“

 

Ewa schüttelte den Kopf, warum beruhigte die Frau denn immer alle Personen um sich herum, das machte ihren eigenen Job als XO der Übungen gerade nicht leichter.

 

„Also, Ms. Winterbottom. Sie sollten dann vielleicht?“

 

Olivia nickte, hielt noch immer die Schuhe in der Hand und bei einem Schritt nach vorn, bewegte sich der extrem leichte weiße Stoffe ihres Kleides fast so als wäre es aus fließendem Wasser gewebt worden.

 

Mit einer Berührung ihres Kommunikators wurde Olivia auch schon zu Ella gebeamt, während das Shuttle sich weiter von dem Mutterschiff entfernte.

 

Typischer Weltraum – Elfen Abgang.

 

 

 

 

 

# Zeit: MD 3.0315

 

# Ort: Shuttle Typ II

 

# Ball: Freiball Übungsmission

 

Die kleine Gruppe befand sich nun auf dem Schutte, wobei sie diese fliegende Blechdose erst einmal aus dem Hangar buchsieren mussten. Dank einem ganzen Haufen von Technik, sollte das für heute nicht die aller schwerste Aufgabe sein.

 

„Die Sensoren haben die Didrichsen gefunden“, verkündete Ewa und beobachtete wie die Leute die Daten begutachteten. Das Shuttle der jungen Psychologin befand sich mittlerweile gestrandet auf einem Asteroiden.

 

Es sah also wirklich so aus, also hätten die beiden blonden Grazien aus der psychologischen Abteilung den Plan ausgeführt ohne sich auf atomarer Eben zu zerlegen, das überraschte Ewa nun doch irgendwie.

 

Langsam erhob die Pilotin sich aus dem Stuhl des Steuermannes, und setzte sich mitten im Shuttle ganz einfach auf den Boden.

 

Helena hatte dies mit skeptischen Blick quotiert, war aber sofort in ihre Arztrolle verfallen, „Geht es Ihnen gut“, wendete sie sich nun mit einfühlsamer Stimme an die XO.

 

Diese verdrehte innerlich die Augen, da schwang zu viel mütterliche oder ärztliche Sorge mit in der zuckersüßen Stimme. „Ich stehe kurz vor dem Ableben. Ich leide an einem schweren Belianischen – Grippeanfall und bin nicht mehr in der Lage die Rettungsmission weiter zu führen. Außerdem können sie mich nicht aufs Schiff beamen, Störungen durch den Asteroiden auf dem das gesuchte Shuttle gelandet ist.“

 

Ewa verschränkte die Arme vor der Brust und wartete auf die wohlwollende Pflege ihrer Ärztin und war neugierig darauf, wie die Anderen das Problem hier meistern würden.

 

 

 

 

 

# Zeit: MD 4.1900

 

# Ort: Büro OPS

 

# Ball: Ashes

 

Es war wieder einer dieser Tage in denen man am besten das Bett erst gar nicht verlassen hätte. Dieses Sprichwort das man zuerst mit dem falschen Fuß aufgestanden war, dass war nicht einmal ausreichend für den heutigen Tag. Die Zivilisten nervten, sie meldeten sich immer wieder mit Wünschen, Beschwerden und Kleinigkeiten die repariert werden sollten, weil das Überleben der zivilen Rasse davon abhängen würde und am Ende stellte sich nur wieder heraus, dass irgendeine gelangweilte Hausfrau versucht hatte zu kochen. Ja, die Zivilisten kamen auf seltsame Ideen! Jahrzehntelang reichte es den Replikator zu benutzen, aber wenn man auf einmal in einer Nussschale durchs All schipperte, dann musste man versuchen die Küche zum ersten Mal in seinem Leben zu benutzen und das nur um die gute Ewa vollends in den Wahnsinn zu treiben.

 

Alle samt sollte man ins All beamen…. Gut, vielleicht auf einem einsameren Planeten aussetzen und auf dem Rückweg wieder einsammeln. Ach ne, ging ja nicht bis dahin hatten sie es geschafft auch einen Planeten mit 90 Prozent Wasser auf der Oberfläche mit einem Ofen zu entzünden.

 

Irgendwie musste sie diesen Tag ausblenden, abharken und ablegen. Die gedankliche Schublade verriegeln und den Schrank dann einfach ins All beamen, an einen unbewohnten Ort falls er sich in einen Backofen verwandelte und irgendwas gleich mit entzündete.

 

Kurz hatte Ewa überlegt ob sie den Kommandanten fragen sollte, ob man seine Mutter nicht für eine Grundeinweisung in die Kuchenbenutzung abkommandieren konnte? Es war jedoch keine gute Idee mit der Mutter des Kommandanten zu sprechen, solch eine Gespräch konnte IMMER nur auf zwei Arten enden. Entweder die Mutter hasste einen und man hatte sich zeitgleich auch mit dem Chef verscherzt, oder sie mochte einen und man wurde auf dem Sofa mit fettigem Gebäck und Kinderfotos gefoltert und sie wollte ihren Commander ganz bestimmt nicht in Windeln gewickelt auf einem Bärenfell spielen sehen. Allein der Gedanken daran jagte Ewa einen Schauer nach dem Anderen über den Rücken.

 

Sport! Sport war eine angemessene Ablenkung. Es galt also nur noch den passenden Partner für diese Freizeitvergnügen zu finden und das war nicht so leicht, wenn man die Leute mit denen man diente noch nicht so gut kannte. Und mit einem Zivilisten teilte sie sicherlich nicht ihre kostbare Holodeckzeit.

 

Ewa gab sich also dem Vorurteil hin das CSOs in der Regel gut in sportlichen Dingen waren und so fiel ihre unglückselige Wahl auf die Leiterin der Sicherheit vor deren Schreibtisch sich Ewa mittlerweile zu volle Größe aufgebaut hatte.

 

„Lieutenant Thomson“, das erste leise räuspern hatte die Sicherheitschefin überhört, da sie in ihre Arbeit vertieft war, eine löbliche Eigenschaft. Vielleicht hatte sie ja doch einen passenden Sportpartner gefunden. Die dunklen Augen fixierten Ewa bevor Thomson sich zum Gruß erhob, sie war sich noch nicht so ganz sicher, was sie von der Vorgesetzten halten sollte. Auf dem Schiff gab es Gerüchte das Ewa seit ihrer Ankunft nicht ein einziges mal gelächelt haben sollte.

 

Nahima fragte sich, ob sie irgendetwas vergessen hatte und damit die Aufmerksamkeit der EO auf sich gezogen hatte, auch eine Sachlage die laut der bösen Zungen auf dem Schiff nichts Gutes ankündigte.

 

„Ich mach es kurz und knapp“, setzte Ewa an“; und blickte sich noch einmal im dem Büro um, „ Ich suche einen Partner zum Klettern. Ich weiß, dass ihre Schicht gleich vorüber ist, also wenn sie Interesse haben?“

 

Wie sehr es Ewa doch hasste, irgendwen, irgendetwas zu fragen, sie kam sich immer als Bittstellerin vor, ABER sie würde mit diesen Leuten zusammenarbeiten und war um Kontakt bemüht, immerhin war die Sicherheitschefin ganz klar kein Zivilist und allein diese Tatsache wertete sie doch enorm auf.

 

Die CSO setzte zu einer Antwort an, wurde jedoch von ihrem Kommunikator jäh abgewürgt, es war einer der wenigen Moment wo sie für eine solche sonst nervtötende Unterbrechung fast dankbar was, denn so konnte sie noch einmal gedanklich ihre Antwort durchgehen.

 

[„Wir haben ein Problem ´mit der technischen Verrieglung auf den Decks neun und zehn. Es scheint fast so als hätten sich alle Türen entriegelt.“] Nahima schnaubte, [„Verstanden, ich bin auf dem Weg.“]

 

Ewa stand einen Moment lang da und starrte gegen die Wand, „Das heißt jetzt laufen die Zivilisten noch planloser über mein Schiff? Und nicht einmal die Türen halten die kleinen Monster von Nachwuchs und die flauschigen Haustiere zurück?“

 

„Ich befürchte wir müssen unsere Verabredung um ein paar Stunden nach hinten verschieben“, stellte die halbe Indianerin fest und seufzte, während sie sich erhob.

 

„Mein Quartier ist auch dort“, stellte Ewa nachdenklich fest, „Ich hoffe mein Haustier ist nicht rausgelaufen, das könnte unangenehm werden.“
Zusammen setzten die beiden Frauen sich in Bewegung, „Ich hätte gar nicht gedacht, dass sie ein Haustier haben.“ Der Blick der CSO war wirklich ein wenig nachdenklich, sie fragte sich ob Ewa eher der Katzen.- oder  der Hundetyp war.

 

 

 

 

 

 

 

# Zeit: MD4.1915

 

# Ort: Büro Deck neun

 

# Ball: Ashes, Auri, Mac, Nicole, Danimax, Ela, Danimax

 

Emma saß auf ihrem schönen rosa Teppich und hatte die Ponyfreunde und Einhornfreunde um sich herum im Kreis aufgestellt. Mit einer kleinen Kunststofftasse gab sie den Stofftieren zu trinken und freute sich über die Unterhaltung. Ihre Freunde hatten immer so viele Dinge zu berichten. Olivia war eingeschlafen, das hatte die kleine Maus kontrolliert in dem sie der Tante gegen die Nase gestupst hatte, als keine Reaktion erfolgte, hatte sie ganz aus Versehen den Kaffee über ein PADD gekippt eines der mutigeren Einhorn- Stofftiere daneben gesetzt und hatte sich ins Kinderzimmer verdrückt, das mutige Einhorn würde später die ganze Schuld auf sich nehmen und sie beschützen – wie immer.

 

Ihre Mama war unterwegs und würde ganz bald wiederkommen, das hatte sie versprochen. Bald dauerte aber leider doch oft echt lang.

 

Das rosa Einhorn mit der Glitzermähne wollte aber trotz allem, dem mutigen Freunds beistehen, also schlich Emma wieder ins Wohnzimmer, nahte sich dem Sofa und der schlafenden Tante, als die Tür sich öffnete.

 

Sie konnte ja auch mit ihrem Freund auf dem Korridor spielen, ganz so wie die Erwachsenen es immer taten, die liefen den ganzen Tag über in lustigen Schlafanzügen über das Schiff und spielten immer in Gruppen lustige Spiele. Sie wollte auch neue Freunde finden, damit sie zusammen mit den Ponys spielen konnte.

 

Noch während Emma ihren Plan richtig toll fand, stand sie mitten auf dem langen Korridor und entfernte sich unerlaubter Weise von der familiären Gruppe, vor allem aber entfernte sie sich unbemerkter Weise und schlich auf den rosa Kindersocken in unendliche Weiten die noch nie ein Kleinkind zuvor allein betreten hatte. .

 

Mit großen Augen blickte Emma sich um, das Stofftier als treuer Begleiter unter den Arm geklemmt und immer auf der Suche nach neuen Wundern, oder Spielkammeraden da war sie jetzt nicht ganz so wählerisch.

 

 

 

 

 

# Zeitgleich - Quartier Ms. Zima

 

Das leise knacken, gefolgt von einem zischenden Geräusch ließ die Echse verschlafen ein Auge öffnen. Das neue und vor allem große Quartier sagte ihr zu, es war nett hier auf dem großen Bett zu liegen und gemütlich von Beute zu träumen, auch wenn diese Frau die ihm immer das Essen hinstellte immer zu versuchte ihn von dem Bett, (wie sie den Ort mit dem samtweichen Decken nannte) zu schieben und auf das seltsame vibrierende Kissen zu schicken.

 

Der Kopf des mächtigen Tieres schnellte nach oben als er Geräusche vernahm. Die Naben die sich über seinem starken Körper verteilten, zeugten davon, dass er so manches Tier aus seinem Revier vertrieben hatte und in den Jahren auf dem Frachtschiff, hatte er so manchen Kampf gegen tierisches Gesindel gewonnen, das sich auf seinem Schiff, auf seinem Zuhause breitmachen wollte. Mit einem gewaltigen rumps sprang das Tier vom Bett und hob dem Kopf in die Höhe. Ratten konnte es nicht riechen, was es als sehr schade empfand, zwei drei der dicken Viecher konnte es locker vor dem Abendessen verschlingen, ohne dass seine Bedienstete es bemerken würde, sprich das Fleisch was sie ihm hinstellte passte dann immer noch locker in den immer zu hungrigen Magen.

 

Die langen Krallen bohrten sich in den Teppich, während das niedliche Tierchen sich dazu entschloss, in Weiten vorzudringen, das noch nie ein Haustier zuvor gesehen hatte -  es verließ unerlaubter weise das warme Bett und machte sich auf die Suche nach Beute.

 

 

 

 

 

# Korridor Deck 9

 

Emma patschte noch immer jede Wand mit den kleinen Fingerchen an, Warum? Weil die langweiligen Erwachsenen ihr immer sagten, sie wollte nicht alles anfassen, aber jetzt! Jetzt war keiner hier der langweilen konnte und ihr Einhornfreund hielt das auch für eine sehr gute Idee und wirklich Jeder wusste doch das Einhörner immer Recht hatten.

 

Etwas knurrendes und schabendes hinter einer Ecke machte ganz lustige Geräusche, weswegen die kleine Emma quietschend vor Freude los lief, die kleinen Beinchen schien ihr jedoch einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen, weswegen sie kurz nach der Ecke über die eigenen Füße stolperte und direkt vor der mächtigen Echse zum Liegen kam. Das Tier fuhr blitzschnell herum und ließ vor der Wand ab, die es zuvor mit den langen scharfen Krallen markiert hatte ab und bewegte sich auf das Kind zu, den Blick auf die Beute fixiert…

 

 

 

 

 

# Ecke vor dem Chaos

 

Weitere Türen öffneten sich und verschlafene Zivilisten irrten auf den Korridor herum, um ihre Haustiere wieder einzufangen oder andere Dinge  zu tun die sich Ewa nicht erschließen wollten.

 

Sie schnaubte, während die Sicherheitschefin sich von ihren Leuten die auch gerade eingetroffen waren informieren ließ.

 

[„Zima an Medvedev. Auf Deck 9 gibt es ein Problem mit den Türen. Sie sind in exakt drei Minuten hier und in 5 haben Sie das Problem behoben, oder ich lasse sie alle Shuttle zerlegen und wiederzusammenbauen, haben Sie mich verstanden?“]

 

 Nö, hatte der Russe nicht wirklich, denn er stecke gerade mit dem Kopf in einer Wandverkleidung und versuchte einige Kinderkrankheiten zu vertreiben.

 

Was er aber doch verstanden hatte, war das wieder irgendetwas nicht funktioniert und das seine Person gefordert war. Mit einer knappen Antwort speiste er die EO ab und machte sich auf dem Weg.

 

Während die Polin sich ausmalte wie die Shuttle in Einzelteilen auf dem Hangar sortiert nach Bauteilen lagen, stieß die CSO Ewa kurz an um sich ihre Aufmerksamkeit zu sichern.

 

„Meine Leute sorgen dafür, dass erst mal alle Zivilisten wieder in ihre Quartiere gehen und helfen dabei die Katzen und Hunde einzufangen die sich hier rumtreiben.“

 

Ewa wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, da schoss ihr eine sehr bekannte, sehr große Echse um die Ecke. Ihr Haustier rannte so schnell wie selten und zischte zwischen den beiden Frauen hindurch, so dass diese zur Seite springen mussten und für einen Augenblick staunend hinter dem Tier her blickten.

 

„Sagen Sie bitte, dass sie das auch gesehen haben und mich Ms Winterbottom nicht einliefern lässt“, stellte Ewa vollkommen perplex die Frage der Frage nach ihrem geistigen Zustand in den Raum.

 

Erhielt jedoch eine eher nonverbale Antwort als Nahima losrannte um die Verfolgung der Echse samt kleiner rosa Reiterin, welche vor Freude quietschte aufnahm.

 

So kam Ewa nun doch noch zu ihrem Sport als auch sie die Verfolgung aufnahm….

 

 

 

 

 

# Korridor des Chaos – Deck 9

 

Das Vieh war verdammt schnell, so das Ewa und Nahima ihre liebe Mühe hatte mit dem Zweiergespannt aus quietschender Prinzessin und Echse überhaupt mit zuhalten ans Einholen war für den Moment nicht zu denken.

 

„Das funktioniert so nicht“, rief die Sicherheitschefin während des Laufens und zermarterte sich das Hier nach einer Lösung, „Wir sollten sie ein eine Ecke treiben.“
Ewa nickte, verfluchte aber auch zeitgleich den Ingenieur der dieses Schiff konstruiert hatte, denn offensichtlich war diese nicht gerade ein Freund von Fang – Ecken gewesen.

 

„Vielleicht bekommen wir es in den Turbolift gescheucht“, setzte Ewa nach, die mittlerweile hörbar außer Atem war.

 

Für einen Moment hatte die EO nach Luft gejapst und ihren Blick abgewendet, nun aber da sie dem Tier, samt Reiter um eine weitere Ecke gefolgt waren, bot sich vielleicht doch eine andere Lösung – Sternenflottenoffiziere.

 

Man sagte solchen Offizieren doch nach, dass sie blitzschnell in der Lage waren Dinge zu regeln, dann sollten sie es doch gleich mal beweisen.

 

„Halten Sie die Echse auf“; rief Ewa laut ohne die Geschwindigkeit mit der sie sich bewegte zu vermindern.

 

„Und das Kind… haltet das Kind auf“, rief die CSO ebenso laut und beschleunigte sogar noch etwas.

 

Die Angesprochen Offiziere bleiben Abrupt stehen, sie blickten erst sich an, dann zu den rufenden Personen, fast schien es so als hätten die Wangen der kleinen Wissenschaftlerin einen leicht rötlichen Ton angenommen, während ihr Stellvertreter einen eher grimmiger Gesichtsausdruck zur Schau stellte. Beide Gesichter schienen jedoch eine stumme Antwort zu formulieren: was für eine Frechheit.

 

Lange konnte sie sich mit diesem Gedanken jedoch nicht befassen, denn Beide musste zur Seite springen um der herannahenden Echse auszuweichen, die sie erst jetzt wahrgenommen hatten.

 

Ohne groß über ihr Handeln nachzudenken schlossen sie sich den beiden Offizieren an und verfolgen nun ebenfalls das drachenartige Reittier, dabei machte die kleine zierliche Wissenschaftlerin eine sehr überraschende und sportliche Figur.

 

 

 

 

 

#Turbolift auf dem Weg zu Deck 9

 

Aktuell ahnte der junge Trill noch nicht was sich auf ihn zubewegte, er hatte wichtige Nachrichten für die EO und hatte sie auf Deck neun ausfindig gemacht, zumindst hatte der nette Avatar des Schiffes ihm dies verraten und so hatte er frech vermutet das seine Vorgesetzte in ihrem Quartier war. Der junge COMM wollte vor dem Feierabend kurz noch die Dokumente übergeben und dann überlegen was er mit dem restlichen Abend anstellen würde. Gut gelaunt stand er im Turbolift und wartete bis er Deck neun erreicht hatte, gedanklich befasste er sich schon mit der Frage nach dem Abendessen, er konnte ja nicht ahnen das auf Deck neun ein Drache samt reitender Prinzessin genau auf ihn zuhalten würden.

 

 

 

 

 

# Ursprung des Chaos – Deck 9 - Korridor

 

Olivia war nun auch endlich erwacht, der Wortschwall, die Fetzen einer Disskussion hatten sie aus ihrem wohl verdienten Schlaf gerissen. Die nicht mehr ganz so junge Frau staunte nicht schlecht darüber das die Tür ihres Quartieres offen stand, schlaftrunken wankte sie zum Eingang und blickte auf den Korridor, es schien fast so als würden alle Türen offen stehen. Kopfschüttelnd lief sie auf das Kinderzimmer zu um zu kontrollieren ob Emma auch geweckt wurde. Die Decke lag ordentlich über dem kleinen Körper, zumindest schien es für Olivia so, denn die kleine Emma hatte vorsorglich ihr Kissen unter die Decke gestopft. Den falschen Tatsachen erlegen, betrat Olivia den Flur, wo sie zuerst einmal eine kurze Schulung für das Sicherheitspersonals geben musste, denn diese wunderten sich doch wahrhaftig das die Zivilisten nicht einfach ihren Befehlen folgten in brav in ihre Quartiere wackelten, sondern sich zu kleinen Gruppen sammelten und gemeinsam dem wilden Treiben auf dem Korridor zusahen. Top Unterhaltungsprogramm was den Leuten hier geboten wurde.

 

Während nun die Sicherheitsoffiziere es mit einer anderen Strategie versuchte, versuchte Olivia dem CING bei einer Reparatur zu helfen. Okay, sie hatte einfach nur erfahren wollen, was los war und lief allein aus diesem Grund barfuß in einem sehr dünnen weißen Kleid auf den großen Russen zu, dieser jedoch bemerkte sie nicht gänzlich, da er zur Hälfte in der Wand verschwunden war.

 

„Ich brauch einen Phasenklemme“, Olivia blickte in den Werkzeugkoffer und versuchte sich krampfhaft an ihren Technikgrundkurs zu erinnern. Es war ein muffiger Raum in dem sie gelernt hatten, da waren Werkzeuge, aber wie sie hießen? Gern hätte Olivia sich nun belogen und gesagt, dass sie nur vieles vergessen hatte, aber nein -  schon damals war sie nur ganz knapp durch diesen Kurs gekommen. Streng nach dem Motto Mut zur Lücke griff sie nach irgendwas runden und reichte es der Pranke die fordert aus der Wand geschossen kam.

 

Es dauerte keine drei Sekunden da hatte sich der Russe auch schon aus der Wand gepellt und sich zu voller Größe vor der Psychologin aufgebaut, „Das ist kein…“
Olivia versuchte sich an einem verzaubernden Lächeln, „Ich weiß, ich habe geraten.“

 

Gerade bevor der CING seiner Verstimmung Luft machen konnte, betrat die wundervolle Helena die Bühne des Chaos und traute ihren Augen nicht. Sie hatte mit Olivia auf den Umzug anstoßen wollen und darauf das sie noch immer nicht die Kisten ausgepackt hatte, dafür hatte sie eine sehr edle Flasche Wein besorgt, aber nun hatte sie wahrhaftig erst einmal kontrollieren müssen das diese Flasche auch wirklich noch verschlossen war.

 

„Habe ich irgendwas verpasst?“

 

 

 

</RPG >

 

 

 

<SUM>

 

# Zeit: MD 3.0245

 

# Ort: Maschinenraum

 

# Ball: Freiball

 

Olivia und Ewa geben die Daten der Übung und das Ziel bekannt, bevor Olivia sich zu ihrer Kollegin auf das Shuttle beamen lässt.

 

 

 

# Zeit: MD 3.0315

 

# Ort: Shuttle Typ II

 

# Ball: Freiball

 

Die Übung verlegt sich ins All, wo das kleine Tema auf einmal führungslos auf einem Shuttle festsitzt.

 

 

 

# Zeit: MD 4.1900

 

# Ort: Büro OPS

 

# Ball: Ashes

 

Ewa sucht einen Partner für den Sport und beschließt die Sicherheitschefin zu fragen, ob sie gemeinsam trainieren wollen, leider kommt es dann doch anderes als gehofft und beide Damen müssen den Feierabend noch etwas aufschieben.

 

 

 

# Zeit: MD4.1915

 

# Ort: Büro Deck neun

 

# Ball: Ashes, Auri, Mac, Nicole, Danimax, Ela, Danimax – Freiball

 

Die Türverrieglung auf Deck neun hat eine Fehlfunktion, die dazu führt das alle Türen der Zivilisten und anderen Quartiere in diesem Bereich sich öffnen und so die lieben Kinder und Haustiere der Leute für einen ganzen Haufen an Chaos sorgen. Unsere tapfere Crew versucht sich den Gegebenheiten zu stellen. Während die eine Gruppe versucht, Drachen zähmen leicht gemacht nach zu spielen, versuchte die Zweite dem Chaos durch fachmännische Reparaturarbeiten Herr zu werden.

 

 

 

</SUM >

 

 

 

übermittelt von Sunny (Miri)

 

 

 

aka

 

 

 

Lt. Olivia Winterbottom

 

CNS USS Galathea

 

 

 

 

 

Lt. Cmdr. Ewa Zima

 

XO USS Galathea