Date   
Der innere Dämon

Daniel Maximini
 

<NRPG>

Was kleines für mit auf den Weg

</NRPG>


<RPG>

# Zeit: MD4.1915
# Ort: Deck neun

 >Aber ich kannte eine Trill namens Aini Aru“, sagte die kleine Frau von Risa und beobachtete den Trill genau.

Das Lächeln entschwand aus Grwydros Gesicht. Kurz verlor sein Blick die Person gegenüber und fand sich in einem Blick ins Leere wieder. Wenn sie Aini kannte, müsste er sie tatsächlich auch kennen. Aber all seine Erinnerungsfäden fanden sich wie zuvor stets in Ungereimtheiten wieder. Es lag ihm einfach auf der Zunge. Eigentlich hatte er gehofft, dass sie eine Bekannte Grwydros war und nicht von davor. Mit etwas Pech stand vor ihm eine Frau, die sie vor vielen Jahren einst mal betrogen hatte.

Der Blick fand schnell wieder aus der Leere auf Srivani. „Sie kannten Aini Aru? Das ist...“ er atmete durch. Er musste nun auf eine gewisse Art ungewohnt traurig wirken. „... das ist bedauerlich.“ Grwydro schien diesem Satz eine Weile nichts folgen lassen zu wollen, was Srvani sichtlich irritierte. Was war hier gerade geschehen? „Kennen Sie diese Trill?“ bohrte Srivani nach.

„Gewissermaßen, ja. Unter Arus ist sie eine Art Berühmtheit. Und Sie? Kannten sie Aini gut? Oder hat sie sie eher leiden lassen?“

 

</RPG>

 

<SUM>

Die Schatten über die Bekanntschaft lüften sich langsam

</Sum>

 

Bällebad - Feier, Shuttle, Freizeit und Nachwehen des Drachenkampfes

Nicole
 

<NRPG>
So viele RPGs!

Leider bin ich grad ein wenig ausgelaugt im Kopf, darum nur kurze Reaktionen.

 


</NRPG>

<RPG>

#Ort: San Francisco Fleet Yards, Aussichtsdeck Werft 12
#Zeit: MD 0.1935

<QUOTE>
"Ah, Lt. Mukherjee." Normalerweise wäre die Unterbrechung an dieser Stelle eine willkommene Erlösung. Doch warum musste es ausgerechnet ihr zukünftiger CO sein, der just in diesem Moment auf sie aufmerksam wurde?
Tatsächlich hatte Commander Solowyov seinen Händeschüttelrundgang fortgesetzt und stand nun, unvermutet, quasi vor ihr. Neben dem Russen stand die junge Frau mit dem roten Kleid, die Vani bereits vorhin bemerkt hatte.
"Und Sie müssen..." Aleksander hob die Hand, als der Risaner ihm zuvorkommen wollte. "...nein, bitte sagen Sie nichts... Mr. Vilato sein, richtig?"

"Idris Vilato, richtig. Es freut mich, ihre Bekanntschaft zu machen, Commander" Überschwänglich schüttelte er die Hand des COs und richtete sein Augenmerk dann auf die junge Halb-Koreanerin / Halb-Russin.

"Darf ich meine Tochter vorstellen?  Ji-Yeong Solowyova."  deutete Aleksander mit einer vorstellenden Geste auf seine junge Begleiterin und beendete so, wieder einmal, etwaiges Rätselraten. Ji-Yeong lächelte freundlich, aber unverbindlich. Sie reichte niemandem die Hand und wich dem Blick des Risaners eher aus, sah stattdessen zur CWI.
"Hallo" sagte sie, als Idris schon fortfahren wolle, dass es ihm auch eine Freude sei, die Tochter des COs kennen zu lernen.

Aleksanders Gespür für soziale Situationen war ein leise klingelndes Glöckchen in seinem Hinterkopf, dass ihm sagte, dass hier einerseits eine gewisse Vertrautheit herrschte, aber vielleicht auch etwas nicht stimmte.
"Sie kennen sich?" fragte er, unverbindlich CWI und Therapeut.
</QUOTE>

 

„Ja“, antwortete Srivani etwas zurückhaltend, „Idris und ich verbachten in meinen ersten Jahren auf der Erde viel Zeit miteinander.“ Vani wirkte etwas unsicher und peinlich berührt.

Innerlich seufzte die kleine Frau von Risa auf.  //Ausgerechnet Idris muss mir hier begegnen. //

 

Idris lächelte bei den Worten der CWI.
„Wir standen uns damals sehr nahe“, fügte er hinzu. Der Blick Srivanis gefror und sie verkrampfe sich, als Idris seine Hand auf ihre Schulter legte. Die kleine Frau wandte ihr Gesicht kurz zu Idris und schenkte ihm einen eisigen Blick. Der Risaner wirkte überrascht, nahm seine Hand zögerlich wieder von ihrer Schulter. Sein Blick wanderte über die anderen Partygäste und scheinbar fand der Therapeut ein bekanntes Gesicht.
„Commander Solowyov, Miss Solowyova, Srivani“, der große Mann nickte beiden zu, „ich wünsche noch einen schönen Abend.“

Mit diesen Worten zog sich Idris zurück und ging seiner Bekanntschaft entgegen.

 

Die kleine Inderin schien sich zu entspannen, sobald der Mann aus Risa weg war.

„Verzeihung Commander“, setzte Vani an, wusste dann aber nicht was sie sagen sollte.

Aleksander lächelte der jungen CWI aufmunternd zu, doch was es seine Tochter, die zuerst das Wort ergriff.

„Siehst, du, ich hab doch gesagt dass sie Hilfe braucht“, sagte Ji-Yeong zu ihrem Vater gewandt.

Nun wurde die Halb-Inderin rot.

//Nun werde ich schon von einem Teenager vor meiner Vergangenheit gerettet. Das macht einen guten Eindruckt beim Captain. Gut gemacht, Vani.//

Aleks lächelte seine Tochter an und wandte sich wieder der CWI zu.
„Ich bin mir sicher, dass, was auch immer zwischen Ihnen und Mr. Vilato vorgefallen ist gelöst werden kann. Und falls nicht, ist die Galathea groß genug, um sich aus dem Weg zu gehen.“

Der Russe trank einen Schluck und wechselte dann das Thema.

„Schon alles gepackt?“

„Ja, es ist alles verstaut und bereit für den Transport. Nicht dass ich viel mitnehmen werde, ich möchte möglichst wenig Zeit verlieren und die Wissenschaftsstation und Labore sehen“, Aufregung und Motivation sind aus ihrer Stimme zu hören und die Anspannung scheint nun abgefallen zu sein.

 

 

# Zeit: MD03.0320
# Ort: Klasse II Shuttle

 

„Die Scanwerte deuten auf einen C-Asteroiden hin. Dr. Yael, können Sie bestätigen?“

Der Cardassianer widmet sich der Analyse der Werte.
„Es ist ein Mischtyp. Die „Stacheln“ sind aus Kohlenstoff, der Kern des Asteroiden ist jedoch aus Metall. Eisen, um genau zu sein. Keine Magnetfelder die zu Schwierigkeiten führen können.“

 

Ensign Aru nickte zum Zeichen, dass er verstanden hatte.

 

 

# Zeit: MD4.1915
# Ort: Deck neun

 

<QUOTE>

 

„In Ordnung, wir können los, Prinzessin Mukherjee.“
 
Er sagte das, als wäre diese Anrede das normalste der Welt und hielt sich scheinbar daran gar nicht fest. Srivani zog derweil die Augenbrauen zusammen. Hatte sie sich gerade verhört? Grwydro schien nicht den Anschein zu machen, als hätte er etwas bewusst etwas Ungewöhnliches gesagt. Viel mehr begann er weiter zu reden.

„So komme ich auch zu der Gelegenheit, Sie zu fragen, ob sie vielleicht in den letzten sechs Jahren irgendwann mal einen Vortrag an der Akademie in San Fran gehalten haben. Ich komme nicht über das Gefühl hinweg, dass wir uns irgendwo schon einmal getroffen haben.“  

 

</QUOTE>

 

„Nein. Ich hatte den einen oder anderen Vortrag besucht, aber keinen gehalten. Meine Studien sind nicht ausgereift genug, um auf diese Art präsentiert werden zu können. Aber ich kannte eine Trill namens Aini Aru“, sagte die kleine Frau von Risa und beobachtete den Trill genau.

 

 

 

# Zeit: MD03.1930
# Ort: Niko Bar
Ball: Nicole und Ella

<QUOTE>

 

Es dauerte nicht lange und die Polin hatte zwei ihr vertraute Gesichter entdeckt, von denen sie allerdings nicht erwartet hatte sie hier zusammen anzutreffen und unweigerlich fragte sie sich auch ob die kleine Wissenschaftlerin an der Empfangsdame vorbei gekommen war ohne ihren Ausweis vorzeigen zu müssen, oder hatte sie gar ihr Aussehen und ihre Größe ausgenutzt um den Kindertarif zu bekommen, alles Fragen die sich wohl eher nicht so schnell klären würden. Trotz allem hob die EO in zivil ihre Hand zum Gruß und erntetet sofort von beiden Frauen ein freundliches Nicken, jedoch auch leicht verwunderte Blicke.

 

Ewa kam es fast so vor als hätten beide Damen einen Moment gebrauchte, um ihr Gesicht einem Namen zuzuordnen, das passierte wohl, wenn man sich nur aus dem Dienst kannte.

 

Einfach einen Tisch zu suchen war wohl aktuell erst dann wieder eine Option, wenn man sich ein wenig am Small Talk versucht hatte. Ewa schritt also auf den Tisch der Wissenschaftlerin und der Ärztin zu, „Sie haben also auch gehört, dass das Essen hier gut sein soll?“

 

</QUOTE>

 

Vani trägt einen Saree in den Farben ihrer Uniform, schwarz und gelb, und an ihrer Stirn das Symbol ihrer risanischen Heimat. Farblich passender, schlichter Ohrschmuck, eine Kette und Armreifen vervollständigen das Ensemble. Der Schmuck war eine gute Mischung aus indischem Stil und risanischem.

Die kleine Frau antwortet, bevor Dr. Rubis etwas sagen konnte.

„Ja, wir wollten schon vor einigen Tagen hier essen. Wollen Sie uns gesellschafft leisten, Lt. Cmdr?“, lud Srivani Ewa ein.

 

Helena nickte nur freundlich, nach dem fragenden Blick der EO und so nahm Ewa an dem freien Stuhl Platz. Zumindest war sie nicht die einzige die Freizeitkleidung trug.

 

</RPG>

 

 

<SUM>

 

#Ort: San Francisco Fleet Yards, Aussichtsdeck Werft 12
#Zeit: MD 0.1935

 

Der Commander und seine Tochter retten Vani vor einer alten Bekanntschaft.

 

# Zeit: MD03.0320
# Ort: Klasse II Shuttle

 

Asteroiden Scan.

 

# Zeit: MD03.1930
# Ort: Niko Bar
Ball: Nicole und Ella

Ewa, Helena und Vani beim Essen.

 

# Zeit: MD4.1915
# Ort: Deck neun

 

Das Déjà-vu der Namen

 

</SUM>

Heimliche Schwangerschaften?!

Miriam J.
 

 

 

# Ort: USS Galathea, Deck 09, Familienquartier Winterbottom

# Zeit: MD 1.1943

# Ball: Effi

Olivia zog die kleine Maus auf ihren Schoß, „Willst du auch ein Stück Kuchen?“

Die Antwort auf das Backen blieb Olivia ihrem alten Freund einfach mal schuldig, denn immerhin sollte das hier so eine Art Neuanfang werden, also standen aktuell alle Möglichkeiten offen, fast so als würde man an einer Weggabelung mit unzähligen Möglichkeiten stehen und jeder Schritt brachte einen unweigerlich in eine Parallelwelt in der alles, wirklich alles möglich war. Irgendwie eine sehr kreative Idee, so kreativ  das sie fast von Olivias verstorbenen Mann hätte stammen können. Er hatte einen ganz eigenen Humor.

Emma drückte ihre Tante einen dicken und klebrigen Kuss auf die Wange, es war ein guter Weg sich die Aufmerksamkeit der Erwachsenen zu sichern und gerade wollte sie keinen Kuchen, sondern sie wollte die Mama suchen und da sie hier nicht ohne Begleitung raus kam und die Tante immer wusste wo die Mama war, war es naheliegend das sie nun los wollte – sofort. Sofort. SOFORT.

Olivia verstand zwar den Wund der Kleinen, fand es jedoch unhöflich sofort aufzubrechen. Emma musste auch mal lernen, dass sie einen Momentlang warten musste, wenn die Erwachsenen sich unterhielten, das war vielleicht nicht schön, aber das Leben war nun mal so. Es wurde unendlich viel Zeit mit warten vertrödelt und daran ließ sich leider nichts ändern, da mussten sie irgendwie alle durch.

Innerlich seufzte die Blondin, denn ihr blutete stets das ach so weiche Herz, wenn sie der keinen Prinzessin einen Wunsch abschlagen musste, aber man durfte den lieben Kleinen auch nicht alles durchgehen lassen. Und nein dieses fundierte Fachwissen hatte sich nicht durch ihr Studium in ihr Bewusstsein gebrannt, sondern durch einen Vorfall, als Emma unbedingt  die Wände im Flur des alten Hauses bemalen wollte und ihr Mann nicht sofort durchgegriffen hatte und sie am nächsten Tag, dann die Maler bestellen musste.

Kein Studium der ihr bekannten Welten, konnte einen auf das Abenteuer Kindererziehung vorbreiten und wahrscheinlich würden auch die weiter entwickelten Rassen, noch etliche Jahren benötigen um dieses Vorhaben zu perfektionieren. Vielleicht entwickelte sich in dieser Zeit allerdings auch der Nachwuchs äquivalent dazu und diese beiden Parteien würden niemals auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Es würde also auch in Zukunft spannend in der Kindererziehung bleiben.

Emma hatte sich schmollend und mit einem schauspielerischen Aufstampfen in Richtung Kinderzimmer verzogen und gab so Olivia die Möglichkeit sich wieder auf ihr Gegenüber zu fokussieren, „Vielleicht schaffen wir es ja mal alle zusammen zu Essen.“

Auf die Tochter ihres Ex war Olivia aus zwei Gründen mehr als gespannt, erstens war sie nun mal Aleksanders Tochter und zweitens wollte Olivia schon irgendwie erkunden ob er es ebenso schwer hatte wie sie. Nicht das sie sich an seinem Schicksal ergötzen wollte, aber es beruhigte einem doch irgendwie wenn man nicht allein mit seinem Schicksal war.

„Ich habe gehört deine Mutter soll eine wundervolle Köchin sein“; ein medizinisches Vögelchen hatte ihr dies verraten und ja… irgendwie war der blonde Weltraumelfe da schon sehr gespannt.

„Ich denke das sich bestimmt die Gelegenheit ergeben wird“, antwortete nun der Commander als sein Blick von etwas glitzerndem pinken unweigerlich eingefangen wurde. Emma hatte ihre Gummistiefel mit den aufgemalten Augen und dem Glitzer angezogen und auch die zwei Nummern zu große Einhorn – Glitzer – Prinzessinnen- Regenjacke übergestreift. Die Druckknopfleiste war zwar nicht gerade geknüpft, aber die Jacke war verschlossen, „Mama suchen!“

Sie begutachteten den Bauchansatz des Commanders, „Baby satt!“

Olivia die vor der Abreise noch einmal eine schwangere Freundin besucht hatte, wusste sofort worauf Emma hinauswollte, es musste dringend Aufklärungsarbeit geleistet werden, das MÄNNER und vor allem Aleksander NICHT schwanger werden konnte, außerdem war die kleine wohl eine wirklich gute Beobachterin da der Bauch doch wirklich kaum zu sehen war.

Schnell zog sie die kleine Maus auf den Arm und lächelte verlegen, „Immer diese Bücher…. Ich glaub ich muss da mehr aufpassen was sich abends vorlese.“

Mit diesen Worten, legte sie ihr (wehe du fragst nun genauer nach) Lächeln auf und räumte den Tisch ab, „Willst du uns noch ein bisschen begleiten?“
Emma quietschte, „JA…. JA… JA! Mama suchen!“ Ihr schien das heute alles nicht schnell genug zu gehen!

 

 

 

# Zeit: MD03.1930

# Ort: Restaurant  (Ich überlassen euch die Wahl)

Ball: Nicole und Ella

Feierabend! Ewa hatte ihren Dienst beendet und sich selbst zum ersten mal auf Erkundungstour durch das Schiff begeben, es war eine Sache die Schiffspläne auswendig zu kennen und doch eine ganz andere die Dinge live zu sehen. Natürlich hatte sie die wichtigen Einrichtungen der Sternenflotte schon nach dem Stapellauf besucht, sie hatte sich die wissenschaftlichen Labor angesehen, hatte dem Maschinenraum einen Besuch abgestattet und hatte auch einen Spaziergang durch die Krankenstation gemacht. Dieses Schiff hatte allerdings noch viel mehr zu bieten, darunter einige Ecken die offensichtlich nicht nur von den Zivilisten übernommen worden waren, sondern auch fest in deren Hand verwurzelt waren, denn anders konnte sie sich die Dekoration diese Restaurants einfach nicht erklären. Niemand der noch halbwegs bei Verstand gewesen war, hätte so viel des Kitsch in seinen Geschäftsräumen verteilt, das alles hier wirkte fast beklemmend und ein Blick auf eine große bunte Katze, oder ähnliches ließ in Ewa die Sorge aufkeimen, dass sie hier von der Dekoration erschlagen werden würde und das nicht im sprichwörtlichem Sinne.

Die lange dunkelgrüne, fast moosgrüne Bluse, war in Kombination mit dem roten Haare in Hingucker und auch die hübschen Ohrringe zeugten von einer Frau die sich im Feierabend befand und gern etwas ausgefallenes und vor allem fisch gekochtes essen wollte.

Man bekam zwar recht schnell die Frau aus der Uniform, aber das Militär weniger schnell aus der Frau, weswegen Ewa noch während sie mit der Empfangsdame sprach einen prüfenden Blick über die Anwesenden riskierte.

Es dauerte nicht lange und die Polin hatte zwei ihr vertraute Gesichter entdeckt, von denen sie allerdings nicht erwartet hatte sie hier zusammen anzutreffen und unweigerlich fragte sie sich auch ob die kleine Wissenschaftlerin an der Empfangsdame vorbei gekommen war ohne ihren Ausweis vorzeigen zu müssen, oder hatte sie gar ihr Aussehen und ihre Größe ausgenutzt um den Kindertarif zu bekommen, alles Fragen die sich wohl eher nicht so schnell klären würden. Trotz allem hob die EO in zivil ihre Hand zum Gruß und erntetet sofort von beiden Frauen ein freundliches Nicken, jedoch auch leicht verwunderte Blicke.

Ewa kam es fast so vor als hätten beide Damen einen Moment gebrauchte um ihr Gesicht einem Namen zuzuordnen, das passierte wohl, wenn man sich nur aus dem Dienst kannte.

Einfach einen Tisch zu suchen war wohl aktuelle erst dann wieder eine Option, wenn man sich ein wenig am Smal Talk versucht hatte. Ewa schritt also auf den Tisch der Wissenschaftlerin und der Ärztin zu, „Sie haben also auch gehört dass das Essen hier gut sein soll?“

 

 

 

# Zeit: MD03.0325

# Ort: Klasse II Shuttle  (Typ 9)

Ewa saß noch immer in der Mitte des Shuttles auf dem Boden und blickte in die Runde. Es war erstaunlich wie gut die Leute zusammenarbeiteten, wenn sie ehrlich war, dann hatte sie kaum etwas anderes erwartet. Es gab zwar ein paar Neulinge in der Tüte Buntgemischtes des Shuttles aber trotz der hohen Erwartungen der EOs hatte bis jetzt keiner einen Schnitzer begangen der Ewa aus der Fassung geworfen hatte. Es waren fähige Offiziere und das sie sich alle mehr oder weniger Ernst auf die Situation einließen, gab viel Aufschluss über ihren Charakter, aber nicht unbedingt darüber wie zufriedenstellend die Leute diese Übung meisterten, der jungen Offizier  der COMM hatte einen gewissen Sinn für Humor an den Tag gelegt den Ewa zwar aus dienstlicher Sicht mit kühler Mine quittieren musste, insgeheim mochte sie aber diese Art von Humor.

Bis jetzt lief doch alles recht rund.

Sie hatten das Schiff noch nicht vor den Asteroiden gesteuert, Helena hatte das Kommando ergriffen und machte es gut und auch die CSO bekam einen von den Fleißsternchen des Wertraumelfs, weil ihr die Mission wichtiger war als die Selbstdarstellung ihrer Person.

Okay, das alles konnte Ewa sich auf Dauer nicht so gut merken, als das sie nachher der CNS protokolierte Artworten geben konnte, also zog die EO ihr PADD hervor und machte manche die Anwesenden vielleicht ein wenig nervös durch ihren Schwall an Notizen, das war nun aber auch ein angenehmer Nebeneffekt um noch mal ein wenig Druck aufzubauen.

 

< NRPG: Ich schieb nur mal was Kurzes dazwischen Effi und unser Trill haben ja quasi schon einen guten Stoß weitergeschoben und ich würde euch dann erst mal die Chance geben, das Shuttle zu landen und auf die nächsten Missgeschicke oder nicht hinzusteuern^^>

 

 

 

# Zeit: MD03.0330

# Ort: Asteroid – Shuttle Didrichsen

Ella saß auf dem Pilotenstuhl und war froh darüber, dass ihr Autopilot vorher mit den richtigen Parameter gefüttert wurde, das sie und Olivia hier entspannt ankommen konnten. Die Bruchlandung war nur gespielt, alles andere wäre vielleicht auch einen Grad zu gefährlich für eine Übung gewesen.

„Also“, setzte die junge Blondine an, „Ich habe hier den perfekten Kandidaten als Adjutanten für unsere eckige EO.“

Mit den Fingern spielte Ella immer wieder an den blauen Schleim der auf der linken Gesichtshälfte von Olivia befestigt wurde, die junge Frau war nämlich von einem fremdartigen Wesen angegriffen worden und diese hatte Besitz von ihr ergriffen, einfach um den Schwierigkeitsgrad der Übung noch mal ein wenig zu erhöhen.

Das der Schleim irgendwie juckte, das hatte ihr vorher allerdings keiner so richtig verraten.

„Und wen“, fragte Olivia, die neben ihrem Schützling saß und sich nun von ihr das PADD reichen ließ. Ihre Augen flogen über die gesammelten Daten, wenn sie hier schon warteten, dann konnte sie auch arbeiten, man konnte ja nie wissen, wie lang es dauern würde, bis das Außenteam sie finden würde. „Der Mann ist ruhig und einfühlsam und“, Olivia las weiter während das Lächeln auf Ellas Zügen immer breiter und sichere wurde. Ein einziges Wort von Olivia brachte es jedoch zum Erlöschen, „Er ist jung.“

Ella zuckte mit den Schultern, „das bin ich auch!“ Nun versuchte Olivia sich an einem Lächeln, „aber ich bin nicht Ewa und die Haltbarkeit der beruflichen Beziehung der Beiden würde ich in Stunden angeben, nicht in Wochen oder Monaten.“

Ella blickte auf den Boden, „Ich habe mich eingelesen und es nach dem Beziehungschema erarbeitet.“
Olivia lächelte freundlich, „Ja, im Normalfall wäre das auch richtig gewesen. Unser Commander hat es instinktiv auch getan. Sein Adjutant ist ihm ähnlich genug als das die Beiden gut zusammen arbeiten, aber auch unterschiedlich genug um kleinere Schwächen des Anderen auszubügeln. Natürlich sagen wir das Niemandem.“

Ella dachte angesprengt nach, „Also, das funktioniert doch eh nur wenn Ewa mit der Person die wir vorschlagen zusammenarbeiten will. Und ich glaub sie will gar keinen der ihr Hilft.“

Ein langsames Nicken war die erste Antwort welche die Schülerin bekam, „Will sie auch nicht, ABER sie wird Hilfe brauchen, sonst behandeln wir sie in vier Wochen wegen eines Nervenzusammenbruchs. Es ist unser Job ihr zu vermitteln, dass sie eigentlich Hilfe will. Und unser Job den richtigen Adjutanten zu finden.“

Ella blickte nachdenklich an die Decke des Shuttels, „Vielleicht wäre es da doch angenehmer von einer fremdartigen Lebensform als Wirt auserwählt zu sein….

 

</RPG>

 

<SUM>

# Ort: USS Galathea, Deck 09, Familienquartier Winterbottom

# Zeit: MD 1.1943

# Ball: Effi

Die kleine Emma besteht darauf die Mama zu suchen und unterstellt dem Commander dabei indirekt eine Schwangerschaft.

 

# Zeit: MD03.1930

# Ort: Restaurant  (Ich überlassen euch die Wahl)

Ball: Nicole und Ella

Ewa sucht in zivil ein nettes Restaurant in dem sie etwas Frischgekochtes zu essen bekommt, dabei trifft sie auf Bekannte.

 

# Zeit: MD03.0325

# Ort: Klasse II Shuttle  (Typ 9)

Ewa macht sich Notizen zu den Erfolgen der Mission und den Leistungen der einzelnen Leute.

 

# Zeit: MD03.0330

# Ort: Asteroid – Shuttle Didrichsen

Ella ganz in ihrer Rolle, als Opfer eines fremdartigen Wesens, sitzt in der Didrichsen und wartet auf das Außenteam, dabei versucht sie mit Olivias Hilfe endlich einen passenden Adjutanten für die EO zu finden.

 

</SUM>

übermittelt von Sunny (Miri)

 

 

 

aka

 

 

 

Lt. Olivia Winterbottom

 

CNS USS Galathea

 

 

Lt. Cmdr. Ewa Zima

 

XO USS Galathea





Neue und alte Bekanntschaften

Daniel Maximini
 

<NRPG>
Neues aus der Welt des Trills. ^^
</NRPG>

<RPG>
# Zeit: MD03.0320
# Ort: Klasse II Shuttle  (Typ 9)

Für Grwydro gings ans Steuerpult. Er knackte kurz mit den Fingern und begab sich dann an die Steuerdüsenkonsole. Mit Steuerdüsen zu fliegen war tatsächlich recht altmodisch, der Fortschritt heutiger Tage machte das kaum noch nötig. Mehr noch hatte er von den neuen virtuellen Steuerkonsolen vernommen, welche das Fliegen nochmal präziser machte. Er hatte – wie alle anderen auch – natürlich den Steuerdüsen-Basiskurs an der Akademie gehabt. Aber Vektor 7, 12, -3 und 0 war schon ein ziemlich enges Fenster. Das hatte er zuletzt... das hatte SIE zuletzt, als Aini sich in diesem Vulkankrater auf Kraz II verstecken musste. Kurz huschte ein schmunzeln über Grwydros Gesicht. Das war ein Abenteuer... und prompt schüttelte er den Gedanken aus dem Kopf. Es war nicht SEIN Abenteuer und er war nicht stolz auf den Grund, warum Aini sich in diesem Krater hatte verstecken müssen. Wenn er genau drüber nachdachte, war es eigentlich auch unangemessen, dass er den damals erbeuteten Goldklumpen in der Form einer strahlenden Sonne in seinem Quartier aufgestellt hatte. Aber zumindest erinnerte er sich nun daran, wo das Ding her kam.
 
Das Zischgeräusch der Düsen um die Crew herum riss auch den Trill wieder aus den Gedanken. „Vektor-Daten sind anvisiert. Lieutenant Thomson, könnten Sie mir ein Signal für in exakt  139 Sekunden geben? „

„Natürlich. Timer gesetzt“

„Gut. Gültig ab... jetzt...“ mit dem Wort „jetzt“ setzte er die Heckdüse ein, welche das Shuttle nun zischenderweise nach vorne bewegte. Konzentriert blickte er abwechseln auf die Konsole vor sich und auf den großen Screen. Die Crew wurde vom Heckschub durchaus merkbar in die Sitze gepresst. Zwischendurch gab er auch noch kleine Anweisungen. „Achtung, Backbord-Steuerdüsen-Einsatz. Sollten sie ein Getränk auf einem Tisch stehen haben, nehmen sie es in die Hand.“ Prompt war das Shuttle in Querstellung zur vorherigen Position. Natürlich, mit der künstlichen Schwerkraft an Bord waren auch Fliehkräfte nicht das, was sie bei einem Manöver auf einem Planeten in vergleichbarer Situation gewesen wäre. Die Anweisung war nicht wirklich notwendig. Aber vermutlich war das so eine Pilotenangewohnheit.
 
Er schaute nach dem Manöver noch einmal auf den Screen. Der Asteroid war schon deutlich näher gekommen und wirkte nun schon ziemlich groß. Und vor allem stachelig. Einen guten Landeplatz zu finden wäre vermutlich gar nicht so einfach.  Er gewann zunehmend Respekt. Von Nahima kam schließlich ein „Jetzt!“ und Grwydro setzte die Bremsdüsen ein. Genau auf 13 %. Wie es vorgegeben wurde. Auch wenn er schon wusste, dass die Bremsgeschwindigkeit schon sehr „vorsichtig“ kalkuliert war.  Es war die gemächliche Variante. Aber er hatte sich ja vorgenommen, hier erst einmal nicht negativ aufzufallen. Kurz blickte er auf Lieutenant Thomson. Er war entweder nicht der einzige, der sich die Deck-Offizier-Lebensläufe durchgesehen hat oder irgendetwas anderes ruinierte ihre Körpersprache. Sie wirkte zumindest ähnlich zurückhaltend wie er es sich für sich vorgenommen hatte. Vielleicht sogar etwas mehr, denn das Steuerpult abzugeben war... auf der einen Seite mutig... auf der anderen Seite konnte er sich vorstellen, dass die Führungsoffiziere sich das merken würden. Und nicht zu ihrem Vorteil. Die ärmste. Etwas Aufmunterung würde ihr vermutlich gut tun. Aber erst einmal galt es, das Shuttle auf dem Kometen zu landen. „Gutes Timing, danke.“ lächelte er zumindest und brachte das Schiff in eine Art Schrittgeschwindigkeit, auf der Suche nach einem guten Landepunkt. „Aus welchem Material ist dieser Asteroid nun? Jetzt, wo ich die ganzen Zacken sehe, wäre es gut zu wissen, welche Stützen ich ausfahre. Nicht, dass wir nachher am Boden festfrieren oder uns auf ein Magnetfeld setzen. Dann würde das hier sehr familiär die nächsten Jahre.“
</RPG>
 



<RPG>
# Zeit: MD4.1915
# Ort: Deck neun

"Ensign Aru, sie sollten die Abteilung wechseln ... Können Sie aufstehen?"

Der Trill nahm die ihm dargebotene Hand an. Die Frau, die kaum kleiner
als er war, half ihm mit festem Griff wieder auf die Beine.
 
Grwydro schüttelte noch einmal ungläubig den Kopf und begann, sich den Staub aus der Uniform zu klopfen.  Kaum fertig hörte er schon ein „Lassen Sie sich auf der medizinischen Station durchchecken, Ensign Aru.“

„Ach was, so wild ist es nicht. Das gibt höchstens ein paar...“ er unterbrach seinen eigenen Satz wegen dieser ungeplanten Doppeldeutigkeit des nun folgenden Wortes. Und schämte sich ein wenig selbst. „öh.. ja... blaue Flecken.“ Noch einmal grinste er und schüttelte den Kopf. Dann streckte er noch einmal ein wenig den Rücken, hielt in der Bewegung inne und sein Gesicht verriet, dass er den Punkt dieses neuen blauen Flecks gefunden haben musste. „Uh... na gut, ich bin überzeugt.“ Er fasste sich soweit es ging an den Rücken und rieb sich die getroffene Stelle. Dabei blickte er auf die kleine Inderin. „In Ordnung, wir können los, Prinzessin Mukherjee.“
 
Er sagte das, als wäre diese Anrede das normalste der Welt und hielt sich scheinbar daran gar nicht fest. Srivani zog derweil die Augenbrauen zusammen. Hatte sie sich gerade verhört? Grwydro schien nicht den Anschein zu machen, als hätte er etwas bewusst etwas ungewöhnliches gesagt. Viel mehr begann er weiter zu reden.

„So komme ich auch zu der Gelegenheit, Sie zu fragen, ob sie vielleicht in den letzten sechs Jahren irgendwann mal einen Vortrag an der Akademie in San Fran gehalten haben. Ich komme nicht über das Gefühl hinweg, dass wir uns irgendwo schon einmal getroffen haben.“  
</RPG>
 



<RPG>
# Zeit: MD 4.2120
# Ort: USS Galathea, Deck zwölf, Quartier Grwydro Aru

>"Ja. Sie denken außerhalb üblicher Pfade und haben anscheinend eine recht genaue >Beobachtungsgabe, was Menschen angeht. Vielleicht sind Sie manchmal noch etwas zu flappsig - >darüber werde ich mir noch ein Bild machen müssen - aber ich denke, Sie sind eine wertvolle >Bereicherung für die Mission der Galathea."
 
Grwydro versuchte, nicht rot anzulaufen. „Ohweh... ja, die Flapsigkeit wird wohl mit meinem noch jungen Alter zusammen hängen. Ich denke mal, die meisten Küken von der Akademie haben so etwas vorlautes, oder?“ ... Aru war älter als der Kapitän....
 
„Viele sind sehr überschwänglich zu beginn, das stimmt schon. Es ist aber auch immer viel positive Energie dabei. Das Verfliegt in der Tat im Einsatz recht früh. Also... das überschwängliche meine ich.“
 
„Will ich wissen, wodurch?“ grinste der Trill und versuchte das Thema von ihm weg zu lenken. Er war ein doch recht bescheidener Mensch und zu viel Lob fühlte sich für ihn immer etwas falsch an. „Und so schlecht kommen die Ferengis gar nicht weg. Es ist teilweise eine Biologische Sache. Ich vermute mal, dass sie darauf ansprechen, dass für ein Ferengi ja auch ein Betrug ein Geschäft ist, nur halt eins, bei dem der eine ein deutlich besseres Geschäft macht als der andere, der sich durch seine Handlungsweise quasi Schaden einkauft. Das liegt daran, dass das Gehirn der Ferengis anders arbeitet. Ihr Vorstellungsvermögen ist anders.“ 

„Wie meinen sie das? Stellt sich nicht jeder Sachen anders vor?“

„Der Gedanke jeden Indiviuums ist anders, das ist völlig richtig. Aber die Methoden unterscheiden sich. Nehmen wir als Beispiel den Menschen. Die Position der Augen verrät in der Regel bereits die Gedanken der Person. Schaut er nach rechts oben, dann versucht er ein abgespeichertes Gedankenbild abzurufen. Ergo erinnert er sich. Schaut er nach links oben, dann versucht er ein Bild zu erfinden, da er sein Kreativzentrum anvisiert. Das ist beim Erfinden einer Lüge sehr häufig zu erkennen. Es gibt weitere Erkennungen. Der Blick Rechts ist für das Erinnern an Geräusche, geht er nach Rechts unten, führt man einen inneren Dialog, das Sprachzentrum ist gefragt. Links Mittig ist dann entsprechend das Erfinden eines Klangs und links unten ist für die Kinästetische Erinnerung, also Erinnerungen an ein Gefühl. So funktioniert das auch bei vielen anderen Spezies, Betazoiden, Romulaner, Cardassianer... die Vulkanier zum Beispiel schauen nie nach links, aber scheinbar, weil sie es sich abtrainiert haben. Der Ferengi hingegen hat ein gänzlich anderes Gehirn. Es ist biologisch nicht so gewachsen, dass sich links die Kreative Hälfte des Hirnes und rechts die erinnernde Hälfte befindet. Hier ist tatsächlich die Erinnernde Seite nicht so ausgeprägt. Entsprechend gehen die Ferengis mit viel Phantasie in den Alltag. Und da ihre Kultur den Kapitalismus in Reinform gelehrt hat... naja, wir wissen ja, wie Ferengis so sind.“
 
„Sieh an. Wird man mit solch einem Wissen nicht eigentlich eher Counselor?“

Grwydro lachte auf. „Auch als COMM ist so ein Wissen durchaus nützlich. Wenn ich eine Nachricht von jemandem rein bekomme und ich sehe an der Körperhaltung der Person, dass sie häufig blinzelt, die Pupillen vergrößert sind, in erhöhter Stimmlage gesprochen wird oder der Oberkörper hin und her wankt, dann weiß ich bereits, dass die Person keine ehrlichen Anliegen hat und kann den ersten Offizier entsprechend warnen.  Der Unterschied zum Counselor ist, dass ich nicht viel mehr Wissen darüber besitze, wie der Person mit ihrem aktuellen Seelenzustand zu helfen ist, als mein Gefühl von gesundem Menschenverstand. Und wie sie ja wissen... bin ich kein Mensch.“
 
„Das haben sie alles an der Akademie gelernt?“
 
„Nicht alles. Einiges hat mir tatsächlich mein Schauspiellehrer beibringen können. Und manches Wissen...“ Grwydro versuchte wieder zu vermeiden, den alten Wirt ins Spiel zu bringen. „... war wohl einfach da.“ //Besser ablenken// „Aber wo sind meine manieren. Wollen sie etwas zu trinken oder Essen? Ich hörte, der Replikator kennt ein Rezept für Holodets und kennt Kvas. Nicht, dass ich wüsste, was das ist, aber es sollte ein Gericht aus ihrer Heimat sein.“
</RPG>

<SUM>
Grwydro fliegt das Shuttle mit Steuerdüsen und will landen
</SUM>

<SUM>
Auf dem Weg zur Krankenstation hat er zum ersten Mal zeit, mit Srivani zu sprechen
</SUM>

<SUM>
Oh gott, der Captain ist in meinem Quartier...
</SUM>
 


Unverhofft

Christian
 

<NRPG>
Vielen Dank für die schönen RPGs. Ich habe zwischendurch auch sehr herzlich gelacht!
Daher nun auch wieder einmal ein Beitrag von mir - ich bin gespannt, wie es weiter gehen wird.
</NRPG>

<RPG>

#Ort: San Francisco Fleet Yards, Aussichtsdeck Werft 12
#Zeit: MD 0.1933

 > Srivani gesellte sich zu den Party-Gästen und war für einen Moment enttäuscht die Galauniform tragen zu müssen, denn dies wäre eine gute Gelegenheit gewesen für eines ihrer Party-Outfits.
 > Andererseits hatte die Uniform den Vorteil, dass sie sich nicht entscheiden musste war sie tragen sollte.
 
> Ihr Blick wanderte durch die Menge auf der Suche nach ihrem Captain. Sie war sich sicher, dass Commander Solowyov irgendwo in der Menge ein paar Hände schüttelte.
> Allerdings ist die Suche für eine Frau ihrer Körpergröße bei einer solchen Menge nicht einfach.
> Vani sah ein Mädchen mit einem roten Kleid, welches hochgeschlossen war, wenn man davon absah, dass es den Rücken freigab. Neben dem Mädchen erkannte 
> die kleine Frau die Uniform des Commanders.
> Als Vani sich in Richtung der beiden zu bewegen begann, hörte sie das jemand ihren Namen rief. Sie seufzte innerlich und drehte sich der Stimme zu.

"Srivani Mukherjee?" Die Stimme war männlich und dunkel, aber mit jenem warmen Timbre gesegnet, dass einen wohlig erschauern lassen konnte. Die junge Wissenschaftlerin war sich sicher, diese Stimme erkennen zu müssen, doch konnte sie diese im ersten Moment nicht zuordnen. Suchend huschte ihr Blick über die anwesende Gästeschar. Natürlich war der Großteil in Sternenflottenuniform - was es nicht einfacher machte - doch zwischendrin konnte sie auch Farbtupfer ziviler (Abend-) Kleidung wahrnehmen. "Srivani, du bist es wirklich!"
Als sie den muskulösen, 187cm großen Mann im traditionellen, halb-transparenten risanischen Hemd und wallendem, knöchellangen Rock erblickte, der freudestrahlend und mit ausgebreiteten Armen auf sie zukam, stellte ihr Gedächtnis die Verknüpfung her.
"Idris..." lächelte Srviani schief, unsicher, wie sie reagieren sollte.

Idris Vilato war ein Risaner, den sie vor Jahren - während ihrer wilden Partyzeit - auf der Erde getroffen hatte. Er hatte ihr damals ein Gefühl von Heimat gegeben, ohne die einengende indische Komponente, die sie damals mit ihrem Vater in Verbindung gebracht hatte. Idris hatte sie auf so manche Party begleitet, verschiedene bewusstseinserweiternde Substanzen mit ihr probiert und auch mehr als einmal mit ihr das Bett geteilt. Und nun also war er hier - die Erinnerung an ein eigentlich abgeschlossenes Kapitel ihres Lebens, gerade als sie nun ein neues aufzuschlagen gedachte.

Der Risaner, der den markanten Stirnschmuck seines Volkes trug, umarmte die kleine Frau stürmisch. Vermutlich konnte sie froh sein, dass er sie nicht hochhob.
"Ist es schön, dich zu sehen. Das ist ja... Jahre her!" stellte er fest. "Und wie schick du aussiehst. Offizierin, wie ich sehe. Also hat das mit der Karriere geklappt." Beiläufig pflückte er zwei Sektgläser von einem Tablett und drückte ihr eines davon in die Hand. "Nur zur Besuch oder bist du auch auf diesem schönen Schiff?" wollte er von ihr wissen.

Vani fühlte sich ein wenig überfahren und klammerte sich an Fakten. "Ich bin die leitende Wissenschaftsoffizierin an Bord." erklärte sie. "Aber wieso.. auch? Bist du etwa...?"
Das Gesicht des braungebrannten Mannes mit den dunklen, leicht gelockten Haaren. "Ja, ich bin Teil des Zivilpersonals" sagte er, stolz. "Meine vielfältigen Qualifikationen haben die Flotte überzeugt."

"Qualifikationen?" Sie hatte den Risaner, der nur ein paar Jahre älter war als sie, schon seit längerem aus den Augen verloren - und anscheinend einiges verpasst. Denn soweit sie sich erinnern konnte, bestanden seine Qualifikationen vor Allem in einer hohen Alkoholtoleranz, unermüdliche Ausdauer und Händen, die genau die richtigen Stellen fanden. Ohne es zu wollen, wurden ihre Wangen bei diesen Erinnerungen leicht rot.

"Ja. Ich habe eine Zulassung als Paar- und Sexualtherapeut und werde als solcher bei Bedarf die psychologische Abteilung unterstützen" erwähnte er, nicht ohne stolz.
"Da es gut ist, jemanden mit dieser Qualifikation an Bord zu haben, dies aber vermutlich keine Vollzeitstelle ist, habe ich mich zudem als Entspannungstrainer und Masseur beworben. Außerdem kann ich Tandrakurse geben.. dazu hast du mich übrigens damals inspiriert."

"Das ist ja... toll" Das Lächeln der CWI gefror nun doch etwas.

"Ah, Lt. Mukherjee." Normalerweise wäre die Unterbrechung an dieser Stelle eine willkommene Erlösung. Doch warum musste es ausgerechnet ihr zukünftiger CO sein, der just in diesem Moment auf sie aufmerksam wurde?
Tatsächlich hatte Commander Solowyov seinen Händeschüttelrundgang fortgesetzt und stand nun, unvermutet, quasi vor ihr. Neben dem Russen stand die junge Frau mit dem roten Kleid, die Vani bereits vorhin bemerkt hatte.
"Und Sie müssen..." Aleksander hob die Hand, als der Risaner ihm zuvorkommen wollte. "...nein, bitte sagen Sie nichts... Mr. Vilato sein, richtig?"

"Idris Vilato, richtig. Es freut mich, ihre Bekanntschaft zu machen, Commander" Überschwänglich schüttelte er die Hand des COs und richtete sein Augenmerk dann auf die junge Halb-Koreanerin / Halb-Russin.

"Darf ich meine Tochter vorstellen?  Ji-Yeong Solowyova."  deutete Aleksander mit einer vorstellenden Geste auf seine junge Begleiterin und beendete so, wieder einmal, etwaiges Rätselraten. Ji-Yeong lächelte freundlich, aber unverbindlich. Sie reichte niemandem die Hand und wich dem Blick des Risaners eher aus, sah stattdessen zur CWI.
"Hallo" sagte sie, als Idris schon fortfahren wolle, dass es ihm auch eine Freude sei, die Tochter des COs kennen zu lernen.

Aleksanders Gespür für soziale Situationen war ein leise klingelndes Glöckchen in seinem Hinterkopf, dass ihm sagte, dass hier einerseits eine gewisse Vertrautheit herrschte, aber vielleicht auch etwas nicht stimmte.
"SIe kennen sich?" fragte er, unverbindlich CWI und Therapeut.

<NRPG>So - ich hoffe, du kannst damit was anfangen ;) *ball hinleg* </NRPG>

***

# Zeit: MD03.0320
# Ort: Klasse II Shuttle  (Typ 9)

Die CM ließ sich durch die erwartungsvolle Stille nicht aus der Ruhe bringen. Wer als Ärztin ein OP-Team organisieren und mit selbstverliebten Kollegen in einer Klinik auskommen konnte, der konnte auch ein Außenteam kommandieren. Nicht, dass ihr das wirklich lag - sie mochte organisatorische Aufgaben eher weniger.
Im Moment hatte sie noch den medizinischen Trikorder in der Hand, mit dem sie Ewa - war ja klar, dass die EO sich aus der Affäre zog - pro forma gescannt hatte und ließ den Blick von einem zum anderen schweifen.
"Wenn sich noch jemand jetzt oder im Laufe des Folgenden unwohl fühlt, möchte ich das sofort wissen" sprach sie das Offensichtliche aus, während sie gleichzeitig mit dem Scanner die Werte der Crewmitglieder vor ihr zu überprüfen begann. Sicher war sicher - und die modernen Geräte funktionierten bei Standarddiganosen ja fast automatisch.
"Trauen Sie sich die Landung zu, Lieutenant Thomson?" fragte sie dann die CSO, ernst. Wenn sie auf dem Asteroiden zerschellten, war keinem geholfen. Vermutlich war in diese Übung zwar ein fail-safe eingebaut - sie wollte es aber nicht darauf ankommen lassen.

"Um ehrlich zu sein, Ma'am... ich bin nicht die beste Pilotin..." sagte die CSO, zögerlich. Sie hätte das lieber nicht so offen zugegeben, aber in dieser Situation war es besser, nicht zu viel zu riskieren.

"Wer traut sich die Landung zu?" wollte Helena wissen, ohne sich mit weiteren Kommentaren aufzuhalten.

"Ich kann entweder dieses Shuttle landen, _oder_ nach der Technik sehen" brummte der russische Riese von CING da, setzte schließlich ein "Ma'am" nach.

"Ich kriege das auch hin" schaltete sich da der COMM ein.

"Ensign Aru, übernehmen sie die Steuerung" befahl Helena, was dafür sorgte, dass Nahima sofort aufsprang um dem Trill den Pilotensitz zu überlassen.
"Lieutenant Medvedev, sehen Sie nach den Systemen. Wenn Sie den Antrieb nicht aktivieren können, wäre ein verstärktes strukturelles Integritätsfeld vermutlich das nächstbeste.

Während beide noch bestätigten, meldete sich rauschend der Bordkommunikator.
["Galathea an Lt. Thomson, Commander Solowyov hier - hören Sie mich?"]
Der Tonfall des COs wäre sicherlich sehr viel beruhigender gewesen, gäbe es nicht die Interferenzgeräusche, die es schwer machten, das Gesprochene zu verstehen.
Wenn allerdings die Nachricht der Galathea - die über eine deutlich größere Sendeleistung als das Shuttle verfügte - schon dermaßen verstümmelt war... wie musste sich dann erst die Transmission des Shuttles anhören?
Es dauerte nur wenige Augenblicke, dann stabilisierte sich die Sprachqualität etwas und der CO fuhr fort.
["Es scheint, als würde ihre Kommunikation gestört. Wir konnten ihr verstümmeltes Signal erst jetzt deuten und eine Sendung stabilisieren. Unseren Sensoren nach können Sie uns zumindest hören, wir aber sie nicht."]
Der entspannte Tonfall war aus der Stimme des COs verschwunden, dennoch wirkte er nicht hektisch oder angespannt. Er war eher... nüchtern. Problemorientierung. Und doch auch bedacht, mit seinem Tonfall zu beruhigen.
["Es gibt derzeit verschiedene Strahlung in ihrem Bereich, die sprunghaft anstieg, als sie sich dem Asteroiden mit der Didrichsen genähert haben. Wir orten einen Ausfall ihres Antriebs, allerdings sollten die Steuerdüsen noch funktionieren. Lieutenant V’rrir empfiehlt eine Kurskorrektur mit Vektor [7, 12, -3, 0] ... ich wiederhole Kurskorrektur im Vektor [7, 12, -3, 0]. Dann Gegenschub 13%.
Die Strahlung verhindert aktuell das Beamen - wir können ihre Muster nicht ausreichend stabil erfassen. Auch die Zielerfassung des Traktorstrahls ist gestört - aktuell ist der Einsatz zu gefährlich, sie sind zu nahe an den Asteroiden."]
Wieder eine kurze Pause, um das Gehörte sacken zu lassen.
"Landen Sie und versuchen Sie die Didrichsen zu sichern. Wir tun was wir können, um sie zurück zu holen. Seien Sie vorsichtig. Solowyov Ende."

<NRPG> *hepp* </NRPG>

***

# Zeit: MD 4.1915
# Ort: USS Galathea, Deck neun

"Bericht, Lieutenant Commander" erklang die Stimme des COs, der sich durch den Tumult schälte, just als Nahima ihre Feldstudie über Ewas Haustiervorlieben zu einem vorläufigen Abschluss hatte bringen können. Aleksander war der Tumult an Deck natürlich nicht verborgen geblieben und so war er soeben - mit einem anderen Turbolift - hier angekommen. Eigentlich war er bereits in seiner Freischicht - doch als CO eines solchen Schiffes hatte man nie wirklich frei. Daher war er auch noch in Uniform gekleidet - allerdings nicht in die Standard-Kommandouniform des Odyssey-Typs, sondern die Klasse B Uniform eines älteren Stils, die mehr einer dunklen Jumpsuit mit roten Schultern glich und von vielen als weniger streng militärisch empfunden wurde. Zu seinem Tonfall in diesem Moment hätte aber wohl eher eine martialische Uniform gepasst.

"Die Türsteuerung hatte eine Defekt, Captain" begann die EO ihren Bericht. "Dadurch öffneten sich die Türen auf dem Deck und es kam zu Tumult. Ensign Aru hatte einen Zusammenprall mit dem Boden, als er ein Kind rettete..."

"Und wovor musste die junge Dame Winterbottom gerettet werden?" hakte er nach. Ihm war die Prozession nicht entgangen und er konnte eins und eins zusammen zählen.

"Ähm... sie ist auf Vieh geritten. Welche jetzt im Turbolift eingesperrt ist" machte Ewa kühl und nüchtern Meldung. Auch wenn die Fakten kein gutes Licht auf sie warfen.
"Lt. Mukherjee begleitet Ensign Aru und das Kind zur Untersuchung."

Aleksander nickte.
"Lassen Sie Elisabeth Winterbottom ausrufen und informieren Sie sie darüber, wo sich ihre Tochter befinden... versichern sie ihr, dass es der kleinen Emma gut geht. Dann kümmern Sie sich um ihre Hausechse" gab er Anweisung.
"Lt. Thomsen, ich möchte, dass Sie Sicherheitsteams anweisen, auch auf dem Rest des Decks nach dem Rechten zu sehen - sofern noch nicht geschehen. Dann können Sie gerne Lt. Cmdr. Zima helfen. Ich selbst werde Olivia - Lt. Winterbottom - informieren und mich um die Zivilisten kümmern."

"Jawohl, Captain" - "Aye, Sir"

"Weitermachen"

Während Ewa sich sogleich daran machte, Elisabeth zu kontaktieren, blickte Nahima ihrem CO noch einen Moment nach. Wie damals, als sie ihn kennen lernte, wirkte er souverän. Und tatsächlich schienen das auch die Zivilisten so zu sehen - die CSO konnte sehen, wie sich die ersten aufgekratzten Zivilisten bereits nach wenigen Worten beruhigten und sich zu ihren Quartieren zurück begaben...

***

# Zeit: MD 4.2120
# Ort: USS Galathea, Deck zwölf, Quartier Grwydro Aru

Der COMM hatte sich nach dem unfreiwilligen Drachenzähmen-Ausflug und dem nachfolgenden Besuch in der Krankenstation gerade in Zivilkleidung geworfen, als es an seiner Tür klingelte. Verwundert blickte er zu dieser - wer konnte das sein, um diese Zeit?

"Computer, Tür öffnen" sagte der Trill, während er den Knoten des Stoffgürtels fixierte und langsam in Richtung des Quartiereingangs ging. Als der Computer zur Bestätigung piepste und die Tür sich öffnete, blieb er dann doch etwas überrascht stehen. "Captain..." entfuhr es ihm, als er seinen CO vor der Tür stehend sah.

"Hallo Ensign. Ich wollte mich nach ihrem Befinden erkundigen - darf ich einen Moment hinein kommen?" fragte er, freundlich.

"Äh... natürlich. Bitte, kommen Sie doch hinein" bot der Trill an und machte eine einladende Handbewegung.
"Wollen Sie etwas Trinken, Commander?"

"Machen Sie sich bitte wegen mir keine Umstände, Ensign" beruhigte der CO die aufkommende Hektik.
"Sie haben sich bereits eingerichtet, wie ich sehe - hübsch" bemerkte er dann, nachdem er einen Blick umher geworfen hatte. Er ging nun nicht auf Details ein, betrachtete aber das Offensichtliche - also das, was der Bewohner des Quartiers offensichtlich zeigen wollte. Es war auch ein wenig ungewöhnlich, dass der Jungoffizier sich so von den anderen Offizieren separiert hatte und stattdessen eine Behaushung auf einem Deck mit Mannschaftsquartieren vorzog - aber das war nicht der Grund, weswegen er hier war.

"Einige Erinnerungsstücke" antwortete Grwydro. Er versuchte möglichst unaufgeregt zu klingen, doch der Symbiont in ihm war stolz auf so manches dieser Stücke.

"Das kann ich mir vorstellen. Sie scheinen einen Hang für Abenteuer zu haben" lächelte Aleksander.

"Wie meinen, Sir?"

"Oh, ich hörte von Ihrem Abenteuer mit der Echse heute. Ich hoffe, es ist alles in Ordnung?"

"Ja... nur ein paar Prellungen und Blutergüsse. Die waren nach ein paar Minuten unter dem Zellregenerator  vergessen"

"Das freut mich zu hören" stellte der Russe fest. "Auf jeden Fall wollte ich Ihnen sagen: gut gemacht. Ihr schnelles, beherztes Handeln um die kleine Emma in Sicherheit zu bringen, zeugt von Eigenschaften, auf die die Sternenflotte bei ihren Offizieren stolz ist."

"... danke" Das Lob in dieser Form war nicht erwartet, tat aber gut.

"Sie kommen ansonsten zurecht?" wollte er wissen und deutete fragend auf einen Sessel, um sich dann zu setzen, als der Trill nickte und ihn mit einer Geste einlud, Platz zu nehmen.

"Ja, Sir. Es ist natürlich vieles neu und man muss sich einander gewöhnen, aber bisher..." Er hielt sich mit seinen Bedenken bezüglich des Familienschiffs und der potentiellen Vetternwirtschaft lieber noch hinter dem Berg.

"Ich hoffe, Sie werden hier an Bord auch die Zeit und die richtige Umgebung vorfinden, um ihre Studien fortzuführen. Ich war von ihrer Studienarbeit in Verhaltensforschung sehr angetan."

"Sie.... haben Sie gelesen?" fragte sie, verwundert.

"Ohja - 'Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Körpersprache und Stimmmodulation verschiedener Spezies beim Betrügen'. Ein ungewöhnliches Thema sicherlich, aber für eine Studienarbeit außerordentlich umfangreich und fundiert. Und dabei auch sehr amüsant geschrieben. Auch wenn ich glaube, dass die Ferengi ein wenig schlechter weggekommen sind, als nötig."

"Sie mochten sie wirklich?" Der COMM wollte es noch immer nicht ganz glauben.

"Ja. Sie denken außerhalb üblicher Pfade und haben anscheinend eine recht genaue Beobachtungsgabe, was Menschen angeht. Vielleicht sind Sie manchmal noch etwas zu flappsig - darüber werde ich mir noch ein Bild machen müssen - aber ich denke, Sie sind eine wertvolle Bereicherung für die Mission der Galathea."

<NRPG>So - hier dann mal etwas Lob. Und vielleicht gibt es ja auch Dinge, die unser COMM ansprechen möchte? Falls du dir unsicher bist, was Aleksander angeht, auch gerne als CoPo </NRPG>

</RPG>

<Personen>

Idris Vilato, Risaner (m)
Der muskulöse,  braungebrannte,187cm großen Mann mit dunklen, leicht gelockten Haaren ist ein alter Bekannter der CWI, welche ihn während ihrer wilden 'Party-Girl' Zeit auf der Erde kennen lernte.
Idris besitzt eine dunkle, aber angenehme Stimme mit warmen Timbre und eine einnehmende, aufgeschlossene Persönlichkeit.
Er trägt den typischen Stirnschmuck seines Volkes und ist auch in anderer Hinsicht ein typischer Vertreter Risas.
An Bord der Galathea ist er Teil des Zivilpersonals und arbeitet als Sexual- und Paartherapeut, Entspannungstrainer, Tandralehrer und Masseur.

</Personen>

<SUM>

#Ort: San Francisco Fleet Yards, Aussichtsdeck Werft 12
#Zeit: MD 0.1933

Die CWI trifft auf einen alten Bekannten, der zukünftig auch - als Zivilist - an Bord sein wird. Gerade, als man tiefer in alte Begegnungen (und womöglich Peinlichkeiten) abtaucht, wird Commander Solowyov auf die beiden aufmerksam und stellt seine Tochter vor.

***

# Zeit: MD03.0320
# Ort: Klasse II Shuttle  (Typ 9)

Helena gibt erste Anweisungen. Derweil gelingt es der Galathea eine Einwege-Kommunikation zu etablieren und die Crew des Shuttles erhält einige Informationen.

***

# Zeit: MD 4.1915
# Ort: USS Galathea, Deck neun

Captain an Deck! Aleksander  gibt noch einige weiterführende Anweisungen, was die 'Aufräumarbeiten' des Drachenabenteuers anbelangt und kündigt an, sich dann selbst um die unruhigen Zivilisten zu kümmern.

***

# Zeit: MD 4.2120
# Ort: USS Galathea, Deck zwölf, Quartier Grwydro Aru

Aleksander besucht seinen COMM, um ihn für sein Eingreifen bei der Drachenjagd zu loben. Dabei erfährt Grwydro, dass der CO auch zumindest eine seiner Studienarbeiten gelesen hat.

</SUM>

übermittelt von

Christian "Effi" Hellinger

aka

Cmdr. Aleksander Solowyov
CO USS Galathea

Neue Erkenntnisse

Mac MacKenzie
 

Dann füge ich mich mal in die Kurz-RPG Reihe mit ein.
Nächstes Mal wirds wieder mehr - versprochen. Ich wollte die Idee nur los werden ehe ich sie vergesse.
<RPG>
 
#Zeit: MD 3.0320
#Ort: Shuttle Typ II
#Ball: Übungsmission
 
Yael fand dieses ganze Spektakel durchaus spannend - zumindest im Hinblick auf das Verhalten der Anwesenden. Niemand schien diese Situation großartig ernst zu nehmen. Gut es war eine Übung. Übungen waren ihm vertraut, aber das hier erinnerte mehr an eine Theaterprobe. Cardassianer nahmen Übungen ernst und die Szenarien waren auch durchaus dazu angetan ernst genommen zu werden. Es kam oft genug vor das es selbst bei Übungen Verletzte gab. Wirkliche Verletzte. 
Dementsprechend verstimmt war er über den laxen Umgang der hier gepflegt wurde, andererseits er war hier der 'Fremde' vielleicht war so etwas in der Föderation ja auch 'normal'. Vanis Blick war ihm nicht entgangen und so warf er einen erneuten Blick auf seine Anzeigen.
 
"Auf dem Asteroiden gibt es keine Mineralien oder ähnliches die für einen Ausfall des Antriebs verantwortlich sein könnten, ich vermute daher ein Fremdverschulden durch eine künstliche Anlage." erklärte er dann.
"Haben wir Anzeichen für solch eine Anlage?" fragte nun Nahima nach und Yael wiegte den Kopf leicht hin und her. "Nein, aber ohne Energie arbeiten die Sensoren nicht mit 100%. Allerdings lässt die Strahlung der wir seit dem Ausfall ausgesetzt sind auf einen Aceton Assimilator schließen." erklärte er weiter und spürte den überraschten Blick von Helena auf sich. "Die Schilde schützen uns - noch." fügte er daher hinzu. 
 
"Das heißt auf dem Asteroiden landen ist eine doofe Idee?" fragte Grwydro unnötigerweise nach. 
 
"Nicht wenn wir landen und den Assimilator ausschalten können. Wie gut ist ihr Promellian, Ensign Aru?" wandte sich nun Vani an Grwydro. Wissend das diese Spezie bereits vor Jahrhunderten ausgestorben war.
 
"Vorausgesetzt ich kann das Ding überhaupt landen. Die Galathea meldet sich natürlich auch nicht." schaltete sich nun Nahima wieder in die Unterhaltung ein.
 
Plötzlich waren alle Augen auf Helena gerichtet die abgesehen der schauspielernden EO nun die Ranghöchste und damit Befehlsgebende war. 
 
</RPG>
 
<SUM>
 
#Zeit: MD 3.0320
#Ort: Shuttle Typ II
#Ball: Übungsmission
Yael vermutet einen Aceton Assimilator hinter dem Ausfall des Antriebs und ist mit dem laxen Umgang der Übung nicht ganz einverstanden auch wenn er es nicht zeigt.
 
</SUM>
 
---
 
submitted by 
 
Mac
aka
Yael Hadar

Lauf Nahima, lauf ...

Katharina
 

<NRPG>
Endlich auch wieder was von mir. Leider nicht so viel wie eigentlich
geplant. Und alle noch nicht aufgehobenen Bälle sind nicht vergessen!
</NRPG>

# Ort: USS Galathea, Turbolift
# Zeit: MD 3.0231

<QUOTE>
"Danke, Lieutenant - sie dürfen die Brücke verlassen" griff Aleksander
der sonst notwendigen Frage zuvor.
"Und.. Lieutenant? Ich würde mich beeilen - ich glaube Cmdr. Zima ist
nicht sehr zimperlich, was Zu-spät-kommer angeht."

Während Nahima schluckte und fluchtartig in den Turbolift stürzte, nahm
Aleksander Platz.
</QUOTE>

Der Lift schien sich quälend langsam Richtung Deck 17 zu bewegen.
Vielleicht sollte sie aussteigen und schieben? Sie konnte es sich doch
nicht gleich mit zwei Vorgesetzten an einem Tag verscherzen. Und soweit
sie gehört hatte, war mit Lt. Cmdr. Zima wirklich nicht zu spaßen.
Nervös verlagerte Nahima ihr Gewicht von einem Bein auf das Andere.

Ihr ging die leicht bissige Stimmung des Captains nicht aus dem Kopf.
// Hatte sie ihn tatsächlich verärgert? Und wieso nur benannte man
Shuttles nach Botanikern?! Wer bitte merkte sich deren Namen? //

Bevor sie sich jedoch in weitere gedankliche Details vertiefen konnte
ertönte der Ton, der das Erreichen der ausgewählten Ebene ankündigte.
Ihr trainierter Körper ging sofort in Alarmbereitschaft und sämtliche
Beinmuskulatur spannte sich an. Die CSO wartete nicht bis die Türen ihre
schläfrige Öffnungszeremonie hinter sich brachten, sondern hechtete wie
ein geölter Blitz durch den Schlitz, sobald dieser ausreichend groß
erschien.

Pech für den Crewmen der verträumt und nichtsahnend mit gesenktem Blick
darauf gewartet hatte, den Turbolift zu betreten. Nahima rempelte ihn an
der Schulter an und geriet dadurch selbst leicht ins Straucheln.

"Hej! Was ...?" hörte sie noch den entrüsteten Ausruf des Kollegen,
während sie sich fing und mit steigendem Tempo den Gang hinunter lief.

"Entschuldigung, Notfall!", brüllte Nahima hinter sich, während sie
hinter der nächsten Ecke verschwand. Für eine lange Erklärung fehlte ihr
ganz einfach der Atem. // Verdammte Botaniker // dachte sie noch, bevor
sie zum Sprinten überging.

***

# Ort: USS Galathea, Maschinenraum
# Zeit: Ein paar Abzweigungen, Kistensprünge und spontane Abbremser später


Dass sie die Baupläne der USS Galathea mehrere Abende lang studiert
hatte, sollte sich jetzt als Vorteil erweisen. Als Chefin der Sicherheit
lag ein besonderes Augenmerk auch darauf, dass sie sich auf dem Schiff
auskannte, wie in ihrer eigenen Westentasche. Sie hatte zwar noch nicht
die Gelegenheit gehabt die Gänge des Schiffs und seine Räumlichkeiten in
Person abzulaufen, aber in Gedanken hatte sie einen groben
Navigationsplan vor sich, der sie schnellstmöglich von der Brücke zum
Maschinenraum brachte. Das Limit lag nur in ihrer Physiologie.

Nach Luft ringend stürmte Nahima schließlich in den Maschinenraum,
reihte sich - so unauffällig wie möglich - zwischen den schon Anwesenden
Offizieren ein und nahm Haltung an. Der eisige Blick der sie aus Ewas
grünen Augen traf, verriet ihr, dass sie dabei nicht sehr geschickt
gewesen war.

"Lt. Thomson. Schön, dass sie den Weg hierher gefunden haben." es klang
eisig, nicht "schön".

Durch die Ankündigung des Captains über die Com, wusste die EO
natürlich, dass Nahima mit Verspätung durch die Brückenübergabe
aufgebrochen war. Dass sie es dennoch in einer sehr sportlichen Zeit zur
Übung geschafft hatte, war beeindruckend. Die Polin genoss allerdings
auch die Unsicherheit, die ihr auf die Stirn geschrieben stand. Hab ichs
geschafft, oder werde ich aufgefressen? - stand da. Man hätte meinen
können dass einer von Ewas Mundwinkeln leicht nach oben zeigte.


# Zeit: MD4.1915
# Ort: Deck neun

<QUOTE>
Aus einer eigenartigen Perspektive blickte er kurz danach in die sich
über ihn beugenden Gesichter der EO und der CSO. Ihm kam das einzige
Wort in den Sinn, dass er momentan aussprechen konnte.

„.... Autsch....“
</QUOTE>

"Bleiben Sie besser liegen Ensign." ermahnte Nahima den Trill
sorgenvoll. Sie war zwar keine Medizinerin, aber die unsanfte Landung,
die auf seinen Stunt aus dem Turbolift folgte, hatte unheimlich
schmerzhaft ausgesehen.

Es war alles wie in Zeitlupe passiert. Die Szene spielte sich noch
einmal vor ihrem inneren Auge ab. Die CSO sah, noch mitten im Laufen,
wie der junge Trill eine seltsam verdrehte Schraube durch die Luft
vollführte, während er das kleine Kind von der rennenden Echse pflückte,
um daraufhin unsanft mit dem Rücken zuerst aufkommend durch den Gang weg
vom Turbolift zu rutschen.

<QUOTE>
„Ensign Aru, sind Sie verletzt?“, fragt die CWI während sie das Kind von
dem Trill herabholte und die Kleine neben sich absetzte.

Etwas außer Atem schüttelte Grwydro nur den Kopf und konzentrierte sich
auf seine Atmung.
</QUOTE>

Als der erste Schock überwunden war, wurde ihm bewusst wie grotesk diese
Aktion ausgesehen haben musste und seine Mundwinkel veränderten sich zu
einem breiten Grinsen. Nicht nur Aini schien ein Talent für großspurige
Auftritte zu haben.

Er blickte mit einem schelmischen Blitzen in den Augen zurück zu EO und
CSO, die beide weiterhin sorgenvoll über ihn gebeugt standen. Die
Halbdindianerin konnte sich daraufhin nicht mehr zurückhalten. Ihre
ernsten Züge machten Platz für ein breites Lächeln und sie musste
lauthals loslachen.

"Ensign Aru, sie sollten die Abteilung wechseln ... Können Sie aufstehen?"

Der Trill nahm die ihm dargebotene Hand an. Die Frau, die kaum kleiner
als er war, half ihm mit festem Griff wieder auf die Beine.

Emma blickte derweil von ihrem Pony auf und freute sich darüber, dass
die Erwachsenen so viel Spaß hatten. Sie ließ sich neben ihrem Stofftier
auf den Popo fallen und gluckste und brabbelte zufrieden vor sich hin.

Ewa erhob sich augenrollend und kopfschüttelnd. Welpen. Sie hatte ja
befürchtet, dass solche Dinge passieren würden. Und das war erst der
Anfang ihrer Reise.

"Lassen Sie sich auf der medizinischen Station durchchecken Ensign Aru."
richtete sie sich mit ernster Miene an den Retter der kleinen Emma.

Daraufhin wandte sie sich an die CWI.

"Lt. Mukherjee. Begleiten sie doch am besten Ensign Aru mit der Kleinen.
Sie sieht zwar munter aus, aber sicher ist sicher."

Srivani nickte und nahm sich des kleinen klebrigen Bündels an.

"Cmdr, was machen wir mit der Echse?"

Nahima hatte sich wieder gefasst, wischte die Lachtränen von der Wange
und blickte die EO erwartungsvoll an.

"Das ist ... 'Vieh'"

"Es hat einen Namen?" Wäre sie Vulkanierin, hätte Nahima ihre Augenbraue
nach oben gezogen.

"Ja, Vieh."

// Also weder Hund- noch Katzentyp // notierte sich die CSO innerlich.
</RPG>

<SUM>
# Ort: USS Galathea, Turbolift
# Zeit: MD 3.0231

Nahima sprintet durch das Schiff, um ja nicht zu spät zur Übungsmission
zu kommen.

***

# Zeit: MD4.1915
# Ort: Deck neun

Ensign "Drachenzähmer" Aru hat seinen Stunt gut überstanden und wird mit
Klein-Emma zur Krankenstation beordert.
</SUM>

Übung und Drachen

Nicole
 

<NRPG>

So, mich juckt es seit Wochen in den Fingern…ich schreib jetzt mal was kurzes zu der Übung. ^^

 

</NRPG>

 

<RPG>

#Zeit: MD 3.0315

#Ort: Shuttle Typ II

#Ball: Übungsmission

 

Srivani nahm bei einem der Monitore platz und beobachtete die Werte der Scanner. Doch entweder waren die Sensoren manipuliert worden oder hatten eine Fehlfunktion, denn die Werte gaben keinerlei Hinweis auf irgendwelche Komplikationen und dennoch konnten sie das Shuttle nicht erreichen.

Als dann auch noch der Antrieb ausfiel, sah die kleine Frau zu Yael auf, mit einem fragenden Blick.

Außerdem war sich Vani auch nicht sicher was sie von der Selbstdiagnose der XO halten sollte oder genauer gesagt von ihrem leblosen Schauspiel. Andererseits war die Frau von Risa wohl einfach anderes gewohnt und als Tänzerin wusste sie wie man Emotionen darstellen konnte, auch wenn sie sich noch nie als Schauspielerin versucht hatte, war die Wissenschaftlerin überzeugt das besser zu können.

 

 

# Zeit: MD4.1915
# Ort: Deck neun
# Ball: Ashes, Auri, Mac, Nicole, Danimax, Ela

Srivani verließ gerade das Café Seepferdchen, als plötzlich Chaos auf dem Weg zum Turbolift losbrach.
Die kleine Frau wurde Zeuge eines ungewöhnlichen Anblicks. Ein Kleinkind ritt auf einer großen Echse und Grwydro schaffte es das Kind von dem Tier zu holen, bevor es sich verletzen konnte. Vani zögerte nicht lang und eilte zu den beiden hin.

 

„Ensign Aru, sind Sie verletzt?“, fragt die CWI während sie das Kind von dem Trill herabholte und die Kleine neben sich absetzte.

Etwas außer Atem schüttelte Grwydro nur den Kopf und konzentrierte sich auf seine Atmung.

Vani nickte und widmete sich dann dem Mädchen, sie wirkte ebenfalls unverletzt und auch der Schock schien bereits von dem Kind abzuperlen.
„Tut es dir irgendwo weh, junge Dame?“, fragte die CWI mit freundlicher Stimme.

Emma schüttelte energisch den Kopf und sah sich dann suchend um. Als ihre Augen das rosa Einhorn mit Glitzermähne fanden, rannte das Mädchen zielstrebig darauf zu.
Vani konnte dem Kind nur hinterherblicken, als sie erkannte, dass das Mädchen sein Stofftier gefunden hatte, atmete sie erleichtert durch.

 

 

</RPG>

<SUM>

#Zeit: MD 3.0315

#Ort: Shuttle Typ II

 

Vani ist bei der Übung noch etwas unsicher was von ihr erwartet wird und beobachtet die Signale der wissenschaftlichen Sensoren. 

 

# Zeit: MD4.1915

#Ort: Deck 9, Turbolift

 

Srivani findet auf ihrem Weg vom Café Seepferdchen zum Turbolift einen am Boden liegenden Grwydro und Emma.

 

 

</SUM>

 

Vom einen Drachen zum nächsten

Daniel Maximini
 

Und weiter geht’s. ^^ Was auch tun mit dem Urlaub, wenn die Handwerker um 10 sagen „wir kommen morgen wieder, das muss erstmal trocknen...“ ;)

 

<RPG>

#Zeit: MD 3.0315

#Ort: Shuttle Typ II

#Ball: Übungsmission

 

Das war also diese nächtliche Übungsmission... Gut... sie waren im Weltraum, es war immer Nacht.  So etwas wie Schlafstörungen gab es nicht, sondern nur eine unpassende Zeit, Müde zu werden. Kurz kam Grwydro dieser eine Sonnenaufgang auf Bob IV. ins Gedächtnis, den er... sie... Aini einst miterlebt hatte. Bob IV. drehte sich um die Sonne im Bob-System. Soweit nichts Ungewöhnliches. Die Besonderheit war die Nähe zum Inti-System. Die Inti-Sonne war ein Hyperriese mit einer unfassbaren Magnitude von -18 . Das hatte zur Folge, dass sich Bob IV zwar konstant erfolgreich in der habituellen Zone des Sonnensystems lag, Inti aber hell wie eine zweite Sonne am Himmel stand. So kam es manchmal zu Situationen, dass Bob IV. so günstig stand, dass sich die meist gelbe Bob-Sonne sich genau vor den blauen Hyperriesen von Inti schob und somit eine blaue Corona erzeugte. So beeindruckend dieses seltene Himmelsphänomen war, die richtige Schlafenszeit auf Bob IV musste weise gewählt werden, denn manchmal wechselte der blaue Himmel einfach nur in einen grünen Himmel, verlor aber nicht sonderlich an Helligkeit. Der längste Tag auf Bob IV. dauerte nach Erdenmaßstäben drei Wochen. Von daher – was war schon eine Standard-Übungsmission um 0315.

 

Und diese Standard-Übungsmission war insofern auch ideal, dass er von ihrer Machart gar nicht negativ auffallen konnte. Nachdem der Trill übernervös ob der vielen zuvor gelesenen Vitas im Maschinenraum antrat, zeigte sich die EO auch noch als genauso... steril... wie er es befürchtet hatte. Kühl wie der Weltraum in der Öpik-Oort-Wolke. Das machte es nicht besser. Daneben dann Lt. Winterbottom, die zum Glück tatsächlich nicht wirklich vulkanisch wirkte. Neben der EO eine Vulkanierin als „good cop“ im „Good cop, bad cop“-Spiel zu haben, wäre des guten auch zu viel geworden.

 

Und da war sie dann, die Mission. Rette eine flüchtige Botanikerin auf einem Shuttle. Es war eine dieser Missionen, die alles Mögliche braucht... nur keinen COMM. Er war dafür da, Kulturen und Sprachen zu kennen, Codes zu dechiffrieren, mit Leuten und Computern zu sprechen. Und hier ging es um eine Person, deren Sprache jeder kannte, die aber nicht wollte, dass man mit ihr redet. Der Fall war so offensichtlich, dass der obligatorische „rufen sie das Shuttle – keine Antwort“ Dialog gleich zu Beginn weg gelassen wurde. Da das fliegen des Shuttles von Nahima übernommen wurde, war er jetzt nahezu arbeitslos. Und getreu dem Motto „No Flips, no Bullshit“ tat er auch genau das. Keine Vorschläge ob eines knappen Wendemanövers einschließlich Looping. Einfach nur „Kenn deine Aufgabe und halt die Fresse“. Vielleicht einer der großen Unterschiede zwischen Grwydro und der leidenschaftlichen Fliegerin Aini. Wenngleich es in ihm schon etwas zuckte...

 

Als sich als Zusatz zu dieser für ihn doch etwas unterfordernden Mission aber Lt. Cmdr. Zima im Schneidersitz auf den Shuttleboden setzte und mit fast schmollendem Gesichtsausdruck und dem Charisma einer 20sten Jahrhundert Polsat-Moderation von ihrer Belianischen Grippe berichtete, geriet Grwydro an seine Grenzen. Dafür war er an der Kadettenschule nicht in der Theater-Gruppe. Verdammt nochmal, er spielte Alexandre Dumas Cyrano de Bergerac. Er wandelte auf der Bühne wie von Sinnen wegen seiner Roxanne und sprach diese magischen Worte „Ich weiß, ihr triumphiert und bleibt im Rechte. Was liegt daran? Ich fechte, fechte, fechte! Entreißt mir nur den Lorbeer und die Rosen! Mir bleibt ein Gut, trotz aller Stürme Tosen, das niemals ward befleckt im Kampfgefild' und das ich heut, am Ende meiner Tage, getrost zur blauen Himmelsschwelle trage. Dies Gut, es ist?... Es ist . . . mein Wappenschild.“ UND JETZT DAS!

 

Aber gut. Wenn die EO meinte, diese Übung nicht ernst nehmen zu müssen, durfte sie sich nicht beklagen, wenn auch diejenigen, die gerade geprüft wurden die Übung nicht ernst nahmen. Er bediente seine Konsole und drückte ein paar Menüpunkte, ohne eine wirkliche Funktion dabei auszuführen. „Belianische Grippe... der Computer sagt, dass diese hoch ansteckend ist. Verbreitung via Tröpfcheninfektionen. Niemand fasst die erste Offizierin an! Sie auch nicht, Leutnant. Und Leutnant Commander, wenn sie selbst noch in der Lage sind, sich zu bewegen, dann gehen sie doch bitte ins hintere des Shuttles, wo wir einen Biofilter um sie aufbauen können. Und berühren Sie dabei bloß niemanden! Ansonsten bleiben Sie bitte einfach auf dem Bauch liegen und atmen möglichst auf den Boden, bis ich den Biofilter hier um sie aufgebaut habe. Und sagen Sie bitte Bescheid, wenn der Durchfall einsetzt. Der Rest darf sich hiernach auf eine Standarduntersuchung bei Doctor Rubis freuen. Also nach dieser Übung bloß nicht in die Nikobar gehen... kommen wir zu unserem dänischen Shuttle. Ensign Mäkkinen reagiert auf unsere Rufe immer noch nicht. Eine Botanikerin, die auf dem Ort landet, der von jeglichen Blumen am weitesten entfernt ist, lässt auf eine schwere Lebenskrise schließen. Beamen können wir nicht, aber ich denke, als erstes sollten wir vielleicht nah genug ran fliegen, um ein Kraftfeld um das Shuttle zu legen, falls Ensign Mäkkinen auf die Idee kommt, auszusteigen und ein paar Blümchen zu pflanzen. Ich würde derweil beim Counselor anfragen, ob Ensign Mäkkinen in letzter Zeit Verhaltensauffällig war.“

 

Mit einem „weitere Vorschläge, Gegenstimmen?“-Blick schaute er die anderen „Frischlinge“ an. Die Antwort war... Stille. Kurze Stille. Ungesunde Stille. Was nicht an Grwydro lag. Sondern daran, dass der Antrieb des Shuttles aussetzte und das gewohnte Surren des Impulsantriebes dem weltraumtypischen Geräusch des absoluten nichts wich. Lt. Medvedev sprang geradezu zur Konsole und verkündete nach kurzer Zeit, dass zumindest die Steuerdüsen noch gingen und Lt. Thomson fing an, eine Flugbahn um den Asteroiden herum zu kalkulieren, während sie die Galathea rief.

„Das... spricht dann wohl gegen eine Lebenskrise...“ erkannte Grwydro lakonisch und wartete für weitere Aufgaben das Ergebnis des Scans dieses Asteroiden ab.

 

</RPG>

 

<RPG>

 

 

# Zeit: MD4.1915

#Ort: Deck 9, Turbolift

 

Eine Erdenstudie des Präsident-Dwayne-The-Rock-Johnson-Institutes hatte vor vielen Jahren mal untersucht, welches die größte Furcht des Menschen bei der Nutzung eines Turboliftes war. Und kurz hinter der Furcht, ein knutschendes oder kopulierendes Pärchen bei einem Quickie zu erwischen lag ganz weit oben die Furcht, dass die Turbolifttür direkt in den Weltraum führt und einen in die Weiten des tödlichen Nichts saugt. Eher zu vernachlässigen war die Furcht vor wilden Tieren, die, kaum dass sich die Tür öffnet auf einen zuspringen und dann nach dem erneuten Verschluss der Tür den Liftnutzer genüsslich verspeisen. Dass diese Furcht eigentlich seine Berechtigung hätte, musste Grwydro nun feststellen. Eigentlich wollte er nur noch diesen einen Bericht auf Deck 9 abgeben. Die Tür öffnete sich und auf ihn rannte eine riesige Echse zu. Geistesgegenwertig rückte Grwydro an seiner Brille. Hatte er eine Dioptrie verloren? Nein. Offensichtlich würde er am vierten Tag seines Dienstes von einem wilden Tier gefressen. Einem wilden Tier, dass von einem kleinen Kind geritten wurde.

 

Doch der Trill hatte nicht vor, Kampflos zu gehen. Wozu hatte er schon auf Trill eine defensive Kampfsportart gelernt. Schnell musterte er seine Umgebung. Was hatten wir hier. Ein panisches Tier im Vollgasmodus, auf ihn zu. Darauf ein kleines Kind, dass offensichtlich nicht auf die Echse gehörte. Was würde passieren? Am wahrscheinlichsten war, dass die Echse im Vollsprint in den nun offenen Turbolift rennen würde und ihn dabei mit zurück in den Lift drücken würde. Mehr noch, dass Grwydro zu einer Art Polster wurde, der den Aufprall der Echse an die hintere Turboliftwand schmälern würde. Das Kind würde von der Wucht des Aufpralls sich zudem nicht auf der Echse halten können und hinab fallen. Die Turbolifttür würde sich schließen, das Kind anfangen zu brüllen, die Echse aus der Kombination von Schmerz, der enge des Raumes und dem Geschrei des vor Schmerzen schreienden Kindes noch panischer werden und alle anderen im Raum durch zappelnde Bewegungen in Hackfleisch verwandeln, bevor noch jemand das Wort „Krankenstation“ ausgesprochen hätte.

 

Ergo: Aufgabe 1. Der Echse ausweichen. Aufgabe 2. Das Kind retten, bevor die Echse in den Turbolift weiter gerannt wäre. Aufgabe 3. Die Turbolifttür schließen. Eine Stimme in seinem Kopf sagte so etwas wie „Vertraue der Macht, Grwydro“ aber realistisch betrachtet, standen seine Chancen schlecht, alles so hinzu bekommen. Zum Glück aber hatte der Trill gar nicht die Zeit, sich über all das Gedanken zu machen, denn hier war völlige Spontanität und Geistesgegenwärtigkeit gefragt. Und so trat er instinktiv zunächst nach vorne, dann ein Schritt zur Seite, trat gegen die Wand und stemmte sich dort ab, um irgendwie an das Kind heran zu kommen, während die Echse auf seiner Höhe war. Das klappte alles so halb. Die Echse berührte ihn so halb in der Luft, was Grwydro zusätzlich etwas nach oben schleuderte, vor allem aber wie ein Rotorblatt in der Luft drehte. Eigentlich wollte er das Mädchen unter den Schultern packen und runter ziehen. So aber verkam sein Versuch viel eher zu einem sportlichen Tackle und das wenigste, was ihm noch gelang, war das Kind auf sich zu ziehen, als er aus zu großer Höhe auf den Rücken fiel, die Kleine auf ihn drauf. Das hatte vermutlich beiden gerade sehr weh getan. Auch die Echse kam ein wenig aus dem Tritt, prallte aber wenigstens erfolgreich gegen die hintere Wand des Turboliftes. Kurz schüttelte es sich, drehte sich zu den beiden um, sortierte seine scharfen Krallen und sah dann die Türen des Turboliftes sich vor ihm schließen. „Computer, Turbolift versiegeln...“ gab Grwydro noch von sich, dann widmete er sich den Signalen seines eigenen Körpers. Impuls Nr. 1: Lunge wieder mit Luft füllen. VIEL Luft. SCHNELL. Impuls Nr. 2: Nach dem Kind schauen. Es schien unverletzt, aber mit einem ordentlichen Schrecken versehen. Puh. Impuls Nr. 3... MEHR LUFT! Aus einer eigenartigen Perspektive blickte er kurz danach in die sich über ihn beugenden Gesichter der EO und der CSO. Ihm kam das einzige Wort in den Sinn, dass er momentan aussprechen konnte.

„.... Autsch....“

</RPG>

 

<SUM>

#Zeit: MD 3.0315

#Ort: Shuttle Typ II

 

Grwydro wird an Bord des Shuttles in seiner Schauspielerehre beleidigt.

 

</SUM>

 

<SUM>

# Zeit: MD4.1915

#Ort: Deck 9, Turbolift

 

Ein Kampf gegen einen Drachen

 

</SUM>

 

Viel Spaß noch. ^^

Ausfälle

Nessy
 

Hier was kurzes, wollte eigtl. mehr schreiben aber besser als nix :-)

<RPG>
# Zeit: MD03.0315
# Ort: Shuttle Typ II

<quote>
Es sah also wirklich so aus, also hätten die beiden blonden Grazien aus
der psychologischen Abteilung den Plan ausgeführt ohne sich auf atomarer
Eben zu zerlegen, das überraschte Ewa nun doch irgendwie.

Langsam erhob die Pilotin sich aus dem Stuhl des Steuermannes, und
setzte sich mitten im Shuttle ganz einfach auf den Boden.

Helena hatte dies mit skeptischen Blick quotiert, war aber sofort in
ihre Arztrolle verfallen, „Geht es Ihnen gut“, wendete sie sich nun mit
einfühlsamer Stimme an die XO.

Diese verdrehte innerlich die Augen, da schwang zu viel mütterliche oder
ärztliche Sorge mit in der zuckersüßen Stimme. „Ich stehe kurz vor dem
Ableben. Ich leide an einem schweren Belianischen – Grippeanfall und bin
nicht mehr in der Lage die Rettungsmission weiter zu führen. Außerdem
können sie mich nicht aufs Schiff beamen, Störungen durch den Asteroiden
auf dem das gesuchte Shuttle gelandet ist.“

Ewa verschränkte die Arme vor der Brust und wartete auf die wohlwollende
Pflege ihrer Ärztin und war neugierig darauf, wie die Anderen das
Problem hier meistern würden.
</quote>

Sergej musterte den Vorfall kurz und döste weiter. Er saß im hinteren
Teil des Shuttles, wo das Licht angenehm dämmrig war. Mitten in der
Nacht aufzustehen war nicht unbedingt sein Plan heute gewesen, zumal er
abends wieder die Dienstzeit überzogen hatte.

Darum hatte er die Einweisung und den Start überwiegend schweigend
mitgemacht, bis auf "Ja Sir" an den richtigen Stellen. In der
Zwischenzeit machte er sich so seine Gedanken. Es war nicht zu
übersehen, dass dieses Shuttle einen erheblichen Teil der
Führungsmannschaft beförderte. Folglich würde sowohl die fachliche
Leistung als auch die Zusammenarbeit bewertet werden. Das legte die
Vermutung nahe, dass verschiedene Probleme auftreten würden, die jeweils
auf die Fachbereiche zugeschnitten waren. Wobei Helena offenbar als
erste an der Reihe war. Für die CSO würde es vermutlich irgendeine Art
Bedrohungssituation geben, für die CWI irgendwas zu untersuchen... und
seine Anwesenheit bedeutete, dass irgendwas kaputt gehen würde.

Die positive Seite der Medaille war dass es kaum wirklich gefährlich
werden konnte. Das Szenario würde irgendeine Art Notausgang enthalten,
falls sie in der realen Welt dringender gebraucht werden würden.

Er sah kurz zur EO und der Medizinerin hinüber. Er wusste, er sollte
mehr Einsatz entwickeln aber er konnte die Situation noch nicht wirklich
ernst nehmen. Mit einem Seufzer dachte Sergej an sein Bett, das ihn
gerade jetzt dringend brauchte. Diese Übung war doch Humbug. Als ob es
mit den Kinderkrankheiten der Galathea nicht genug Arbeit gäbe.

Langsam dämmerte er ein. Ewa bekam es zum Glück nicht mit da sie ja die
Kranke mimte. Nahima hatte das Steuer übernommen, wobei sie vorerst
nicht mehr tun musste als zuschauen, wie der Autopilot den Kurs hielt.

Im Halbschlaf bekam er mit wie sie sich dem Asteroiden näherten. Niemand
war überrascht, dass das Objekt sich nicht vernünftig abtasten ließ.
Also näher heran... sie würden wohl einfach auf althergebrachte Weise
suchen müssen. Das Summen des Antriebs war soo ... beruhigend ...

Ohne Vorwarnung wurde es still. Sergej fuhr hoch. Lange Konditionierung
hatte dafür gesorgt dass plötzliche Stille fast so gut für Adrenalin
sorgte wie ein lauter Knall. Er hatte es nicht geträumt - der
Hauptantrieb hatte ausgesetzt, und das Shuttle sauste seiner Trägheit
gehorchend dem Asteroiden entgegen.

Der CING begriff schnell. //Blin, wir hätten genauer prüfen müssen, wie
die Didrichsen verloren ging. Garantiert das gleiche was uns jetzt
passiert ist. Das gibt Punktabzug...//

Noch während ihm diese Gedanken durch den Kopf gingen, war er schon an
das nächste Diagnosepult gesprungen, um überhaupt erstmal rauszukriegen
wie groß das Problem war.

"Manövrierdüsen gehen noch!", war seine erste Erkenntnis. "Wir können
zumindest in eine Umlaufbahn um den Brocken einschwenken."

"Danke!", rief Nahima von vorne und nahm die nötigen Eingaben vor.
"Shuttle an Galathea! ... Shuttle an Galathea?"


# Zeit: MD4.1915
# Ort: Chaos-Deck 9

<quote>
Es dauerte keine drei Sekunden da hatte sich der Russe auch schon aus
der Wand gepellt und sich zu voller Größe vor der Psychologin aufgebaut,
„Das ist kein…“
Olivia versuchte sich an einem verzaubernden Lächeln, „Ich weiß, ich
habe geraten.“

Gerade bevor der CING seiner Verstimmung Luft machen konnte, betrat die
wundervolle Helena die Bühne des Chaos und traute ihren Augen nicht. Sie
hatte mit Olivia auf den Umzug anstoßen wollen und darauf das sie noch
immer nicht die Kisten ausgepackt hatte, dafür hatte sie eine sehr edle
Flasche Wein besorgt, aber nun hatte sie wahrhaftig erst einmal
kontrollieren müssen das diese Flasche auch wirklich noch verschlossen war.

„Habe ich irgendwas verpasst?“
</quote>

Sergej sah wie sie die Weinflasche kontrollierte, und kommentierte:
"Stellen Sie mir auch einen kalt, den kann ich nachher gebrauchen.."

Noch während Helena eruierte ob das jetzt ein Scherz oder Ernst gewesen
sein sollte, wandte er sich Olivia zu. "Entschuldigen Sie bitte, aber
wenn Sie keine Ahnung haben lassen Sie doch einfach die Finger von
meinem Werkzeug." Er griff die Phasenklemme und verschwand umgehend
wieder in seinem Loch.

Olivia stand da und sah auf den massigen Rücken. Sie fühlte sich
verletzt, obwohl die Stimme der Logik ihr sagte, dass das halt einfach
normal war wenn jemand im Stress war. Durfte ein rangniederer Offizier
sie so abkanzeln? Helena warf ihr einen bedeutungsvollen Blick zu, den
Olivia mit einem Schulterzucken beantwortete.

Bevor eine von ihnen etwas sagen konnte, flackerte das Licht im Gang. Es
ging nur ganz kurz aus und leuchtete dann wieder. Sergej kam wieder aus
seinem Loch gekrochen und blickte Helena an.

"Ihr Quartier Lieutenant?", er zeigte auf die offen stehende Tür.

Helena schüttelte den Kopf. Olivia meldete sich. "Das ist mein Quartier,
Lt. Medvedev." Sie konnte nicht verhindern dass ihre Stimme ganz leicht
frostig klang.

"Fein", lächelte der Russe. "Theoretisch sollte sich die Tür jetzt mit
Ihrem manuellen Türcode öffnen und schließen lassen. Versuchen sie mal."

"Manueller Türcode?", Helena hoffte gerade nichts Dummes zu fragen.

"Ja, äh, eine vierstellige Zahl. Das ist einer der Sicherheitscodes die
Sie erhalten haben."

"Ah okay..." Langsam trat Helena an ihre Tür heran. Als es den anderen
langsam dämmerte, dass sie diesen Code vergessen hatte, fiel er ihr
wider Erwarten wieder ein.

bib - bib - bib - bib - ziiisch, schloss sich die Tür.

//Emma!//, dachte sie sofort und gab den Code noch mal ein, woraufhin
die Tür brav wieder aufging.

"Sie haben es hingekriegt!" sagte sie erfreut.

Sergej schüttelte resigniert den Kopf. "Njet, nicht wirklich. Ich habe
die Quartiere vom Datennetz getrennt, damit gehen die Türen erstmal
wieder per Hand. Jetzt müssen die Bitschubser rausfinden was mit dem
Steuerungsprogramm nicht stimmt. Bis dahin geht hier erst mal nichts was
der Computer steuert..."

Jetzt wo er es aussprach war er nicht sicher ob das eine Verbesserung
der Situation darstellte. Cmdr. Zima würde nicht erfreut sein.

Er sah zu den Gruppen von Zivilisten, die anscheinend kurz davor waren
eine spontane Gangparty anzufangen. "Sie haben nicht zufällig eine
schlaue Idee, wie wir das jetzt den Leuten verklickern?"

<NRPG: *Bällchen* an ela und Sunny>

</RPG>
<SUM>
# Zeit: MD03.0315
# Ort: Shuttle Typ II
- Bei der Annäherung an den Asteroiden fällt der Antrieb des Shuttles aus.

# Zeit: MD4.1915
# Ort: Chaos-Deck 9
- Sergej schaltet die Quartiertüren auf Handbetrieb, bis das eigentliche
Problem gefunden ist.
</SUM>

**submitted by
Johannes
aka Lt.(jg) Sergej Medvedev

Die Übung und das Drachen zähmen

Miriam J.
 

 

Hallo Zusammen,

 

ich habe die Übung weitergeschrieben und hoffe, dass für euch alle so irgendwie passt und ihr aus meiner Idee auch etwas Tolles entwickeln könnt. Ich habe extra nicht zu viel vorgegeben um euch nicht einzuschränken, am Ende sollten wir nur alle wieder aufs Schiff kommen, aber wie heißt es so schön der Weg ist das Ziel.

 

 

 

Ich habe auch noch ein zweites Szenario kreiert, erstens weil ich mich mal an euren Chars versuchen wollte und zweitens um eine Ausweichmöglichkeit zu bieten falls irgendwer so gar nichts mit der Übung anfangen kann.

 

Ich hoffe wirklich, dass ich alle Char richtig getroffen habe, wenn nicht bitte bei mir melden.

 

Es ist leider etwas länger geworden, bei den nächsten Post fasse ich mich wieder kürzer.

 

So, dann viel Spaß beim Lesen und seid gnädig mit mir ich rutsche ab und zu etwas ins ausgefallene ab.^^

 

Versteht meine Post aber nur als Intermezzo bevor wir uns dann auch der tollen Idee mit ungewöhnlichen Scannerwerten widmen.

 

Liebe Grüße Miri

 

P.S. ich weiß das ich noch ein paar Bälle offen habe, aber die schreib ich beim nächsten Mal, sonst wäre das RPG noch länger geworden.

 

 

 

 

 

 

 

</RPG>

 

# Zeit: MD 3.0245

 

# Ort: Maschinenraum

 

# Ball: Freiball

 

Nach und nach trudelten die Offiziere ein, nicht so schnell wie Ewa sich das vorgestellt hatte, aber auch nicht so langsam wie sie befürchtet hatte, das sprach jetzt dann doch ein klein wenig für die Offiziere. Vielleicht würden sie es dann doch schaffen das Sonnensystem zu verlassen, ohne selbst das Schiff in die Luft zu jagen.

 

Na ja, die Chancen standen da wohl doch nicht besonders gut, wenn man es mal realistisch betrachtete. Noch einmal huschte der Blick der Polin über die Anwesenden, die Welpen – die waren es die ihr Sorgen machten. Frischfleisch wenn man so wolle, frisch von der Akademie oder danach für ein paar Jahre auf einem netten, sauberen, ruhigen Posten geparkt – aber alle samt keine Ahnung davon das das All etwas dunkles böses war was nur darauf wartet ihnen das letzte bisschen Luft aus den Lungen zu quetschen.  

 

Nun blieb es also an ihr die Welpen stubenrein zu bekommen, wie irgendwie IMMER der ganze Scheiß an ihr kleben blieb, aber irgendwer musste die Drecksarbeit ja nun mal machen und ja… wenn sie es tat, denn hatte sich die Chancen auf zwei verstreichende Wochen, bevor irgendein Depp ganz ausversehen die Selbstzerstörung betätigte, gerade leicht erhöht.

 

Wenigstens blieb ihr der OPS erspart, dieser war zu einer enorm wichtigen Aufgabe abgestellt worden und das bedeutetet sie konnte sich später mit ihm befassen und den Typen mal etwas näher kennenlernen bevor sie mit ihm einige Stunde eingesperrt in einem Shuttle verbringen musste.
Immer noch musterte Ewa die Anwesenden, die sich militärisch aufgereiht hatte mit kühlem Blick. Einen Moment wollte sie die Anwesenden noch zappeln lassen, als eine butterweiche weibliche Stimme neben ihr sich irgendwie selbständig machte.

 

„Wir sind sooo froh, dass Sie nun alle hier sind“; begrüßte Olivia die Anwesenden mit einem freundlichen Lächeln.

 

Damit war der wundervolle Zauber der Kälte von Ewa im Schein der blonden Elfe verpufft und hatte sich in eine rosa Wolke aus Feenstaub verwandelt.

 

Ein Blick haftetet auf der CNS die sich aber aus irgendeinem Grund nicht von der bösen polnischen Hexe einschüchtern ließ. Waren Weltraumelfen immun gegen den dunkeln Zauber der eisigen EOs?

 

Noch einmal versuchte Ewa sich an einem kühlen neutralen Bick, „Wie Sie sicher wissen befindet sich die Sternenflotte im Krieg und auch wenn unsere Mission uns weit von diesem Geschehen wegführt, lauert im All einiges was uns lebendig verschlingen will.“

 

Hach, der Hauch des Grauens war wieder hergestellt…. Zumindest für den Bruchteil einer Sekunde bis Ms. Winter – Weltraum – ich bin zu allen freundlich  - und kann alle verstehen – Elfe sich einfach aus ihren extrem hochhackigen Schuhen schälte, diese nun in den zierlichen Händen hielt und barfuß neben der perplexen Ewa stand.

 

Ms. Winterelf – würde sie zusammen mit dem ersten Zivilisten der ihr heute noch auf die Nerven ging ins All beamen – Papierkram hin, Papierkram her.

 

Ewa räusperte sich und versuchte sich nichts anmerken zu lassen, „Ensign Mäkinen unser Counserlor in Ausbildung und die nette Assistentin von Ms..“, Ewa stockte kurz, denn ihr fielen sehr viele unfreundliche Bezeichnungen ein, aber nicht der richtige Name, „Ms Winterbottom“, gut das ihr Gehirn ihr wohlgesonnen war.

 

„Sie hat einen Erkundungsflug mit der Didrichsen unternommen und gilt seit 20 Minuten als vermisst.“

 

Ewa blickte sich um, bevor sie die Daten der jungen Frau und die Daten des Shuttles an die Stelle projizierte an der vorhin noch die Uhr zu sehen gewesen war.

 

„Unsere Aufgabe wird es sein, der Shuttle zu finden, Ensign Mäkinen zu retten und das Shuttle unversehrt zurück auf das Schiff zu fliegen.“ Ein leises Seufzen unterdrücke die EO nun doch, „Ms. Winterbottom werden wir dabei igrorieren, sie protokoliert die Übung, sammelt Daten und bewertet die Übung fachsicher.“

 

Mit einem freundlichen Lächeln nickte die nicht mehr ganz so junge Psychologin, „Es handelt sich hierbei um eine Standard- Übung der Sternenflotte und eine standardisierte Auswertung. Bitte machen Sie sich keine Sorgen, das alles ist streng vertraulich.“

 

Ewa schüttelte den Kopf, warum beruhigte die Frau denn immer alle Personen um sich herum, das machte ihren eigenen Job als XO der Übungen gerade nicht leichter.

 

„Also, Ms. Winterbottom. Sie sollten dann vielleicht?“

 

Olivia nickte, hielt noch immer die Schuhe in der Hand und bei einem Schritt nach vorn, bewegte sich der extrem leichte weiße Stoffe ihres Kleides fast so als wäre es aus fließendem Wasser gewebt worden.

 

Mit einer Berührung ihres Kommunikators wurde Olivia auch schon zu Ella gebeamt, während das Shuttle sich weiter von dem Mutterschiff entfernte.

 

Typischer Weltraum – Elfen Abgang.

 

 

 

 

 

# Zeit: MD 3.0315

 

# Ort: Shuttle Typ II

 

# Ball: Freiball Übungsmission

 

Die kleine Gruppe befand sich nun auf dem Schutte, wobei sie diese fliegende Blechdose erst einmal aus dem Hangar buchsieren mussten. Dank einem ganzen Haufen von Technik, sollte das für heute nicht die aller schwerste Aufgabe sein.

 

„Die Sensoren haben die Didrichsen gefunden“, verkündete Ewa und beobachtete wie die Leute die Daten begutachteten. Das Shuttle der jungen Psychologin befand sich mittlerweile gestrandet auf einem Asteroiden.

 

Es sah also wirklich so aus, also hätten die beiden blonden Grazien aus der psychologischen Abteilung den Plan ausgeführt ohne sich auf atomarer Eben zu zerlegen, das überraschte Ewa nun doch irgendwie.

 

Langsam erhob die Pilotin sich aus dem Stuhl des Steuermannes, und setzte sich mitten im Shuttle ganz einfach auf den Boden.

 

Helena hatte dies mit skeptischen Blick quotiert, war aber sofort in ihre Arztrolle verfallen, „Geht es Ihnen gut“, wendete sie sich nun mit einfühlsamer Stimme an die XO.

 

Diese verdrehte innerlich die Augen, da schwang zu viel mütterliche oder ärztliche Sorge mit in der zuckersüßen Stimme. „Ich stehe kurz vor dem Ableben. Ich leide an einem schweren Belianischen – Grippeanfall und bin nicht mehr in der Lage die Rettungsmission weiter zu führen. Außerdem können sie mich nicht aufs Schiff beamen, Störungen durch den Asteroiden auf dem das gesuchte Shuttle gelandet ist.“

 

Ewa verschränkte die Arme vor der Brust und wartete auf die wohlwollende Pflege ihrer Ärztin und war neugierig darauf, wie die Anderen das Problem hier meistern würden.

 

 

 

 

 

# Zeit: MD 4.1900

 

# Ort: Büro OPS

 

# Ball: Ashes

 

Es war wieder einer dieser Tage in denen man am besten das Bett erst gar nicht verlassen hätte. Dieses Sprichwort das man zuerst mit dem falschen Fuß aufgestanden war, dass war nicht einmal ausreichend für den heutigen Tag. Die Zivilisten nervten, sie meldeten sich immer wieder mit Wünschen, Beschwerden und Kleinigkeiten die repariert werden sollten, weil das Überleben der zivilen Rasse davon abhängen würde und am Ende stellte sich nur wieder heraus, dass irgendeine gelangweilte Hausfrau versucht hatte zu kochen. Ja, die Zivilisten kamen auf seltsame Ideen! Jahrzehntelang reichte es den Replikator zu benutzen, aber wenn man auf einmal in einer Nussschale durchs All schipperte, dann musste man versuchen die Küche zum ersten Mal in seinem Leben zu benutzen und das nur um die gute Ewa vollends in den Wahnsinn zu treiben.

 

Alle samt sollte man ins All beamen…. Gut, vielleicht auf einem einsameren Planeten aussetzen und auf dem Rückweg wieder einsammeln. Ach ne, ging ja nicht bis dahin hatten sie es geschafft auch einen Planeten mit 90 Prozent Wasser auf der Oberfläche mit einem Ofen zu entzünden.

 

Irgendwie musste sie diesen Tag ausblenden, abharken und ablegen. Die gedankliche Schublade verriegeln und den Schrank dann einfach ins All beamen, an einen unbewohnten Ort falls er sich in einen Backofen verwandelte und irgendwas gleich mit entzündete.

 

Kurz hatte Ewa überlegt ob sie den Kommandanten fragen sollte, ob man seine Mutter nicht für eine Grundeinweisung in die Kuchenbenutzung abkommandieren konnte? Es war jedoch keine gute Idee mit der Mutter des Kommandanten zu sprechen, solch eine Gespräch konnte IMMER nur auf zwei Arten enden. Entweder die Mutter hasste einen und man hatte sich zeitgleich auch mit dem Chef verscherzt, oder sie mochte einen und man wurde auf dem Sofa mit fettigem Gebäck und Kinderfotos gefoltert und sie wollte ihren Commander ganz bestimmt nicht in Windeln gewickelt auf einem Bärenfell spielen sehen. Allein der Gedanken daran jagte Ewa einen Schauer nach dem Anderen über den Rücken.

 

Sport! Sport war eine angemessene Ablenkung. Es galt also nur noch den passenden Partner für diese Freizeitvergnügen zu finden und das war nicht so leicht, wenn man die Leute mit denen man diente noch nicht so gut kannte. Und mit einem Zivilisten teilte sie sicherlich nicht ihre kostbare Holodeckzeit.

 

Ewa gab sich also dem Vorurteil hin das CSOs in der Regel gut in sportlichen Dingen waren und so fiel ihre unglückselige Wahl auf die Leiterin der Sicherheit vor deren Schreibtisch sich Ewa mittlerweile zu volle Größe aufgebaut hatte.

 

„Lieutenant Thomson“, das erste leise räuspern hatte die Sicherheitschefin überhört, da sie in ihre Arbeit vertieft war, eine löbliche Eigenschaft. Vielleicht hatte sie ja doch einen passenden Sportpartner gefunden. Die dunklen Augen fixierten Ewa bevor Thomson sich zum Gruß erhob, sie war sich noch nicht so ganz sicher, was sie von der Vorgesetzten halten sollte. Auf dem Schiff gab es Gerüchte das Ewa seit ihrer Ankunft nicht ein einziges mal gelächelt haben sollte.

 

Nahima fragte sich, ob sie irgendetwas vergessen hatte und damit die Aufmerksamkeit der EO auf sich gezogen hatte, auch eine Sachlage die laut der bösen Zungen auf dem Schiff nichts Gutes ankündigte.

 

„Ich mach es kurz und knapp“, setzte Ewa an“; und blickte sich noch einmal im dem Büro um, „ Ich suche einen Partner zum Klettern. Ich weiß, dass ihre Schicht gleich vorüber ist, also wenn sie Interesse haben?“

 

Wie sehr es Ewa doch hasste, irgendwen, irgendetwas zu fragen, sie kam sich immer als Bittstellerin vor, ABER sie würde mit diesen Leuten zusammenarbeiten und war um Kontakt bemüht, immerhin war die Sicherheitschefin ganz klar kein Zivilist und allein diese Tatsache wertete sie doch enorm auf.

 

Die CSO setzte zu einer Antwort an, wurde jedoch von ihrem Kommunikator jäh abgewürgt, es war einer der wenigen Moment wo sie für eine solche sonst nervtötende Unterbrechung fast dankbar was, denn so konnte sie noch einmal gedanklich ihre Antwort durchgehen.

 

[„Wir haben ein Problem ´mit der technischen Verrieglung auf den Decks neun und zehn. Es scheint fast so als hätten sich alle Türen entriegelt.“] Nahima schnaubte, [„Verstanden, ich bin auf dem Weg.“]

 

Ewa stand einen Moment lang da und starrte gegen die Wand, „Das heißt jetzt laufen die Zivilisten noch planloser über mein Schiff? Und nicht einmal die Türen halten die kleinen Monster von Nachwuchs und die flauschigen Haustiere zurück?“

 

„Ich befürchte wir müssen unsere Verabredung um ein paar Stunden nach hinten verschieben“, stellte die halbe Indianerin fest und seufzte, während sie sich erhob.

 

„Mein Quartier ist auch dort“, stellte Ewa nachdenklich fest, „Ich hoffe mein Haustier ist nicht rausgelaufen, das könnte unangenehm werden.“
Zusammen setzten die beiden Frauen sich in Bewegung, „Ich hätte gar nicht gedacht, dass sie ein Haustier haben.“ Der Blick der CSO war wirklich ein wenig nachdenklich, sie fragte sich ob Ewa eher der Katzen.- oder  der Hundetyp war.

 

 

 

 

 

 

 

# Zeit: MD4.1915

 

# Ort: Büro Deck neun

 

# Ball: Ashes, Auri, Mac, Nicole, Danimax, Ela, Danimax

 

Emma saß auf ihrem schönen rosa Teppich und hatte die Ponyfreunde und Einhornfreunde um sich herum im Kreis aufgestellt. Mit einer kleinen Kunststofftasse gab sie den Stofftieren zu trinken und freute sich über die Unterhaltung. Ihre Freunde hatten immer so viele Dinge zu berichten. Olivia war eingeschlafen, das hatte die kleine Maus kontrolliert in dem sie der Tante gegen die Nase gestupst hatte, als keine Reaktion erfolgte, hatte sie ganz aus Versehen den Kaffee über ein PADD gekippt eines der mutigeren Einhorn- Stofftiere daneben gesetzt und hatte sich ins Kinderzimmer verdrückt, das mutige Einhorn würde später die ganze Schuld auf sich nehmen und sie beschützen – wie immer.

 

Ihre Mama war unterwegs und würde ganz bald wiederkommen, das hatte sie versprochen. Bald dauerte aber leider doch oft echt lang.

 

Das rosa Einhorn mit der Glitzermähne wollte aber trotz allem, dem mutigen Freunds beistehen, also schlich Emma wieder ins Wohnzimmer, nahte sich dem Sofa und der schlafenden Tante, als die Tür sich öffnete.

 

Sie konnte ja auch mit ihrem Freund auf dem Korridor spielen, ganz so wie die Erwachsenen es immer taten, die liefen den ganzen Tag über in lustigen Schlafanzügen über das Schiff und spielten immer in Gruppen lustige Spiele. Sie wollte auch neue Freunde finden, damit sie zusammen mit den Ponys spielen konnte.

 

Noch während Emma ihren Plan richtig toll fand, stand sie mitten auf dem langen Korridor und entfernte sich unerlaubter Weise von der familiären Gruppe, vor allem aber entfernte sie sich unbemerkter Weise und schlich auf den rosa Kindersocken in unendliche Weiten die noch nie ein Kleinkind zuvor allein betreten hatte. .

 

Mit großen Augen blickte Emma sich um, das Stofftier als treuer Begleiter unter den Arm geklemmt und immer auf der Suche nach neuen Wundern, oder Spielkammeraden da war sie jetzt nicht ganz so wählerisch.

 

 

 

 

 

# Zeitgleich - Quartier Ms. Zima

 

Das leise knacken, gefolgt von einem zischenden Geräusch ließ die Echse verschlafen ein Auge öffnen. Das neue und vor allem große Quartier sagte ihr zu, es war nett hier auf dem großen Bett zu liegen und gemütlich von Beute zu träumen, auch wenn diese Frau die ihm immer das Essen hinstellte immer zu versuchte ihn von dem Bett, (wie sie den Ort mit dem samtweichen Decken nannte) zu schieben und auf das seltsame vibrierende Kissen zu schicken.

 

Der Kopf des mächtigen Tieres schnellte nach oben als er Geräusche vernahm. Die Naben die sich über seinem starken Körper verteilten, zeugten davon, dass er so manches Tier aus seinem Revier vertrieben hatte und in den Jahren auf dem Frachtschiff, hatte er so manchen Kampf gegen tierisches Gesindel gewonnen, das sich auf seinem Schiff, auf seinem Zuhause breitmachen wollte. Mit einem gewaltigen rumps sprang das Tier vom Bett und hob dem Kopf in die Höhe. Ratten konnte es nicht riechen, was es als sehr schade empfand, zwei drei der dicken Viecher konnte es locker vor dem Abendessen verschlingen, ohne dass seine Bedienstete es bemerken würde, sprich das Fleisch was sie ihm hinstellte passte dann immer noch locker in den immer zu hungrigen Magen.

 

Die langen Krallen bohrten sich in den Teppich, während das niedliche Tierchen sich dazu entschloss, in Weiten vorzudringen, das noch nie ein Haustier zuvor gesehen hatte -  es verließ unerlaubter weise das warme Bett und machte sich auf die Suche nach Beute.

 

 

 

 

 

# Korridor Deck 9

 

Emma patschte noch immer jede Wand mit den kleinen Fingerchen an, Warum? Weil die langweiligen Erwachsenen ihr immer sagten, sie wollte nicht alles anfassen, aber jetzt! Jetzt war keiner hier der langweilen konnte und ihr Einhornfreund hielt das auch für eine sehr gute Idee und wirklich Jeder wusste doch das Einhörner immer Recht hatten.

 

Etwas knurrendes und schabendes hinter einer Ecke machte ganz lustige Geräusche, weswegen die kleine Emma quietschend vor Freude los lief, die kleinen Beinchen schien ihr jedoch einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen, weswegen sie kurz nach der Ecke über die eigenen Füße stolperte und direkt vor der mächtigen Echse zum Liegen kam. Das Tier fuhr blitzschnell herum und ließ vor der Wand ab, die es zuvor mit den langen scharfen Krallen markiert hatte ab und bewegte sich auf das Kind zu, den Blick auf die Beute fixiert…

 

 

 

 

 

# Ecke vor dem Chaos

 

Weitere Türen öffneten sich und verschlafene Zivilisten irrten auf den Korridor herum, um ihre Haustiere wieder einzufangen oder andere Dinge  zu tun die sich Ewa nicht erschließen wollten.

 

Sie schnaubte, während die Sicherheitschefin sich von ihren Leuten die auch gerade eingetroffen waren informieren ließ.

 

[„Zima an Medvedev. Auf Deck 9 gibt es ein Problem mit den Türen. Sie sind in exakt drei Minuten hier und in 5 haben Sie das Problem behoben, oder ich lasse sie alle Shuttle zerlegen und wiederzusammenbauen, haben Sie mich verstanden?“]

 

 Nö, hatte der Russe nicht wirklich, denn er stecke gerade mit dem Kopf in einer Wandverkleidung und versuchte einige Kinderkrankheiten zu vertreiben.

 

Was er aber doch verstanden hatte, war das wieder irgendetwas nicht funktioniert und das seine Person gefordert war. Mit einer knappen Antwort speiste er die EO ab und machte sich auf dem Weg.

 

Während die Polin sich ausmalte wie die Shuttle in Einzelteilen auf dem Hangar sortiert nach Bauteilen lagen, stieß die CSO Ewa kurz an um sich ihre Aufmerksamkeit zu sichern.

 

„Meine Leute sorgen dafür, dass erst mal alle Zivilisten wieder in ihre Quartiere gehen und helfen dabei die Katzen und Hunde einzufangen die sich hier rumtreiben.“

 

Ewa wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, da schoss ihr eine sehr bekannte, sehr große Echse um die Ecke. Ihr Haustier rannte so schnell wie selten und zischte zwischen den beiden Frauen hindurch, so dass diese zur Seite springen mussten und für einen Augenblick staunend hinter dem Tier her blickten.

 

„Sagen Sie bitte, dass sie das auch gesehen haben und mich Ms Winterbottom nicht einliefern lässt“, stellte Ewa vollkommen perplex die Frage der Frage nach ihrem geistigen Zustand in den Raum.

 

Erhielt jedoch eine eher nonverbale Antwort als Nahima losrannte um die Verfolgung der Echse samt kleiner rosa Reiterin, welche vor Freude quietschte aufnahm.

 

So kam Ewa nun doch noch zu ihrem Sport als auch sie die Verfolgung aufnahm….

 

 

 

 

 

# Korridor des Chaos – Deck 9

 

Das Vieh war verdammt schnell, so das Ewa und Nahima ihre liebe Mühe hatte mit dem Zweiergespannt aus quietschender Prinzessin und Echse überhaupt mit zuhalten ans Einholen war für den Moment nicht zu denken.

 

„Das funktioniert so nicht“, rief die Sicherheitschefin während des Laufens und zermarterte sich das Hier nach einer Lösung, „Wir sollten sie ein eine Ecke treiben.“
Ewa nickte, verfluchte aber auch zeitgleich den Ingenieur der dieses Schiff konstruiert hatte, denn offensichtlich war diese nicht gerade ein Freund von Fang – Ecken gewesen.

 

„Vielleicht bekommen wir es in den Turbolift gescheucht“, setzte Ewa nach, die mittlerweile hörbar außer Atem war.

 

Für einen Moment hatte die EO nach Luft gejapst und ihren Blick abgewendet, nun aber da sie dem Tier, samt Reiter um eine weitere Ecke gefolgt waren, bot sich vielleicht doch eine andere Lösung – Sternenflottenoffiziere.

 

Man sagte solchen Offizieren doch nach, dass sie blitzschnell in der Lage waren Dinge zu regeln, dann sollten sie es doch gleich mal beweisen.

 

„Halten Sie die Echse auf“; rief Ewa laut ohne die Geschwindigkeit mit der sie sich bewegte zu vermindern.

 

„Und das Kind… haltet das Kind auf“, rief die CSO ebenso laut und beschleunigte sogar noch etwas.

 

Die Angesprochen Offiziere bleiben Abrupt stehen, sie blickten erst sich an, dann zu den rufenden Personen, fast schien es so als hätten die Wangen der kleinen Wissenschaftlerin einen leicht rötlichen Ton angenommen, während ihr Stellvertreter einen eher grimmiger Gesichtsausdruck zur Schau stellte. Beide Gesichter schienen jedoch eine stumme Antwort zu formulieren: was für eine Frechheit.

 

Lange konnte sie sich mit diesem Gedanken jedoch nicht befassen, denn Beide musste zur Seite springen um der herannahenden Echse auszuweichen, die sie erst jetzt wahrgenommen hatten.

 

Ohne groß über ihr Handeln nachzudenken schlossen sie sich den beiden Offizieren an und verfolgen nun ebenfalls das drachenartige Reittier, dabei machte die kleine zierliche Wissenschaftlerin eine sehr überraschende und sportliche Figur.

 

 

 

 

 

#Turbolift auf dem Weg zu Deck 9

 

Aktuell ahnte der junge Trill noch nicht was sich auf ihn zubewegte, er hatte wichtige Nachrichten für die EO und hatte sie auf Deck neun ausfindig gemacht, zumindst hatte der nette Avatar des Schiffes ihm dies verraten und so hatte er frech vermutet das seine Vorgesetzte in ihrem Quartier war. Der junge COMM wollte vor dem Feierabend kurz noch die Dokumente übergeben und dann überlegen was er mit dem restlichen Abend anstellen würde. Gut gelaunt stand er im Turbolift und wartete bis er Deck neun erreicht hatte, gedanklich befasste er sich schon mit der Frage nach dem Abendessen, er konnte ja nicht ahnen das auf Deck neun ein Drache samt reitender Prinzessin genau auf ihn zuhalten würden.

 

 

 

 

 

# Ursprung des Chaos – Deck 9 - Korridor

 

Olivia war nun auch endlich erwacht, der Wortschwall, die Fetzen einer Disskussion hatten sie aus ihrem wohl verdienten Schlaf gerissen. Die nicht mehr ganz so junge Frau staunte nicht schlecht darüber das die Tür ihres Quartieres offen stand, schlaftrunken wankte sie zum Eingang und blickte auf den Korridor, es schien fast so als würden alle Türen offen stehen. Kopfschüttelnd lief sie auf das Kinderzimmer zu um zu kontrollieren ob Emma auch geweckt wurde. Die Decke lag ordentlich über dem kleinen Körper, zumindest schien es für Olivia so, denn die kleine Emma hatte vorsorglich ihr Kissen unter die Decke gestopft. Den falschen Tatsachen erlegen, betrat Olivia den Flur, wo sie zuerst einmal eine kurze Schulung für das Sicherheitspersonals geben musste, denn diese wunderten sich doch wahrhaftig das die Zivilisten nicht einfach ihren Befehlen folgten in brav in ihre Quartiere wackelten, sondern sich zu kleinen Gruppen sammelten und gemeinsam dem wilden Treiben auf dem Korridor zusahen. Top Unterhaltungsprogramm was den Leuten hier geboten wurde.

 

Während nun die Sicherheitsoffiziere es mit einer anderen Strategie versuchte, versuchte Olivia dem CING bei einer Reparatur zu helfen. Okay, sie hatte einfach nur erfahren wollen, was los war und lief allein aus diesem Grund barfuß in einem sehr dünnen weißen Kleid auf den großen Russen zu, dieser jedoch bemerkte sie nicht gänzlich, da er zur Hälfte in der Wand verschwunden war.

 

„Ich brauch einen Phasenklemme“, Olivia blickte in den Werkzeugkoffer und versuchte sich krampfhaft an ihren Technikgrundkurs zu erinnern. Es war ein muffiger Raum in dem sie gelernt hatten, da waren Werkzeuge, aber wie sie hießen? Gern hätte Olivia sich nun belogen und gesagt, dass sie nur vieles vergessen hatte, aber nein -  schon damals war sie nur ganz knapp durch diesen Kurs gekommen. Streng nach dem Motto Mut zur Lücke griff sie nach irgendwas runden und reichte es der Pranke die fordert aus der Wand geschossen kam.

 

Es dauerte keine drei Sekunden da hatte sich der Russe auch schon aus der Wand gepellt und sich zu voller Größe vor der Psychologin aufgebaut, „Das ist kein…“
Olivia versuchte sich an einem verzaubernden Lächeln, „Ich weiß, ich habe geraten.“

 

Gerade bevor der CING seiner Verstimmung Luft machen konnte, betrat die wundervolle Helena die Bühne des Chaos und traute ihren Augen nicht. Sie hatte mit Olivia auf den Umzug anstoßen wollen und darauf das sie noch immer nicht die Kisten ausgepackt hatte, dafür hatte sie eine sehr edle Flasche Wein besorgt, aber nun hatte sie wahrhaftig erst einmal kontrollieren müssen das diese Flasche auch wirklich noch verschlossen war.

 

„Habe ich irgendwas verpasst?“

 

 

 

</RPG >

 

 

 

<SUM>

 

# Zeit: MD 3.0245

 

# Ort: Maschinenraum

 

# Ball: Freiball

 

Olivia und Ewa geben die Daten der Übung und das Ziel bekannt, bevor Olivia sich zu ihrer Kollegin auf das Shuttle beamen lässt.

 

 

 

# Zeit: MD 3.0315

 

# Ort: Shuttle Typ II

 

# Ball: Freiball

 

Die Übung verlegt sich ins All, wo das kleine Tema auf einmal führungslos auf einem Shuttle festsitzt.

 

 

 

# Zeit: MD 4.1900

 

# Ort: Büro OPS

 

# Ball: Ashes

 

Ewa sucht einen Partner für den Sport und beschließt die Sicherheitschefin zu fragen, ob sie gemeinsam trainieren wollen, leider kommt es dann doch anderes als gehofft und beide Damen müssen den Feierabend noch etwas aufschieben.

 

 

 

# Zeit: MD4.1915

 

# Ort: Büro Deck neun

 

# Ball: Ashes, Auri, Mac, Nicole, Danimax, Ela, Danimax – Freiball

 

Die Türverrieglung auf Deck neun hat eine Fehlfunktion, die dazu führt das alle Türen der Zivilisten und anderen Quartiere in diesem Bereich sich öffnen und so die lieben Kinder und Haustiere der Leute für einen ganzen Haufen an Chaos sorgen. Unsere tapfere Crew versucht sich den Gegebenheiten zu stellen. Während die eine Gruppe versucht, Drachen zähmen leicht gemacht nach zu spielen, versuchte die Zweite dem Chaos durch fachmännische Reparaturarbeiten Herr zu werden.

 

 

 

</SUM >

 

 

 

übermittelt von Sunny (Miri)

 

 

 

aka

 

 

 

Lt. Olivia Winterbottom

 

CNS USS Galathea

 

 

 

 

 

Lt. Cmdr. Ewa Zima

 

XO USS Galathea

 

Re: Fitness und Übung

Nicole
 

<NRPG>


Danke an Ela für das gemeinsame Schreiben!

Grüße 

Nicole

</NRPG>

<RPG>

# Ort: Nikobar
# Zeit: MD 1.1900
 
Das Yoga hatte gut getan. Srivani hatte anschließend geduscht und sich umgezogen. Nun hatte sie ausreichend Hunger um einen ersten Ausflug in die Nikobar zu probieren. Sie fürchtete zwar, dass sie nicht die Einzige mit dieser Idee war, jedoch Hunger hatte sie jetzt und nicht erst in 2 Stunden, wenn es vermutlich etwas ruhiger wurde. Dementsprechend wurde sie fast erschlagen vom Geräuschpegel der Bar, als sich die Türen vor ihr öffneten. Voll war gar kein Ausdruck! Vorsichtig drückte sich Srivani in den Raum hinein, blieb dann stehen und blickte sich um, als sie plötzlich von hinten angerempelt wurde.
 
"Oha, Entschuldigung." Srivani drehte sich rum und blicke schon aus Gewohnheit nach oben, war aber erstaunt, als das Gesicht ihres Gegenübers deutlich niederiger angesiedelt war, als gewohnt. 
 
"Ich hab nicht damit gerechnet, wie voll das heute hier sein würde. Dabei wollte ich doch nur etwas essen." erklärte Helena Rubis mit einem Seufzen.
 
Auch Vani nickte und lächelte. "Geht mir auch so. Ich hab Hunger!"
 
"Wissen Sie was? Ich nehm die Medizinermesse, da wird sich hoffentlich ein Platz finden - es sind ja alle hier." Die CM grinste. "Kommen Sie mit? Achja, Lt. Rubis, CM auf diesem Schiff."
 
"Lt. Srivani Mukherjee, CWI.  Freut mich Sie kennen zu lernen. Da es hier sowieso keinen Platz gibt, nehme ich die Einladung gerne an", antwortete die kleine Frau und folgte der Ärztin wieder nach draußen.
 
Vani schob die Yogamatte in eine Vorrichtung an der Sporttasche um diese bequemer tragen zu können. 
 
"Man vergisst bei einem so großen Schiff gelegentlich wie viele Personen hier sind. Die Menge in der Bar hat mich dann doch eher überrascht", sagte Srivani nachdem die beiden Frauen auf dem Weg zum nächsten Lift waren. Helena nickte und sah ihre Begleiterin neugierig an. Offensichtlich waren bei den Äußerlichkeiten die Gene ihres indischen Vaters die dominanteren gewesen, denn das einzige was hier ein wenig abwich, war das Grün in den braunen Augen. Die Ärztin erinnerte sich an die Akte, welche sie überflogen hatte, sobald sie Zugriff auf die Crew-Daten der Galathea erhalten hatte.
 
"Naja, alle sind neu hier, die Bar ist der perfekte Ort, andere zu treffen. Leute, die man kennt oder auch neue Leute." Helena lachte "Außerdem muss auch erstmal ausprobiert werden, ob die Bar gut ist. Warten Sie nur ab, wenn das Essen nicht schmeckt, werden wir uns die Tische dort bald aussuchen können."
 
Srivani simmte in das Lachen mit ein "Das kann sein, aber mir wäre es lieber, wenn es schmeckt."
 
Gerade betraten die beiden kleinen Frauen die Mensa der Mediziner. Die Zahl der Anwesenden war überschaubar. "Ich sag doch, die testen alle die neue Bar." Schnurstraks steuerte Helena einen Tisch an und die CWI folgte ihr.
 
"Das ist mein Tisch. Kommen Sie, setzen wir uns."
 
"Ihr Tisch?" Srivani blickte erstaunt auf. Das können Sie schon nach einem Tag sagen?"
 
Helena zuckte mit den Schultern und grinste verlegen. "Naja... zumindest heute Mittag hab ich hier gesessen. Nicht dass es hier Stammplätze gibt...."
 
"Zumindest noch nicht", sagt Vani und lächelte dabei und nahm gegenüber Helenas Platz.
 
Ein Essen hatten die beiden schnell gewählt und hungrig machten sie sich über ihre jeweiligen Portionen her.
 
"So ein erster Tag ist immer spannend und aufregend. Das macht hungrig." Helena lächelte ihre Begleiterin an. 
 
Srivani lächelte ebenfalls. "War bei Ihnen schon viel los?"
 
Da schüttelte Helena den Kopf. "Bei uns hat sich heute keiner weiter blicken lassen, so dass ich genug Zeit hatte mich einzurichten. Aber so wie ich gehört habe, hatte Dr. Flatz wohl gut zu tun."
 
"Es tut mir leid, ich habe mir zwar schon ein paar Akten angeschaut, aber der Name Flatz sagt mir gar nichts, wer ist das?" 
 
"Oh, mit ihm werden Sie wohl eher selten zu tun haben. Wir haben an Bord eine Klinik für die Zivilisten, während die Krankenstation den Angehörigen der Sternenflotte vorbehalten ist. Dr. Flatz ist für die Zivilistenklinik verantwortlich. Und da gab es wohl den ein oder anderen Zwischenfall. Die ersten aufgeschürften Knie bei den mitreisenden Kindern und einen Armbruch, Raumkrankheit... das übliche eben. Aber wie war es heute bei Ihnen? Haben Sie Ihre Geräte in Betrieb genommen?"
 
"Ja, die Laborgeräte auf der Wissenschaftsstation sind bereits alle in Betrieb und auf ihre Funktion getestet. Die anderen Labors sind teilwese auch schon geprüft und im Laufe der nächsten Tage folgt der Rest. Und dann natürlich auch noch der Belastungstest. Vor allem bei den Eindämmungsfeldern. Aber das plane ich gemeinsam mit Dr. Yael und sobald die Pläne da sind, möchte ich mit Ihnen dann die Zeiten für die Belastungstests abstimmen. Nicht dass Sie genau das Gerät brauchen, welches ich dann gerade teste...", man merkte das Srivani noch voller Energie war und motiviert an ihre Aufgabe heranging, "Nur mein Quartier ist noch nicht fertig eingerichtet. Da sind noch ein paar Dinge auszupacken... ."
 
"Vergessen Sie nicht darauf auch abzuschalten und sich um Ihre Freizeit und Gesundheit zu kümmern", mahnte Helena die Wissenschaftlerin freundlich, die sie dann nur anblinzelte. Es dauerte einen Moment bis Vani realisierte das Dr. Rubis nicht die Ernährung und Bewegung meinte, sondern die Einrichtung eines Rückzugsortes. Immerhin kann sich auch das Fehlen eines solchen Ortes auf die körperliche Gesundheit auswirken. Vani nickte.
 
"Auspacken steht noch auf dem Plan, keine Sorge. Die ganze Aufregung sorgt ohnehin dafür dass mein Schlaf derzeit eher kurz ist. Einer der Gründe warum ich heute in der Fitnesshalle war." 
Auf den fragenden Blick Helenas erklärte Srivani dann:" Yoga. Auf der Station habe ich jeden Abend eine halbe Stunde Yoga gemacht um mich zu entspannen und mich fit zu halten. Ich möchte den Rythmus nicht unterbrechen...oder nicht länger als unbedingt nötig."
 
"Vernünftig", bestätigte Hel und wünschte sich das mehr Offiziere dieser Meinung waren. Etliche Verletzungen oder Krankheiten könnten vermieden werden, würden sie sich nur regelmäßig sportlich betätigen. Die kleine Frau vor ihr schien jedoch interessant zu sein. "Aber ich geb es zu, ich habe auch noch nicht ausgepackt." Helenas Blick fiel auf den Nachtisch. Nachdenklich griff sie nach der Schüssel Quark mit Beeren. Als sie ihren Löffel in das Dessert tauschte sprach sie weiter. "Ich hab im Moment alles noch in Kisten. Ich hab ganz vergessen, wie klein die Quartiere auf einem Raumschiff sind. Bis vor kurzem habe ich noch in einer etwas geräumigeren Wohnung gelebt. Oh... hmmmm" Sie steckte den Löffel in den Mund und schloss genießerisch die Augen. "Das sollten Sie probieren, das ist köstlich!" Sie deutete mit dem Löffel auf den Quark.
 
"Ich frag mich ja" sie grinste Srivani an "ob das Essen in der Medizinermensa und in der Wissenschaftlermensa gleich gut ist. Was denken Sie?"
 
Vani legte den Kopf kurz schief und überlegte. 
"Ich lade Sie gerne mal in die Wissenschaftlermensa ein, wenn Sie das möchten", antwortete die Wissenschaftlerin mit einem einladenden Lächeln.
Vani aß ebenfalls genüsslich von dem Dessert.
"Wir haben auch einen Replimat, für den Fall das man wegen der Experimente mal die Essenszeiten der Mensa verpasst."
 
"Oh ich denke, das ist alle mal besser, als wenn das Experiment verspeist werden muss, weil die Messe schon zu hat." Helena musste lachen "Also abgemacht, das nächste mal essen wir in der Wissenschaft." 
Die CWI nickte zur Bestätigung und überlegte einen Moment worüber sie reden könnten. 
 
"Hatten Sie denn schon Zeit, das Schiff zu erkunden?" fragte Vani schließlich. 
 
"Das Schiff ist gefühlt riesig, fast eine kleine Stadt. Nur das Quartier ist mir gefühlt etwas zu klein. Ich weiß gar nicht wo ich alles hinstellen soll." Helena lachte "Ich fürchte ich brauche allein ein zweites Quartier für meine Bibliothek. Aber der Rest des Schiffes ist zum Verlaufen. Ich hatte schon überlegt, dass wir eigentlich jemanden bräuchten der Rundgänge anbietet. Die Top10 der Anlaufstellen an Bord in unter 20 Minuten oder so. Aber ich glaube es wird sich niemand finden, der dies anbietet. Also werde ich wohl irgendwann selber auf Erkundungstour gehen. Sie haben ja zumindest schon die Fitnesshalle gefunden."
 
Vani nickte. "Nicht nur das Fitness-Studio. Aber, ja, in den nächsten Woche werde ich die anderen Bereiche des Freizeitdecks erkunden. Je nachdem wie meine Pflichten es zulassen."

</RPG>

<SUM>
# Ort: Nikobar
# Zeit: MD 1.1900

Lt. Mukherjee sucht nach dem Yoga die Niko Bar auf, nur um festzustellen dass diese voll ist. Sie begegnet Lt. Rubis und die beiden Frauen beschließen in der Medizinermesse essen zu gehen.

</SUM>
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Die ersten Tage an Bord

Mac MacKenzie
 

So,

ich jetzt dann auch endlich mal. Bälle dürft ihr euch selber suchen ;p

<RPG>
 
# Ort: San Francisco Fleet Yards, Aussichtsdeck Werft 12, synchrones Erd-Orbit, Sol-System
# Zeit: MD 0.1910
 
<QUOTE>
„Keine Sorge, auch wenn es der Posten des COMMs es vielleicht vermuten ließe, ich bin kein steter, nervender Plauderer, den sie jetzt ungewollt an der Backe haben. Für den Fall, dass Ihr Plan eigentlich war, dieses Bankett so schnell wie möglich über sich ergehen zu lassen, dann geht es ihnen mehr wie mir, als sie es jetzt vermuten. Und wenn Ihnen nicht danach ist, von einem Föderationsmitglied ein kleines Stück Heimatgefühl entgegen zu nehmen, kann ich das vollends verstehen. Ich wühle mich stattdessen auch gerne noch einmal durch die Meditation über einen kaminroten Schatten. Von daher, nichts für ungut, ich versuche nur, das Beste aus diesem Fest raus zu holen. Sprich leckeres Essen und ein paar Brocken cardassianisch. Die haben da hinten übrigens auch Zabufleisch und Fischsaft. Scheinbar wussten sie in der Küche, dass  Sie kommen.“
</QUOTE>
Yael war sich nicht sicher was er von dem Trill halten sollte. Einerseits tat es gut nach fast vier Monaten die eigene Sprache wieder zu hören und andererseits redete der Trill fast schon wieder zu viel. "Ich weiß, aber ich esse ungern im stehen. Das ist nicht - gemütlich." suchte er nach dem richtigen Wort. "Oh, das ist allerdings wahr. Man weiß nie wo man jetzt das Glas abstellen soll damit man sich um das Essen kümmern kann, nicht wahr?" stimmte Grwydro zu. "Oder trinken sie etwa auch nichts?" fragte er dann weiter als er sah das Yael auch kein Glas in der Hand hielt. 
Yael legte den Kopf schief und schmunzelte leicht. "Wie sie bemerkt haben kommen hier nicht oft Kellner vorbei. Ich warte noch darauf das sich jemand mit einem Glas Wasser hier her verirrt." begann er dann und ließ seinen Blick wieder Richtung Buffet schweifen. "Sie meinten es gäbe Fischsaft? Vielleicht sollte ich mich doch einmal an das Buffet wagen." stellte der Cardassianer dann in den Raum. 
"Ist ihnen aufgefallen das sich recht viele hier persönlich zu kennen scheinen?" fragte er dann und deutete in die Richtung von Olivia und Helena die sich kurz zur Begrüßung umarmten. Grwydro drehte den Kopf in besagte Richtung und runzelte kurz die Stirn ehe er die Szene mit einem Schulter zucken ignorierte. 
"Hmhm. Ich denke das kommt mit dem Rang je länger man dabei ist desto mehr Leute lernt man kennen und desto öfter läuft man sich eben über den Weg. Und was unseren CO angeht, ich glaube der kennt verdammt viele Leute." 
Yael nickte zustimmend. Den Eindruck hatte er ebenfalls gewonnen. Ob dies gut oder schlecht war würde sich noch zeigen müssen. "Mag sein." kommentierte er jedoch nur. "Was meinen sie Mr. Aru. schlagen wir uns gemeinsam zum Fischsaft durch ehe ich elend verdurste oder sollen wir uns trennen und jeder versucht auf eigene Faust sein Glück?" fragte Yael dann. 
 
 
# Ort: USS Galathea, Krankenstation (Deck 7) 
# Zeit: MD 1.0745
 
Das Gewusel auf der Krankenstation hielt sich in Grenzen. Jeder wusste was er zu tun hatte und tat es auch. Die Klinik auf Deck 8 war da ein ganz anderes Kaliber und so achtete Helene nicht wirklich auf den Weg den sie zurücklegte sondern starrte gedankenverloren auf das PADD in ihrer Hand. Zumindest bis ihr Fuß die unschöne Bekanntschaft mit etwas hartem machte. Verwirrt wanderte ihr Blick vom PADD auf die Transportkiste. 
"Was ist das?" fragte sie mehr in den Raum als tatsächlich an eine Person gerichtet. 
"Meine Eigenblutreserven. Offenbar ist ein Fehler in der Logistik passiert und man hat sie mir in mein Quartier gebracht anstatt hier her." erklärte er und nun wanderte Helenas Blick zu dem Cardassianer. Sie erinnerte sich daran ihn auf den Bankett gesehen zu haben. 
"Und sie sind?" fragte sie obwohl sie den Namen bereits im Hinterkopf hatte. "Ah, Verzeihung! Dr. Yael Hadar. Der Austauschoffizier in der Wissenschaft." stellte er sich vor. "Stimmt, da war was. Da haben sie ja Glück das ich eine Fortbildung in cardassianischer Anatomie und Biochemie gemacht habe." meinte sie und scannten den Barcode auf dem Container ab. Ihr PADD zeigte ihr das die Angaben von Yael offenbar richtig waren. Dann warf sie einen etwas längeren Blick auf die Rangabzeichen an Yaels cardassianischer Uniform. "Sie sind Glen, nicht wahr? Das entspricht unserem ... Lieutenant?" fragte sie dann etwas unsicher. 
"Lieutenant junior grade." korrigierte er. "Möchten sie - wenn ich schon hier bin - auch gleich die Einstandsuntersuchung machen, Doktor? Wenn es nicht passt komme ich auch gern ein andermal wieder." fragte er dann. 
 
 
# Ort: USS Galathea, Wissenschaftstationen (Deck 12) 
# Zeit: MD 1.1005
 
<QUOTE>
Nun war es Srivani die nickte. „Ich habe die Geräte auf ihre Funktionen überprüft. Aber ich denke wir sollten auch andere Tests vorbereiten. Haben Sie Vorschläge?“ Vani begab sich während des Gespräches zu ihrem Schreibtisch und öffnete ein Dokument.
</QUOTE>
Yael dachte kurz nach. Er hatte ebenfalls einige der Geräte in den Laboren getestet oder testen lassen. "Ich muss zugeben das ich die Spezifikationen des Schiffs noch nicht gänzlich gelesen habe, aber soweit ich mich erinnere hat die USS Galathea verbesserte astrometrische Langstrecken-Sensoren, sowie neue spektrale und molekulare Analysekomponenten. Auf cardassianischen Schiffen ist es Vorschrift die Sensoren regelmäßig zu kalibrieren. Falls so etwas hier auch nötig ist, bin ich mir zwar sicher die Techniker haben dies bereits getan, aber es schadet sicher nicht das zu überprüfen." führte er dann aus und Vani nickte während sie sich das ganze notierte. "Vielleicht sollten wir einfach mit einem gemeinsamen Rundgang durch die verschiedenen Labore beginnen und uns unterwegs notieren was uns sonst noch einfällt." schlug Vani dann selbst vor und übertrug die Datei auf ein PADD. Zu ihrer Überraschung lächelte Yael kurz und nickte dann zustimmend. "Eine gute Idee, dann können wir gemeinsam unsere Mitarbeiter auch gleich kennen lernen." stimmte er zu und ließ Vani den Vortritt. Die beiden waren ein seltsames Paar. Der hochgewachsene Cardassianer mit der eher kleinen Frau neben sich.
"Fangen wir mit den Multifunktionslaboren an?" fragte Yael als sie das Büro verlassen hatten. Es drängte ihn zwar das astrometrische Labor zu besuchen und vor allem genauer unter die Lupe zu nehmen, aber er nahm seine Pflichten ernst und die Multifunktionslabore waren ohnehin. 
"Ja, die sind am nächsten und dort könne wir dann auch gleich einen ersten Test der Eindämmungsfelder machen." stimmte sie erneut zu, notierte sich etwas auf dem PADD und gemeinsam machte sich das ungleiche Paar auf den Weg. 
 
 
# Ort: Quartier Yael (Deck 03)
# Zeit: MD 1.1830
 
Yael betrat sein Quartier und seufzte. Der Raum beleidigte sein Ästhetik-Empfinden mit seinen ganzen Ecken und Winkeln. Immerhin war das Licht gedämpft und zum ersten Mal an diesem Tag konnten sich seine Augen entspannen. Der Benzite hatte nicht zuviel versprochen in dem er meinte das Quartier wäre an cardassianische Verhältnisse angepasst. Die Temperatur würde jeden Russen an Bord zu sofortigen Schweißausbrüchen verleiten während Yael die Wärme sehr angenehm fand. Melek hatte ihm eröffnet das er aufgrund der cardassianischen Umweltbedingungen ein Einzelquartier bekommen würde und Yael hatte protestieren wollen sich dann aber kurzfristig anders entschieden. Einerseits hätte er nichts gegen Gesellschaft in Form eines Mitbewohners andererseits war er nicht auf Cardassia. 
Der Tag unter den grellen Licht und unter fremden Personen (und Spezien) war anstrengend genug und er war froh das er zumindest in seinem Quartier ein wenig Ruhe und Erholung finden würde.
 
Er musterte die zwei kleinen Transportkisten. Viel besaß er nicht oder eher viel hatte er nicht von Cardassia her gebracht. Bilder seiner Familie und die Ahnensteine. Er würde noch einen passenden Platz brauchen an dem er alles aufbauen konnte. Etwas das bei der Architektur des Raumes eine besondere Herausforderung darstellte. 
 
Yael öffnete die erste Kiste und fischte ein Kästchen mit einem Datenkristall hervor. Mit diesem trat er an sein Terminal und setze ihn in den passenden Slot. "Galathea, spiele die Symphonie No. 7 von Ilris Vin'ris von meinem Datenkristall ab." verlangte er schließlich. "Soll ich die Datei in meiner Datenbank hinterlegen?" fragte die Computerstimme zurück während die ersten Klängen einer cardassianischen Baumflöte erklangen. Yael zögerte kurz. "Ja, bitte. In meine private Sammlung unter Musik." Es ertönte ein bestätigendes Piepsen und unter den Klängen der Musik begann Yael den restlichen Inhalt seiner Kisten auszupacken.
 
 
# Ort: Maschinenraum
# Zeit: MD 3.0235
 
Yael hatte sich mit den Berichten über die Eindämmungsfelder beschäftigt. Die Techniker sagten das alles in Ordnung war und die Felder funktionierten beim Test auch einwandfrei nur dieses eine Feld im zweiten Multifunktionslabor wies eine geringe Phasenvarianz auf die er sich nicht erklären konnte. Sie war innerhalb der Toleranzschwelle aber dennoch ... Er hatte extra die 'Nachtschicht' übernommen um an diesem Problem zu arbeiten. Die Meldung zur Übung riss ihn daher aus seiner Arbeit. Auch wenn sich ein wenig darüber ärgerte seine Arbeit nicht beenden zu können begab er sich zum besagten Maschinenraum. Ein Befehl war ein Befehl und er sah durchaus den Sinn in solchen Übungen. Auf dem Weg zum Maschinenraum fragte er sich kurz ob er auf seine Vorgesetzte hätte warten sollen, andererseits war er nun schon unterwegs. Obwohl er nicht rannte sondern nur schnell lief war er der Erste der im Maschinenraum ankam was ihn doch etwas verwunderte. Allerdings waren wohl die meisten anderen auch aus dem Schlaf gerissen worden und nicht wie er vom Arbeitsplatz. Vani kam ans nächstes und er nickte ihr knapp zu. Vielleicht sollte er sich später bei ihr für das nicht warten entschuldigen. Er wollte es sich nicht gleich zu Beginn mit ihr verscherzen und bislang schienen sie gut zusammen zu arbeiten. 
 
Während er auf den Rest der Offiziere wartete nutzte Yael die Gelegenheit sich ein wenig umzusehen und sich zu fragen warum ausgerechnet hier diese Übung stattfand. War es um zu testen ob jeder den Raum fand? Immerhin gab es 3 Maschinenräume an Bord und in der Eile konnte es sicher passieren das jemand auf dem falschen Deck landete. Oder würde die Übung noch mehr beinhalten als nur das pünktliche auftauchen? Er hoffte inständig das es nicht mit irgendwas technischem zu tun hatte. Er kannte sich aus im kalibrieren von Sensoren und das Problem mit dem Eindämmungsfeld würde er sicherlich auch noch lösen aber wenn jemand von ihm verlangen würde irgendwelche Gelpacks zu tauschen oder EPS Leitungen zu verlegen - dann gute Nacht - wie die Menschen zu sagen pflegten. 
 
 
</RPG>
 
<SUM>
 
Ort: San Francisco Fleet Yards, Aussichtsdeck Werft 12, synchrones Erd-Orbit, Sol-System
# Zeit: MD 0.1910
yael und Grwydro unterhalten sich noch etwas bis Yael Durst bekommt.
 
 
# Ort: USS Galathea, Krankenstation (Deck 7) 
# Zeit: MD 1.0745
Yaels Eigenblutreserven wurden falsch geliefert und er bringt sie daher persönlich zur Krankenstation. Dabei läuft er Helena vor die Füsse.
 
 
# Ort: USS Galathea, Wissenschaftstationen (Deck 12) 
# Zeit: MD 1.1005
Yael hat einen Vorschlag und die beiden machen sich dann gemeinsam auf um die einzelnen Labore zu besichtigen.
 
 
# Ort: Quartier Yael (Deck 03)
# Zeit: MD 1.1830
Der Cardassianer bekommt ein Einzelquartier wegen spezieller Umweltbedingungen und ist darüber durchaus froh. Dann packt er seine wenigen Habseligkeiten aus und hört Musik.
 
 
# Ort: Maschinenraum
# Zeit: MD 3.0235
Yael macht sich seine eigenen Gedanken über die Übung.
 
 
</SUM>
 
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submitted by 
 
Mac
aka
Yael Hadar

Yoga, Frühstück - und vermisste Botaniker?

Christian
 

<NRPG>
Hallo zusammen,

obgleich ich eigentlich gar keine Zeit habe, konnte ich nicht anders, als mich in den Reigen der (übrigens wunderbaren) RPGs der letzten Tagen einzureihen.
Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Ihr seid toll.

Und @Sunny: Ich bin auf deine erste "Mission" gespannt. Ist ja quasi für alle eine Übung ;)
</NRPG>

<RPG>

# Ort: USS Galathea, Deck 10, Fitnesszentrum
# Zeit: MD 1.1735
# Ball: Srivani

Nicht lange, nachdem die indisch-stämmige CWI das Fitnesszentrum betreten hatte, betrat eine weitere Person diese. Tatsächlich hatte die ältere Dame mit dem grauen Dutt die junge Frau auf dem Flur erspäht und 'verfolgt'. Hier jedoch störte die - mit flachen Schuhen, einem einfachen, dunklen Rock, einer hellen Bluse und einem bunt-gemusterten Halstuch bekleidete - Osteuropäerin nicht, sondern nahm an der Seite Platz, wo sie den Blick schweifen ließ und die Einrichtung begutachtete. Immer wieder glitt der Blick der klaren blauen Augen jedoch zu Srivani, die sich in verschiedene Yoga-Posen schob, was durch lange Übung erstaunlich leicht und schwebend wirkte.

Zuerst mochte der CWI gar nicht auffallen, dass sie einen 'Fan' hatte - irgendwann hielt sie dann aber doch inne und blickte zu der älteren Frau. Diese machte einen rüstigen Eindruck, auch wenn die Gesichtszüge von Entbehrungen und auch Leid gezeichnet waren. Doch die Fältchen an Augen und Mund verrieten, dass sie eine Frau war, die auch lachen konnte. Tatsächlich, so der Eindruck Srivanis, wirkte sie sogar ein wenig... befreit, in ihrem Blick lag Interesse und Neugier. 
Für einen Moment überlegte die Halb-Risanerin und erhob sich dann fließend aus ihrer zu diesem Zeitpunkt sitzenden Pose. "Kann ich Ihnen irgendwie helfen?" fragte sie, nicht forsch, sondern offen und näherte sich der älteren Frau.

Levka Solowyova schien dies für einen Augenblick unangenehm und sie lächelte entschuldigend. "Verzeihung, ich wollte Sie nicht stören, junge Frau" sagte sie auf Föderationsstandard, wenn gleich dieser einen deutlichen Akzent aufwies - sie neigte dazu, das R etwas zu rollen und Wortenden zu verschlucken. "Ich habe Ihre Übungen gesehen... war das dieses Yoga?"

Die Inderin war sich darüber bewusst, dass es auch im 25. Jahrhundert noch einige Ecken des Weltalls gab, in denen Leute lebten, die Yoga als seltsam oder gar anstößig ablehnten. Im Ton der alten Dame hörte sie aber nichts davon raus, sondern eher Interesse, obgleich es ihr wirklich unangenehm schien, dass Srivani nun extra ihretwegen diese Übungen unterbrochen hatte. Für einen Augenblick war die CWI versucht, anzumerken, dass sie so jung gar nicht mehr war... allerdings kam ihr dann in den Sinn, dass diese Frau vermutlich alle unter 40 so titulieren würde.
"Ja, das ist richtig" beantwortete sie die Frage der Frau. "Ich mache das schon lange Jahre. Es ist entspannend und hält mich fit." Sie lächelte. 

Levka nickte, nachdenklich. Für einen Moment senkte sie den Blick - und sah dann wieder auf, die blauen Augen von innerem Leuchten erfüllt.
"Meinen Sie, so etwas wäre auch etwas für mich - in meinem Alter?"

 <NRPG> *ball hinleg* </NRPG>

***

# Ort: USS Galathea, Deck 09, Familienquartier Winterbottom
# Zeit: MD 1.1943
# Ball: Olivia

Als Olivia in den Hauptraum des Quartiers zurück kam, saß Aleksander am Tisch und wartete auf sie. Das erkannte sie schon allein daran, dass auf dem Tisch zwei Teller mit Kuchen standen, von denen keiner angerührt worden war.
"Emma spielt" bemerkte sie und nahm dann Platz. "Du hättest ruhig schon anfangen können."

"Ich weiß" sagte Aleksander nur. Da war es wieder dieses warme, einnehmende Lächeln, dass ihr damals schon aufgefallen war. Der Russe besaß die Gabe, dass man sich in seiner Gegenwart gut und wichtig fühlen konnte. 

Olivia schüttelte nur den Kopf, konnte sich aber ein leichtes Lächeln nicht verkneifen. Sie griff nach einem der Teller und zog ihn etwas näher zu sich, um das Schweigen zu überbrücken. Sie konnte spüren, wie ihrem Gegenüber verschiedene Gedanken durch den Kopf gingen - und dass er einen Anfang suchte.

"Aleks..." "Olivia.."
Beide hatten gleichzeitig angefangen zu sprechen, stutzten und lachten dann.

"Ich bitte zuerst" sagte Aleksander dann ernst. So ernst, dass Olivia nickte.
"Gut" Der Russe setzte sich unwillkürlich etwas aufrechter hin. "Ich freue mich wirklich, dich wieder zu sehen, Olivia - und auch, dich an Bord zu haben. Als Marcus mir die Besatzungsliste vorlegte... ich hatte ein wenig Angst, wie diese Begegnung verlaufen würde, aber wie du siehst, habe ich nicht interveniert. Und ich bin froh, dass die Vergangenheit nicht zwischen uns steht - 25 Jahre sind eine lange Zeit."
Er brach sich auch ein Stück Kuchen ab, von seinem Stück. "Ich habe das mit deinem Mann gelesen und bedaure deinen Verlust. Nach allem was ich las, hätte ich ihn auch gerne kennen gelernt. Bitte nimm mein aufrichtiges Beileid entgegen."

Olivia spürte, dass er es ernst meinte und sagte nichts, nickte nur. Die Erinnerung war noch immer schmerzlich für sie - und sie wollte eigentlich nicht darüber reden. Das allerdings schien auch Aleksander zur spüren, denn er wechselte das Thema. "Mit Elisabeth und Emma hast du ja anscheinend auch alle Hände voll zu tun." Ein feines Schmunzeln begleitete die Worte. "Wenn ich wieder mal mit Ponies oder so aushelfen kann lass es mich bitte wissen."

"Ach, ich wende mich einfach gleich an deine Assistentin" entgegnete die Weltraumelfe, aber in ihren Augen blitzte etwas Schalk.
Und tatsächlich beantwortete Aleksander das mit einem Lachen. "Touché".

"Ich habe dich auf der Feier auch mit einer jungen Frau gesehen..." begann nun Olivia ihrerseits das Gespräch. "Deine Tochter?"
Da es sich um eine Zivilistin handelte, gab es zwar einen Eintrag im Schiffsregister, aber nicht notwendigerweise eine Akte - und sie war noch damit beschäftigt, erst einmal die Crewmitglieder kennen zu lernen.

"Ja, Ji-Yeong. Sie ist 14." Er sprach mit dem Stolz eines Vaters. "Und wenn ich mir Elisabeth so ansehe... also das, was ich mitbekommen habe.. habe ich wohl noch einiges vor mir."

"Ja, das hast du" sagte Olivia. Auch ohne Ji-Yeong zu kennen - da würde noch einiges kommen.

"Meine Mutter ist übrigens auch an Bord" ergänzte Aleksander.

"Oh - dann kann ich sie ja jetzt endlich mal kennen lernen" bemerkte die Blondine. Während sie und Aleksander damals zusammen gewesen waren, hatte Aleksander nicht wirklich Kontakt zu seinen Eltern gepflegt und es hatte sich so auch nie ergeben, dass Olivia und Levka sich kennengelernt hatten.
"Und... dein Vater?" fragte sie, etwas vorsichtiger.

"Verstorben" Das Gesicht des CO verdüsterte sich etwas. "Schon '05. Der Alkohol."
Dann wurde er ernster, sprach sanft aber bestimmt weiter. "Und bevor du fragst - nein, Ji-Yeongs Mutter ist nicht an Bord. Sie hat sich schon vor Jahren getrennt und ist irgendwo unterwegs."
Die CNS spürte, dass dies bei Aleksander ein wunder Punkt war, der Schmerz verursachte - und auch, dass der CO sich in diesem Moment verschloss. Vorher war er ihr gegenüber fast so offen wie ein aufgeschlagenes Buch gewesen.

"Ich... verstehe" sagte Olivia nur.

"Der Kuchen ist wirklich gut" wechselte Aleksander dann das Thema, nachdem sich für einige Momente Stille über den Raum gelegt hatte.
"Du backst häufiger?"

In diesem Moment hörte man das charakteristische Geräusch von trippelnden Kinderfüßen, als Emma aus dem Nebenraum kam. In einer Hand ein Spielzeugpferd, in der anderen ein Holzklotz.
"Mama?" fragte sie und sah sich um. "Spielen!"

<NRPG>So... damit kann das Gespräch nochmal fortgeführt oder auch abgebrochen werden. Und ja, Aleksander hilft im Zweifel auch noch etwas bei der Kinderbespaßung ;) </NRPG>

***

# Ort: USS Galathea, Deck 07, Primäre Krankenstation
# Zeit: MD 2.1512
# Ball: Helena

"тетя 'elena?" 
Die CM hörte die Worte im gleichen Moment, als einer ihrer Mitarbeiter ihren Blick suchte und zur Tür der Krankenstation zeigte. In dieser stand eine ihr wohlbekannte Vierzehnjährige, die sich mit einer Hand am Türrahmen festhielt. Obgleich Ji-Yeong mit ihren Stiefeletten (die sie seit einem halben Jahr fast nur noch trug), dem kurzen Faltenrock, dem asymmetrischen Wollpulli und vor allem Schminke die Fassade zu wahren suchte, wusste die Ärztin, dass etwas nicht stimmte. Für ihr geübtes Auge sah ihre 'Adoptiv-Nichte' hundeelend aus.

"Ji-Yeong!" Helena bedeutete ihren Mitarbeitern, dass sie sich persönlich um die junge Frau kümmern würde und ging ihr rasch entgegen. "Was ist denn los?" Ihr Russisch war gut genug, um die Anrede zu verstehen, aber nicht um ein komplexes Gespräch zu führen. Daher verwendete Föderationsstandard - was für die mehrsprachig aufgewachsene Ji-Yeong aber auch kein Problem war.
"Mir ist schlecht.." sagte sie leise. "Schon seit gestern. Und nun tut mein Kopf weh... und mir ist schwindlig" beschrieb sie die Symptome. "Und Bauchkrämpfe habe ich auch" Sie bemühte sich, nicht zu schniefen.

"Oh weh" sagte Helena. "Komm, setz' dich da mal hin."
Dem ersten Teil der Beschreibung folgend, hätte sie auf Raumkrankheit getippt. Dazu passten die Bauchkrämpfe allerdings nicht. Andererseits - Ji-Yeong hatte sich ihr nicht anvertraut, aber soweit sie wusste, hatte die junge Frau bereits ihre Tage bekommen. Raumkrankheit und Regelschmerzen zusammen wären natürlich fies.  
"Weiß dein Vater davon?" wollte sie wissen.

"Nein" schüttelte Ji-Yeong den Kopf und tat, wie ihr geheißen. "Er hat so viel zu tun, ist ja sein Schiff... und so"

Noch ehe Helena etwas sagen konnte, bemerkte sie ein leises Räuspern, das von Dr. Sutek kam, einem ihrer Mediziner - Vulkanier durch und durch.
"Verzeihung, Doktor - bei allem Respekt: Das ist die Krankenstation und dies ist eine Zivilistin. Dafür sind die Ärzte in der Klinik zuständig" merkte er, ein wenig indigniert, an. Vorschrift war schließlich Vorschrift - und wenn sich die Krankenstation mit den Wehwehchen all der Zivilisten an Bord befassen würde, wäre keine Kapazität da, sich um die Crewmitglieder zu kümmern, die in Ausübung ihrer Pflicht erkrankten oder verletzt wurden.

Ji-Yeong sah Helena mit großen Augen an. "Ich will aber nicht zu 'Ärzten in der Klinik'. Ich will zu dir, тетя!" verkündete sie, etwas schwach.

<NRPG>So, bitte - was zu tun *G* Ich habe ja schonmal angedeutet, was es sein könnte - aber fühle dich bitte frei, dich nicht daran zu halten.</NRPG>

***

# Ort: USS Galathea, Deck 01, Bereitschaftsraum des CO
# Zeit: MD 2.1810
# Ball: Freiball

"... und hier sind die Berichte, Sir. Ich habe Sie vorsortiert und kategorisiert" vermeldete die Trill und reichte dem CO ein PADD.

"Danke Petty Officer" Aleksander nahm das PADD entgegen und überflog kurz das Inhaltsverzeichnis der Dokumente.

"Keine Ursache, Sir." Miri Ghil strahlte. Sie arbeitete gerne als Adjutantin und sah das Schiff als Chance für aufregende Abenteuer, bei denen sie vor Allem dabei statt mittendrin sein konnte. 
"Lt. Cmdr. Zima hat einen Plan für die erste Übung eingereicht" 

"Gibt es einen Vermerk, dass ich besonders daran teilnehmen soll?"

"Öhm.." Die Petty Officer überflog den Kopf der Datei. "Nein, Sir."
"Gut - dann legen Sie den Plan im Archiv ab und sagen Sie meiner Ersten Offizierin, dass sie nach eigenem Ermessen beginnen kann."

"Sie wollen das nicht lesen, Sir?" fragte die Trill ein klein wenig verwirrt.
"Nein. Zu viele Mitwisser machen die Validierung der Übung schwierig. Und wenn ich meinen Offizieren nicht vertraue, wird das eine lange und schwierige Reise."

"Aye, Sir" nickte die Trill.

"Ich habe das Treffen mit dem Zivilpersonal des Freizeitdecks auf morgen, 11 Uhr, angesetzt. 45 Minuten."

"Gut. Erinnern Sie mich bitte morgen um 10:50 Uhr noch einmal daran."

"Gerne" Miri machte sich Notizen.
"Kann ich sonst noch etwas tun, Sir?"

"Ja, in der Tat. Ich möchte, dass Sie Termine vereinbaren - jeden Tag ein Frühstück mit einem meiner Offiziere. Nehmen wir den Panorama-Speisesaal dafür. Dann wird der auch mal genutzt."

"Alle Offiziere, Sir? Das sind außer Ihnen 57 Personen."

"Ich weiß, wie viele Personen sich in meiner Crew befinden, Petty Officer" antwortete der CO. Der Tonfall hatte nur einen Hauch von Schärfe gegenüber vorher, doch es reichte, dass die Trill den Kopf einzog. Sie ahnte, dass sich unter der freundlichen und eher gemütlichen Maske durchaus Temperament verbarg.
"Und ja, ich werde eine Zeitlang keinen Mangel an morgendlicher Gesellschaft haben. Termine jeweils um 07.30 Uhr, eine Stunde. Stimmen Sie sich mit Lt. Cmdr. Zima bezüglich der Dienstpläne ab. Bevorzugen Sie die Offiziere, die ich noch nicht von früher kenne, bei den Terminen. Und lassen Sie jeweils ein Frühstück richten, dass der Spezies beziehungsweise dem Kulturkreis meines Gegenübers entspricht - dazu ein paar Standards, für den Fall, dass jemand nicht auf heimische Küche steht."
So oder so würde er damit aber schon einen Gesprächsaufhänger haben und die Möglichkeit, jemanden näher kennen zu lernen.

"Ich werde mich darum kümmern, Sir."

<NRGP>So, damit hat jeder mal die Möglichkeit, ein Frühstück mit dem CO zu erleben. Ich lege das mal als Langzeit-Freiball hin - bei 57 Frühstücken muss ja nicht jedes sofort passieren. Und @ela: Danke für die Inspiration.</NRPG>

***

# Ort: USS Galathea, Hauptbrücke
# Zeit: MD 3.0231

Exakt 4 Minuten nach der Notfallnachricht, die auch ihn geweckt hatte, trat Aleksander aus dem Turbolift. Nahima, die in dieser Nacht die diensthabende Offizierin auf der Brücke war, sprang von ihrem Platz - einem der beiden Stühle neben dem Captains Chair - auf und verkündete irgendwie automatisch "Captain auf der Brücke!"

Aleksander war nun nicht unbedingt bester Stimmung - war er doch quasi gerade erst zu Bett gegangen - und gab ein leicht bissiges "Danke, Lieutenant, weiß ich" zurück. Er kannte die Tradition die dahinter steckte, hatte aber nicht vor, diese auf der langen Reise auch zu leben. Auf Dauer wurde das albern. "Wie ist die Lage?"

"... Es wurde soeben ein Shuttle als vermisst gemeldet, Sir. Die 'Didrichsen'." meldete die CSO, unsicher, wie sie den Kommentar verstehen sollte.

"Ein vermisster Botaniker, also..." Aleksander ging zum Captains Chair.

"Sir?" Nahima war nun doch etwas verwirrt. Schließlich hatte sie doch gesagt, dass es sich um ein Shuttle handelte.

"Didrik Ferdinand Didrichsen war ein Dänischer Botaniker und Teilnehmer der ersten Galathea-Expedition der dänischen Krone. Unsere Typ-8 Shuttles sind nach den Botanikern dieser Expeditionen benannt." erklärte er, sah Nahima dann an. "Haben Sie nicht etwas vergessen?"

"Äh..." Die Gedanken der jungen Frau rasten. Oh Gott! - hatte sie etwas falsch gemacht? Hatte sie nun alles verdorben und der Captain war unzufrieden mit ihr?

"Ich bin sicher, Sie wollen mir die Brücke übergeben und sich dann in den Maschinenraum begeben, in den sie gerufen wurden. ... Die Übung?"

"Äh.. ja, natürlich, Sir" Da hatte sie sich doch tatsächlich aus dem Konzept bringen lassen. Nahimas Wangen glühten rot.
"Meldung durchgeführt, Rückübergabe der Brücke an Sie, Captain."

"Danke, Lieutenant - sie dürfen die Brücke verlassen" griff Aleksander der sonst notwendigen Frage zuvor.
"Und.. Lieutenant? Ich würde mich beeilen - ich glaube Cmdr. Zima ist nicht sehr zimperlich, was Zu-spät-kommer angeht."

Während Nahima schluckte und fluchtartig in den Turbolift stürzte, nahm Aleksander Platz. Irgendjemand musste die Brücke besetzen - auch während einer Übung. Wenn ein Shuttle vermisst wurde, beinhaltete die Übung vermutlich einen Außeneinsatz - und Ewa hatte ihm so ziemlich gleich in den ersten Minuten an Bord klar gemacht, dass es a) ihre Aufgabe als EO war, für die Sicherheit des CO zu sorgen, dass sie b) keine Lust hatte, ständig seinen Hintern zu retten und c) ein guter CO doch bitte gefälligst auf der Brücke blieb, während seine Offiziere draußen spielten. 
Aleksander hatte das amüsiert zur Kenntnis genommen und ihr mitgeteilt, dass er ihr Worte bei seinen Entscheidungen berücksichtigen werde.
Das hieß in diesem Fall aber auch, dass die Versammlung im Maschinenraum auf ihn würde verzichten müssen. 

"Solowyov an Zima: Ich habe die Brücke von Lt. Thomson übernommen. Sie ist auf dem Weg zu ihnen. Alle Stationen in Bereitschaft - ihre Show, Commander."

</RPG>

<NRPG>
Soweit erst einmal von mir. Ich habe Katharinas wunderbare Vorlage zu einem Ereignis an MD 5 nicht vergessen, mich aber dagegen entschieden, hierzu schon etwas zu schreiben, damit wir uns erst einmal der Übung widmen können. Ich habe da aber noch einen Knoten im Taschentuch - dann auch mit Bällen für Grwydro und Yael ;).
Auf jeden Fall: Bitte weiter so. Bin sehr begeistert von den RPGs.
</NRPG>

<GLOSSAR>
тетя - russ. "Tante"
</GLOSSAR>

<SUM>
# Ort: USS Galathea, Deck 10, Fitnesszentrum
# Zeit: MD 1.1735
# Ball: Srivani

Die Yoga-Übungen der CWI bleiben nicht unbeobachtet. Und tatsächlich wird sie gefragt, ob Yoga nicht auch für andere geeignet sein könnte...

***

# Ort: USS Galathea, Deck 09, Familienquartier Winterbottom
# Zeit: MD 1.1943
# Ball: Olivia

Aleksander nutzt die Ponyvorstellung nicht zur Flucht sondern bleibt und wartet auf Olivia, um über die Vergangenheit wie auch die Gegenwart zu sprechen.

***

# Ort: USS Galathea, Deck 07, Primäre Krankenstation
# Zeit: MD 2.1512
# Ball: Helena

Ji-Yeong geht es nicht gut, weswegen sie die Krankenstation aufsucht, um von ihrer 'Tante' Hilfe zu erhalten. Etwas, was Dr. Sutek nicht gerne sieht.

***

# Ort: USS Galathea, Deck 01, Bereitschaftsraum des CO
# Zeit: MD 2.1810
# Ball: Freiball

Aleksander hat sich von seiner Adjutantin die Berichte des Tages zusammen stellen lassen und äußert dann den Wunsch, dass PO Ghil jeden Tag ein Frühstück mit einem der anderen Offiziere an Bord organisieren möge.

***

# Ort: USS Galathea, Hauptbrücke
# Zeit: MD 3.0231 

4 Minuten nach der Alarmierung löst Aleksander Nahima auf der Brücke ab, die in dieser Nacht dort Dienst hatte. Die CSO / TAK verhaspelt sich dabei und ist sich unsicher, ob sie den CO verärgert hat. Mit roten Wangen hastet sie in den Turbolift, gen Maschinenraum... 

</SUM>

übermittelt von
Christian "Effi" Hellinger

ala

Cmdr. Aleksander Solowyov
CO USS Galathea
Frühstücks-Captain

Nächtliche Ruhestörung

Daniel Maximini
 

Moin,

so, mir haben auch nochmal die Finger gebrannt, daher hier noch ein kleiner Text. Na gut. Ein großer Text. ;) Ein sehr großer Text.

 

<RPG>

# Ort: USS Galathea, Deck 12, Quartier Grwydro Aru
# Zeit: MD 2.2023

 

Diese eine Kiste galt es noch auszupacken, dann war Grwydros neues Domizil auf Deck 12 fertig eingerichtet. Er war froh, dass man seinem Wunsch eines Quartiers nahe der Hydroponischen Gärten nachkommen konnte. Und dennoch wies schon sein Zimmer bereits eine ansehnliche Anzahl an Topfpflanzen auf. Diverse gornische Orchideen und telarianische Heckenkirschen zierten bereits die Regale und Kommoden, zudem stand neben dem Bett eine mehr als zwei Meter großer brasilianischer Flammenbaum, dem Grwydro bereits eine Lichterkette verpasst hatte. In dieser letzten Kiste befand sich nun noch weiterer Schmuck für den Feuerbaum sowie weitere Dekorationsgegenstände. Kurz blickte er die kleine Statue an. Eine Inkastatue. Jetzt nicht zwingend Brasilianisch, aber Peru war ja nun nicht weit entfernt. Zum Baum zumindest passte die Figur, welche die alte Inkagottheit Quaxotilukatopecec, den Herrn des wärmenden Feuers darstellte, zumindest hervorragend. Vermutlich, weil der faustgroße Rubin, die in die Stirn der Götterstatue eingelassen war fast die gleiche Farbe hatte wie die Blätter des Feuerbaums.  Wieder griff er in die Kiste. Nach einer Reihe kleinerer Dekoartikel und Bilderrahmen war er beim letzten Gegenstand angekommen. Mit skeptischem Blick zog er ein eigenartiges, aber harmonisch klimperndes Windspiel aus der Truhe.

 

„Woher habe ich das denn?“ stutzte er. Hatte ihm Pondox wieder ein Geschenk gemacht? Grwydro hielt es in die Höhe und fuhr über die Klangstäbe, die auf den ersten Blick aus Opal zu bestehen schienen. Der geradezu orgasmische Klang des Windspiels rief ihm alle Erinnerungen wieder zurück. Wie konnte er das nur vergessen. Er hielt das berühmte „Zaidimas“ in der Hand. Das Perlmutt schimmernde Material war eine Metalllegierung aus seltenen Materialien des Orias-Systems. Die beim Aufprall aufeinander entstehenden Schallwellen hatten eine solch eigenartige Frequenz, dass sie bei vielen Spezies – darunter auch Trills und Menschen – ein Gefühl völligen Glücks und Zufriedenheit auslöste. Als Orias von den Cardassianern erobert wurde, wurden die meisten dieser Windspiele zerstört, da sie viele Cardassianer abhängig machte und damit als „nicht zweckmäßige Droge“ verstanden wurde. Doch dieses eine Windspiel hatte überlebt. Aini Aru hatte das Windspiel als „Abschiedsgeschenk“ vom damaligen Botschafter Vorri’Yan erhalten. „Dies ist das Windspiel der Südlichen Eiskönige von Orias“ hatte Vorri’Yan ihr damals gesagt. „König Lojanta von Orias soll dafür sogar einen blutigen Krieg geführt haben. Es soll deins sein. Soll dich der Klang immer an unsere gemeinsame Zeit der Liebe erinnern…" tat es. Neben den ganzen anderen Geschenken, die Aini kurze Zeit danach in goldgepresstes Latinuum umgewandelt hatte. Welche tragische Liebe. Wer konnte auch ahnen, dass Vorri’Yans Ehefrau doch noch lebte. Nicht, dass sie je in Gefahr gewesen wäre…

 

Grwydro schämte sich ein wenig ob Ainis Taten, als er das Windspiel ebenfalls im Feuerbaum auf hing. Nur kurz, denn das Windspiel schlug unfreiwillig erneut aneinander und es fiel Grwydro für die Dauer des Ausklingens nicht leicht, noch trübsinnige Gefühle im Kopf zu halten. Danach entschied er sich aber für einen kleinen Spaziergang, auch um auf andere Gedanken zu kommen.

 

Wie von Geisterhand geführt, gelangte er so als erstes in den nahegelegenen Hydroponischen Garten. Ein erwarteter und dennoch auch erhoffter Anblick erwartete ihn dort. Diverse Regale und Kletterpflanzenringe waren gefüllt mit grünem Blätterwerk, umnebelt von dünnen Gischtwolken. Es lag ein feuchter, aber sehr purer, natürlicher Geruch in der Luft. Als wäre man in einem Gewächshaus. Grwydro musste lächeln. Weder seine Mutter, noch seine Schwester hätte er aus diesem Raum so schnell wieder heraus bekommen. Und auch er genoss das eigenartige Klima des Gartens. Erst spät bemerkte er, dass er hier gar nicht alleine war.

„Oh, wir Botaniker haben jetzt einen eigenen Offizier?“ riss ihn eine männliche Stimme aus den Gedanken? Nun sah er den Mann. Er war etwas kräftiger, zwischen 40 und 50 Jahre alt, mit schüttem Haar und einem freundlichen Lächeln. Die Uniform verriet, dass er einem chief petty officer gegenüber stand.

„Da muss ich sie enttäuschen, ich bin nur zu Besuch hier. Ich bin der neue von Gegenüber, Ensign Aru. Ich wollte mal gucken, was so in meiner Nachbarschaft zu finden ist.“

„Hätte mich auch gewundert, wenn sich die Herren von da oben urplötzlich für die Gärten interessiert hätten.“ lächelte der Mann und gab Grwydro die Hand. „Ich bin Chief Rush. Sie können aber gerne Vernon zu mir sagen. Unser kleines Team hier sorgt dafür, dass an Bord niemand erstickt.“

Der Trill erwiederte den Handschlag. „Ich bin Grwydro, ich bin erfreut.“

Vernon verzog das Gesicht ein wenig. „Gwid-droh?… Wie… wie wird der Name geschrieben?“

Aru schmunzelte. „G – R – W – Y – D – R – O…. das R ist Stumm.“

„Das hat es nicht besser gemacht... Ich versuch es mir zu merken, aber ich kann es nicht versprechen, Junge.“ lachte der Chief. „Wir haben hier ein paar Iren an Bord, die hätten mit deinem Namen vermutlich ihre Freude.“

„Sie wären vielleicht enttäuscht. Ich bin ein Trill, kein Mensch. Auch wenn ich nicht ausschließen will, dass es menschliche Sprachen gibt, in denen mein Name etwas bedeutet. Und sicher, dass wir ohne Sie ersticken würden? Die Umweltkontrollen werden doch seit sicher 200 Jahren von Gelpacks gesteuert.“

„Ha!“ Chief Rush fühlte sich scheinbar in seiner Ehre als Botaniker verletzt. „Das lehren sie euch auf der Akademie nicht, stimmts? Natürlich kommt die Atemluft aus den Gelpacks. Aber die sind nicht vollends synthetisch. Damit diese Dinger die künstliche Fotosynthese hin bekommen, brauchen sie ein entsprechend funktionierendes Gel. Daher der Name Gel-Pack. Und das wird hier hergestellt. Unsere Aufgabe hier ist es auch, dass solche Packs länger halten oder dass der Ausstoß des Sauerstoffs die richtige Mischung für alle Rassen an Bord hat. Und davon ausgesehen… wenn die Dinger mal ausfallen sollten, retten all diese Pflänzchen uns hier wirklich das Leben. Wir nennen es „manuelles Backup“ für den Fall der Fälle. Das Schiff ist in der Lage, im Sabotagefall das ganze Luftsystem in diese Abteilung umzuleiten. Und diese Blümchen hier sorgen dann für eine 1 A Fotosynthese. Dann stinkt es hier zwar, aber besser das, als friedlich schlummernd einzuschlafen und nie wieder aufzuwachen. Fotosynthese muss ich dir aber nicht erklären, mein Junge. Oder doch?“

 

Der Trill zwinkerte „Das wäre schlimm. Meine Mutter ist Botanikerin, der könnte ich nicht mehr unter die Augen treten, wenn ich das nicht wüsste.“ Grwydro mochte diesen polternden Mann. Die Leidenschaft für seine Station war ihm nicht abzusprechen. „Aber auf jeden Fall schön zu wissen, dass der Fachmann gegenüber arbeitet. Ich hab ein paar Kaitosa-Zwergbäume bei mir im Quartier. Die sollen nicht gerade Pflegeleicht sein, würde mich freuen, wenn ich da den ein oder anderen Tipp erhalte.“

„Hui, Kaitosa-Bäumchen. Da hat dir deine Mama aber ein teures Geschenk für die Reise gemacht…“

„Äh… ja, genau….“

„Bei den Bäumchen halte dich am besten an Crewman Yani Marenyan aus meinem Team. Die hat auch so ein Pflegebäumchen. Nicht ganz so teuer. Aber genau so aufwendig. Das ist ja eh so ne kleine Kunst mit diesen Bonsai. Hast du sie schon kennen gelernt?“

„Ich habe, um ehrlich zu sein noch niemanden wirklich „kennen gelernt.“. Mit einigen Leute habe ich beim Buffet kurz geplauscht, aber ich könnte nicht behaupten, dass ich hier schon jemanden wirklich kennen würde.“

„Ach herje. Lass dir das von einem alten Herrn wie mir gesagt sein, Junge. Das erste, was du auf jedem neuen Schiff machen solltest ist, dich über die Leute zu informieren, mit denen du den ganzen Tag auf deiner Station verbringst. Das werden für einige Zeit die wichtigsten Leute in deinem Leben sein.“

„Ein weiser Rat von einem weisen, alten Mann.“ grinste Grwydro, wissend, dass ein Teil von ihm vermutlich älter war als Chief Rush. „Tatsächlich ein guter Vorschlag. Das werde ich dann gleich mal tun. Ich werde aber wohl dennoch das ein oder andere mal hier vorbei kommen. Wenn du nichts dagegen hast, Vernon.“

„Klar, Junge. Weise Ratschläge gibt’s hier für Umme.“

 

Kurze Zeit später war der Trill wieder in seinem Quartier. Er hatte sich an seinem Schreibtisch breit gemacht, packte sein Pad und ging dem Ratschlag des Chiefs nach. Entsprechend hatte er die offiziellen Offiziersinformationen aus der Datenbank geladen. Mal sehen, mit wem er die nächsten Monate bis Jahre seinen Alltag verbringen würde. „Fangen wir oben an…“

 

Der Kapitän... war keiner. Der Kommandeur hatte „nur“ den Rang eines Commanders. Commander Aleksander Solowyov, um genau zu sein. Von der Erde, genauer aus einer Region, die sich Baschkortostan nannte. Offensichtlich ein Mann aus einfachen Verhältnissen. Er kam zur Sternenflotte, weil er Admiral Stierer das Leben rettete. Danach offenbarte sich Grwydro eine Vita, wie man sie häufig bei Offizieren zu lesen bekam. Steiler Aufstieg, damit zusammenhängend der Zusammenbruch der Familienverhältnisse und Lebenskrise. Aus Rücksicht auf seine Tochter Ji-Yeong begnügt er sich über Jahre mit einer Schreibtischstelle. Doch sein guter Freund, Admiral Marcus Stierer zwingt ihn letztendlich zu seinem Glück. Der USS Galathea. Für den Trill klang das nach einem Menschen, der vermutlich sehr Familiär eingestellt war, sehr bodenständig. Dafür sprach auch, dass er Ji-Yeong mit auf die Galathea genommen hatte, obwohl sie inzwischen fast alt genug gewesen wäre, auf eigenen Beinen zu stehen. Zumindest nach Trill-Maßstäben. Solowyow wirkte für ihn wie ein Mensch, der alles für einen tun würde, wenn man denn zur Familie gehört. Grwydro ertappte sich dabei, dass er den Commander auf eine Weise analysierte, wie Aini es vermutlich mit ihren Opfern gemacht hätte. War das noch sein Habit? Oder übernahm gerade der Symbiont in ihm?

 

Er versuchte sich dadurch abzulenken, dass er sich ansah, was dieses „Russland“ für ein Land sein soll. Die Ergebnisse seiner „Bildersuche“ war zunächst verstörend. Was ist das denn für ein Land? Offensichtlich nahmen Grautöne dort eine wichtige Rolle ein, zudem Politiker, die mit nacktem Oberkörper mit Bären ringen und offensichtlich außer Kontrolle geratene Trinker in gehockter Haltung und mit drei seltsamen weißen Streifen als Modeerscheinung an Hose und Jacke. Auffallend waren auch die vielen Verweise auf eine hohe radioaktive Verstrahlung. Stirnrunzelnd korrigierte Grwydro die Suchparameter. Offensichtlich hatte sich die Bezeichnung Russlands in den letzten Jahrhunderten das ein oder andere mal geändert. Und eins der vorherigen Versionen war in die Popkultur übergegangen. Jetzt, wo er nach dem aktuellen Russland suchte, sah er ein dicht bewaldetes Land, Moore und riesige Steppen. Mit all seiner Schönheit wirkte dieses Russland auf eine eigenartige Art und Weise einsam. Und irgendwie passte das, was er über Commander Solowyov gelesen hatte, gut zusammen. Grwydro blickte noch einmal auf Bilder des Commanders. Ja. In seinem Gesicht konnte man es irgendwie sehen. Ein Hauch Einsamkeit. Grwydro sah sich zwei drei weitere Bilder an, auch Bilder seiner Anfangszeit bei der Sternflotte. Wieder wurde er stutzig. Er wechselte beständig zwischen zwei Bildern hin und her. Und schloss die Personenfile letztendlich mit den Worten. „Memo an mich, wir sprechen mit dem Commander nicht über gutes Essen… da könnte ich in ein Wespennest stechen…“

 

Er bewegte sich in den Personenfiles weiter. Jeglicher Schreibkram für den Commander übernahm Petty Officer Miri Ghil. „Oh, eine Trill“ lächelte Grwydro. „Heimat Olé“. Nicht, dass er mit Miri auf Amtswegen viel Kontakt haben würde. Sie war in ihrer Rolle kein Crewmitglied, sondern eher diejenige, die den Commander an seinen Terminkalender erinnern würde. Dennoch schön, einen weiteren Trill an Bord zu wissen. Aber nein, er wollte auf der Brücke bleiben. Also sah er sich das Profil der ersten Offizierin an.  

 

Lt. Commander Ewa Natasza Zofia Zima. Ebenfalls ein Mensch. Aus einer Region namens Polen. Wieder sagte Grwydro diese Region gar nichts und er betätigte die Suchfunktion des Rechners. Er sah ähnliche Bilder wie zuvor bei Russland und änderte seufzend die Suchparameter. Daten aus dem 21sten Jahrhundert waren bei der Kulturrecherche wirklich problematisch. Dafür, dass man die Zeit „Das Informationszeitalter“ nannte, waren die meisten Informationen gefärbt oder schlichtweg falsch. Und das, was durch diverse Kulturkreise propagiert wurde, hatte ihre Effekte bis ins 24ste Jahrhundert. Die meisten Regionen waren in der Lage, die Faktenlage eindeutig erkennbar zu halten, aber was Grwydro nun über Asien und Osteuropa recherchierte, ließ ihn den Kopf schütteln. Wahre Informationen wurden zur Kunst. Vielleicht hielt er sich doch besser an die Personen. Wie eben Lt. Cmr. Zima. Rote Haare, grüne Augen... diese Kombination hätten ihr auf Trill spannende Möglichkeiten eröffnet. Doch auch ihre Geschichte las sich zunächst eher traurig. Sie hatte zuhause früh Verantwortung übernehmen müssen, kam dann zur Sternenflotte, alles lief gut, bis sie ihren Captain schlug und ihre Karriere beenden musste. Sie arbeitete als freie Frachtkapitänin, bis sie von Commander Solowyow für die Galathea reaktiviert wurde.

 

Grwydro setzte das Pad ab. Hatte er das gerade wirklich gelesen? Seine Gedanken rasten. Der Commander und der erste Offizier hatten also beide ein hohes Amt an Bord dieses Schiffes erhalten, um sie damit quasi ins Leben zurück zu integrieren? Zurück aus einem selbst gewählten Exil? Er würde darauf achten, ob die anderen solche Vitas auch hatten, aber eine Risiko wähnte er jetzt schon. Diese beiden Personen waren nun verantwortlich für einen großen Haufen Leute – einschließlich Grwydro selbst. Und sie alle folgten dem Aufruf, weil jemand anderes das für eine gute Idee hielt. Im Umkehrschluss hieß dass, dass all diese Personen sich erst einmal entscheiden würden müssen, ob dies auch wirklich eine gute Idee war. Ergo würden diese Beiden vermutlich erst einmal sehr mit sich selbst beschäftigt sein. Vielleicht ging genau deswegen ging diese Reise genau ans entgegen gesetzte Ende des Krieges mit den Klingonen. Bloß nicht direkt alles übers Knie brechen... moment... wenn nachher alle Leute an Bord eine solche Vita hatten... was machte er dann an Bord?

 

Grwydro schüttelte die Gedanken aus dem Kopf. „konzentrier dich, Aru.“ forderte er sich selbst auf. „Ich will hier recherchieren und nicht den Teufel an die Wand malen. Bleib bei Fakten und weg von Spekulationen.“ Wieder widmete er sich dem Pad zu. Er war sich sicher, dass er in der weiteren Personenakte von Lt. Cmr. Zima alles notwendige finden würde, um seinen Gedankengang als Blödsinn zu entlarven. Na bitte. Gelernte Botanikerin und Kampfsportlerin. Er würde sich sicher gut mit ihr verstehen. Oder wäre zumindest eine Herausforderung, wenn sie wieder einen Offizier schlagen wollte.

 

Der Trill folgte einem inneren Impuls und schaute sich als nächstes an, wer wohl der Counselor des Schiffes wäre. „Aha. Lt. Dr. Olivia Winterbottom. Wie erwartet eine Betazoidin… nein… halt... was? Zur Hälfte Vulkanisch???“ Beim Gedanken an einen vulkanischen Counselor lief Grwydro ein eiskalter Schauer über den Rücken. „Bitte, lass sie auf Betazed aufgewachsen sein...“ Nein. Der Gefallen tat die Psychologin dem Trill nicht. Er atmete durch. „Fokus, Grwydro. Die hat eine psychologische Ausbildung bei der Sternenflotte hinter sich. Die hätte sie nie erfolgreich abgeschlossen, wenn sie sich wie ein Vulkanier verhalten würde.“ Dennoch, sein Willen, hier mal den CNS aufzusuchen, war nicht gerade groß. Er las weiter ihr Profil. Und da war es wieder. Gut laufende Karriere, Beurlaubung wegen Krankheit des Gattens, ein trauriges Ende... und die darauf folgende Versetzung auf die USS Galathea. Entnervt warf er das Pad auf den Schreibtisch. „Das meinen die doch nicht ernst!!!!“

 

Es dauerte zwei Minuten und einen heißen Raktajino, bis er sich wieder den Personalakten widmete. Er schaute sich mal den Chef Ingenieur an. CINGs waren eigentlich immer irgendwie Bastler, die ganz in ihre Schiffe verliebt waren. Nerds. So wie er selbst. Meist positive, gut gelaunte Leute und meist etwas verschroben, aber intelligenter als alle anderen an Bord zusammen. Mal sehen, ob das auch auf Lt. Jg. Sergej Borisowitsch Medvedev zutraf. Der Name ließ es schon vermuten, auch er kam aus Russland. Und wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Und tatsächlich, eine Grundauf positive Akte. Ein Bastler und Liebhaber von alten Rennwagen, der sein Handwerk richtig gut verstand. Das las sich sympathisch. Sein Bauchgefühl sagte ihm, dass er Commander Solowyov wohl kennen dürfte. War der nicht auch auf der USS Gandhi? Er grübelte schon, ob hier vielleicht ein wenig vetternwirtschaftliches Kirschenpflücken gemacht wurde. Anderseits... das würde dann ja auch Grwydros Einstellung auf der Galathea in ein gutes Licht stellen. Anscheinend hatte er dann etwas an sich, dass in diese Familienreise gut rein passen würde. Aber er hatte doch weder Solowkov noch die anderen je kennen gelernt?

 

Weiter gings mit dem Arzt. Lt. Doctor Helena Rubis. Auch sie war von der Erde, aus Italien. Davon hatte er gehört, ein Land in Form eines Stiefels und Modetechnisch wie Kulinarisch eine Offenbarung sondergleichen. Mal sehen, ob die Doktorin auch so viel Klasse hatte. Die Akte las sich gut... und natürlich war sie auch auf der USS Ghandi. Wie hätte es... oh... was war das? Die Exfrau von Admiral Stierer?? Dem besten Freund von Commander Solowkov? Was passierte hier an Bord nur? Ihm kam sein Gedanke vom Anfang noch einmal in den Sinn. Der Commander wirkte wie ein Mensch, der für seine Familie alles tun würde, solange er nur jemanden für Familie ansah? Das hier WAR seine Familie. Scheinbar hatte der Commander alle Leute an Bord geholt, die ihm in seinem Leben irgendwann mal wichtig waren. Umgeben von Getreuen in die Weiten des Weltraums, möglichst weit weg vom Krieg. Standen die Aktien im Krieg gegen die Klingonen denn so schlecht? Oder war das sogar eine dieser Missionen, wo jemand ein großes Geheimnis mit sich trägt und das einzige Ziel ist es, dies so lange wie möglich vom Feind fern zu halten? Grwydro nahm einen großen Schluck seines Raktajinos. „Jetzt geht die Phantasie aber gänzlich mit mir durch...“ ärgerte er sich über sich selbst.

 

Als nächstes war Grwydro beim CSO, dem Chief Sicherheits Offizier Lt. Jg. Nahima Thomson angekommen. Bevor er irgendetwas anderes las, blätterte er in der Vita erst einmal, ob ihn irgendwo der Name USS Gandhi ansprang. Tatsächlich nicht. Ein leichtes „Aaaah“ war zu vernehmen, dann widmete er sich dem Rest des Profils. Sie war Kanadierin und wie Grwydro befand schon ziemlich attraktiv. Begabt im Waffenlosen Kampf, hat ein Faible für Sprachen... „Wow... tolle Frau“ murmelte Grwydro und kam zur Passage, wo Nahima auf der USS Kirk Dienst machte. Und dort auf Commander Solowkov traf. Der Trill raufte sich die Haare. „Ouh Scheiße. Hier brauche ich es nur bei einer Person zu verkacken und sie hassen mich ALLE! Wo bin ich da nur hin geraten? Das ist ein einziger großer Familienausflug und ich bin der Reserve-Warpkern.“

 

Es musste an Bord doch irgendwen geben, der NICHT Blutsbruderschaft mit dem Commander geschworen hatte. Er rief sich das Profil des Cardassianers auf, den er beim Bankett angequatscht hatte. Der würde ja wohl sicher nicht vorher unter Solowyov gedient haben. Glen Yael Hadar, so sein Name und cardassianischer Rang. Grwydro wunderte sich. Er hätte erwartet, dass solch ein militärisches Volk den Taktischen Offizier würde stellen wollen, Aber er war nur der second CWI. Grwydro war sich nicht sicher, ob er bei seinem vielen Umgang mit Cardassianern je einen Wissenschaftler kennen gelernt hatte, der nicht entweder Militärexperte, Chemiker oder Biologe mit Spezialisierung auf Kampfstoffe gewesen war.  „Exogeologe mit einer Diplomarbeit über die Unterwassergeologie Cardassias...“ Der Trill stutzte. „Yael ist ein Prospektor. Wieso schicken die einen Prospektor auf ein Förderationsschiff, dass in eine Welt unterwegs ist, die die Cardassianer längst kennen? Und dann auf so einen Posten. Das klingt nicht so, als wollten sie ihn wirklich hier haben. Und die Cardassianer wiederum haben irgendwen geschickt, den sie entbehren konnten... die arme Socke... und ich mache mir Sorgen, dass ich es hier bei jemandem verkacken könnte... mal sehen, wen sie ihm überhaupt als Wissenschaftsoffizierin vor die Nase gesetzt haben...

 

„Ah... CWI ist Lt. Jg. Srivani Mukherjee... Mukherjee... moment mal... den Namen kenne ich doch...“ Grwydro legte das Pad kurz bei Seite und grübelte. „... aber woher?...“ Er blickte sich in seinem Zimmer um, als wäre er in der Hoffnung, dass irgendein Gegenstand in seinem Zimmer ihn beim Erinnern helfen würde. Auch wenn seine Augen kurz an der kleinen Risaner Palme haften blieb, lag ihm die Antwort auf der Zunge. „Habe ich die vielleicht an der Akademie kennen gelernt?... Es klingt Indisch... ich kann mich an keine Inderin erinnern...“ Er guckte auf das Pad. Das Bild der Wissenschaftlerin kam ihm tatsächlich vertraut vor. Aber sie war kein junger Fähnrich, sie konnte nicht zur gleichen Zeit wie er auf der Akademie gewesen sein. Ihm fiel die Körpergröße von 1,42 Meter auf. „Das gibt’s doch nicht. Mir kommt Name und Aussehen vertraut vor. Aber ich bin mir auch sicher, niemals eine so kleine, erwachsene Frau kennen gelernt zu haben, An sowas hätte ich mich doch erinnert...“ Grwydro raufte sich die Haare. Es lag ihm förmlich auf der Zunge und dennoch fiel ihm nichts ein. Er wollte sich das Profil noch weiter ansehen, als ihn das Geräusch des COM-Gerätes unterbrach.

[„Lt. Cmdr. Zima hier. Wir haben eine Notfallübung. Bitte erscheinen Sie umgehend im Maschinenraum“]

Grwydro blickte auf einen Chronometer. MD 3.0230... er hatte über den Studien seiner zukünftigen Familie völlig die Zeit vergessen.  

[„komme sofort“] antwortete er noch, dann traf es ihn wie einen Hammer. „Ohweh. Jetzt kenne ich die Leute also. Und sie werden alle da sein, alle auf einem Fleck. Und ich bin der Frischling ohne Erfahrung... ich... ich werde verkacken...“ Grwydro war wacher als noch zuvor. Kurz sammelte er sich noch einmal. „Na komm. Das sind doch alles nur deine eigenen Interpretationen. Das wird alles anders sein! Geh raus und lern sie kennen!“ Er neigte dazu, in solchen Situationen mit sich selbst zu reden. Jetzt galt es, mutig zu sein, aufzustehen und zum Maschinenraum zu gehen. Auf dem Weg dorthin kam er noch einmal am Hydroponischen Garten vorbei. Kurz blickte er hinein, sah Vernon und rief ihm nur ein „STECK DIR DEINE ALTHERREN-RATSCHLÄGE AN DEN HUT!!“ entgegen, bevor er Richtung Maschinenraum abdampfte und einen verdutzten Chief zurück ließ.   

</RPG>

 

<SUM>

# Ort: USS Galathea, Deck 12, Quartier Grwydro Aru
# Zeit: MD 2.2023


Grwydro richtet sich zuhause ein, lernt das Schiff ein wenig kennen und informiert sich über die zukünftigen Crewmitglieder.

 

</SUM>

 

 

 

Nächtliche Ruhestörung

elamatrix
 

<RPG>

#Ort: San Francisco Fleet Yards, Aussichtsdeck Werft 12
#Zeit: MD 0.2038

"Guten Abend Helena." hinter der CM der Galathea räusperte sich eine Männerstimme gedämpft. Marcus Stierer, Admiral der Sternenflotte, Freund von Aleksander Solowyov und nebenbei ihr Ex-Mann hatte inzwischen keine offiziellen Verpflichtungen mehr auf der feierlichen Indienststellung der USS Galathea. Er dürfte an sich gehen, doch er blieb, schon allein um mit seinem Freund zu feiern. Er war jetzt nicht mehr hier als der Admiral, sondern als Marcus. Nicht, dass dies den meisten Anwesenden hier wirklich auffiel. Für sie war das ein Admiral, ob privat oder nicht spielte dafür keine Rolle.

Für Helena spielte dies jedoch sehr wohl eine Rolle. Einst hatte sie diesen Mann geliebt und für ihn einiges geopfert. Ohne ihn hätte sie vermutlich weiter auf einem Sternenflottenschiff gedient. Jedoch hätte sie dann wohl nie in "ihrer" Klinik gearbeitet. Es war in Ordnung, wie es gekommen was. Sie war mit ihrer Vergangenheit ausgesöhnt.

Die CM drehte sich zu Marcus herum und lächelte während sich die beiden kurz umarmten.

"Guten Abend Admiral." Sie lächelte immer noch, als Marcus kurz das Gesicht verzog.

"Du kannst es nicht lassen, hm?" und auch er lächelte.

"Du willst also tatsächlich wieder ins All?"

Helena nickte. "Du weißt doch, Aleks kann man kaum etwas abschlagen, wenn er etwas unbedingt will." Marcus lachte auf. "Da hast du wohl recht." Doch dann wurde er wieder ernst, fast ein wenig besorgt.

"Pass gut auf dich auf, da draußen. Du weißt, es ist Krieg."

"Ich weiß, aber nicht dort, wo wir hinfliegen, dort erwartet uns das Unbekannte - vielleicht"

Trotzdem war es auch für einen Admiral ein Unterschied, ob man einfach Mitglieder der Sternenflotte auf so eine Mission schickte oder Personen, mit denen man Gefühle verband, auch wenn diese keine Liebe mehr waren.

"Pass gut auf dich auf. Und auf Ji-Yeong." Er lachte wieder. "Die Kleine hats faustdick hinter den Ohren. Sie hat ihren Vater losgeschickt, seinen Traum zu begraben und das Kommando abzulehnen um mir für ihn vorher mitzuteilen, dass er natürlich die ehrenvolle Aufgabe übernehmen würde, dieses neue Schiff zu kommandieren."

Hel lachte, "Das hat sie? Davon hat Aleks nichts gesagt. Aber die "Kleine" wird groß und ich fürchte sie wird sich auch von dir nicht mehr lang so nennen lassen."


# Ort: Quartier Helena
# Zeit: MD 3.0230

Es war finster als der Weckruf ertönte. Helena saß sofort in ihrem Bett und blickte sich kurz etwas unwohl um. Die erste/zweite Nacht im neuen Quartier auf einem neuen Schiff, in fremder Umgebung, da brauchte sie doch etwas Zeit um die Orientierung wiederherzustellen. Dann sprang sie aus dem Bett und griff nach der bereitliegenden Uniform. Als Ärztin mit Bereitschaftsdiensten war sie es gewohnt von einer Sekunde auf die andere aus dem Schlaf gerissen zu werden um Entscheidungen zu treffen.

"Computer, Bericht" rief sie, während sie in ihre Hose schlüpfte.

[Nachricht von Lt. Cmdr Zima betreffend einer Notfallübung.]

Hel quetschte einen Fluch durch die zusammengepressten Lippen und zog ihr Oberteil über.

Sie mochte keine nächtlichen Überraschungen nur so zum Spaß. Sie mochte ihren Nachtschlaf! Aufs Kämmen verzichtete sie, bei ihrer Frisur würde es nicht groß auffallen, wenn sie ein wenig zerstrubbelter als üblich waren. Sie schnappte sich ihren Kommunikator und rannte, ihn an die Brust steckend los.

Nur wenige Meter weiter wurde sie etwas unsanft gestoppt, als sie gegen etwas großes, schweres und hartes rannte.

"Alexa, Licht!" geblendet schloss sie die Augen, als das Quatierlicht auf 100% anging und sden Blick auf ihr ganz persönliches Umzugschaos freilegte. Grummelnd musterte sie die Umzugskiste, gegen die sie gerannt war. keine einzige Delle. Aber ihr Knie und Arm taten weh. Sie rieb sich im rausgehen die beiden schmerzenden Stellen und nahm sich vor, gleich am Morgen aufzuräumen. Oder Übermorgen....

Nun würde sie erstmal zusehen, dass sie pünktlich zur Übung kam, in der Hoffnung, dass im Anschluss wenigstens ein bisschen Zeit übrig bleiben würde um etwas Schlaf zu finden.

</RPG>
#Ort: San Francisco Fleet Yards, Aussichtsdeck Werft 12
#Zeit: MD 0.2038

Marcus unterhält sich kurz mit Helena und bittet sie auf sich und auf Ji-Yeong aufzupassen


# Ort: Quartier Helena
# Zeit: MD 3.0230

Helena wird für die Übung aus dem Tiefschlaf gerissen und es zeigt sich der Wert von Ordnung.
<SUM>

Fitness und Übung

Nicole
 

<NRPG>

Ich kann es dann doch nicht lassen und spiel in gefühlt 10 verschiedenen Zeitlinien zeitgleich. XD

Viel Spaß beim Lesen.

 

Grüße aus Wien

Nicole

</NRPG>

# Ort: USS Galathea – Korridore, Deck 09
# Zeit: MD 1.1720
# Ball: Freiball

Srivani hatte eine Fitnessmatte und eine Sporttasche unter dem Arm und war in Freizeitkleidung unterwegs. Sie hielt es für wichtig ihre Uniform nur während der Dienstzeit zu tragen und die Freizeit-Version gefiel der kleinen Frau nicht wirklich. Gekleidet in einer Kurtis ging sie beschwingten Schrittes war sie auf dem Weg zum Fitnessstudio.

Dort angekommen zog sie sich schnell ihre Yogahose und das Top an und betrat den Trainingsbereich, wo sie ihre Matte vor einem der Spiegel ausrollte. Vani begann mit einigen einfachen Übungen um sich aufzuwärmen und zu entspannen, bevor sie zu den komplexeren Positionen überging.

 


<RPG>
# Ort: USS Galathea – Maschinenraum

# Zeit: MD 3.0230
# Ball: Freiball

Vani las die Meldung über die Übung und blickte dann von ihrem PADD auf. Sie war gerade dabei die ersten Belastungstests der Laborgeräte nochmal zu prüfen, aber das musste wohl warten. Ihr Blick wanderte durch die Wissenschaftsstation auf der Suche nach Dr. Yael. Als sie ihn nicht sah, nahm sie an das er bereits auf dem Weg war, denn vor wenigen Augenblicken war er noch im Büro gewesen.

Also verließ Srivani die Station und machte sich auf den Weg zum Maschinenraum wo sie sich einfinden sollten.

Überraschenderweise schien sie die Zweite der Führungsoffiziere zu sein.
Die kleine Frau sah Ms. Winterbottom in einem hübschen Kleid und auf den Ballen und Zehen wippend neben Lt. Cmdr. Zima und Dr. Yael stehen. Vani nickte den Damen und ihrem Kollegen zu und wartete mit ihnen gemeinsam auf den Rest.

Obwohl Srivani keine Betozoid war, fühlte sie die Unzufriedenheit von Ewa. Offensichtlich war ihr nicht recht, dass die Führungsoffiziere noch nicht vollzählig waren. Als Vani auf die Zeit blickte, bemerkte sie, dass noch alles im Rahmen einer Übung in Ordnung war, konnte aber auch verstehen, warum Lt. Cmdr. Zima lieber wäre, es wären bereits alle hier.

Als nächstes betraten die medizinischen Führungsoffiziere den Maschinenraum. Ms. Winterbottom und Lt. Rubis begrüßten sich freundschaftlich, als die kleine Inderin das Gefühl hatte Ewa würde gleich losrennen und die Offiziere persönlich einsammeln und hierher zerren.

 </RPG>

<SUM>

# Ort: USS Galathea – Korridore, Deck 09
# Zeit: MD 1.1720
# Ball: Freiball

Lt. Mukherjee macht sich auf den Weg zum Fitnessstudio um dort Yoga zu üben.

# Ort: USS Galathea – Maschinenraum
# Zeit: MD 3.0230
# Ball: Freiball

Srivani und Dr. Yael kommen als erste bei der Übung im Maschinenraum an und warten mit Ms. Winterbottom und Lt. Cmdr. Zima auf die anderen Führungsoffiziere.

 

 

</SUM>

 

 

Übung der Schlafmützen

Miriam J.
 

 

 

<RPG>

# Ort: USS Galathea – Korridore, Deck 09

# Zeit: MD 1.1910

# Ball: Aleksander (Effi)

 

Die Augen des Kleinkindes weiteten sich, als sie das kuschelige Fell erblickte, das war ein Pony nach Emmas Geschmack, sie grapschte mit den immer noch klebrigen Fingerchen danach. Vielleicht war das alles nur lang ausgetüftelte Taktik von Kleinkindern, wenn die Finger immer zu klebten, dann hielten Ponys, Zauberstäbe und Modellflugzeuge viel besser an ihnen. Dieser Gedanke zauberte Olivia ein Lächeln auf die Lippen. Emma wollte das Stofftier hochheben, es schien jedoch doch etwas zu schwer für das Mädchen zu sein. Schnell eilte die kompetente Weltraumelfe der Nichte zur Hilfe, löste jedoch mit eben benannter Hilfe einen Heulkrampf aus der die Psychologin dazu brachte das Tier sofort wieder los zu lassen. Aleksander war wohl selbst für einen Moment von der Tonlage und der Lautstärke überrascht. Man vergaß solche unlieben Dinge mitunter doch sehr schnell wenn die lieben Kleinen erst einmal groß waren, wahrscheinlich ein natürlicher Instinkt, denn sonst wären so einige Rassen schon lang aus der Geschichte des Universums verschwunden – unwiderruflich getilgt.

 

Wieder huschte der Blick der Blondine zu ihrem CO, „Wir müssen das neue Familienmitglied wohl erst mal nach Hause bringen. Wie es aussieht ist es zu groß als das Emma es mitschleifen kann.“ So konnten sich die Pläne auch wieder ändern, Grundvoraussetzung bei der Kindererziehung - Flexibilität.

Sie blickte Emma an, die ihren neuen Freund hinter sich her zog, so dass der Stoff des Tieres über den Boden schlürfte.

„Komm mein Schatz, das Pony ist müde vom hertraben. Wir bringen es ins Bett und gehen uns dann das schöne Schiffchen angucken.“
Aleksander war immer noch verwundert, wie die Anwesenheit von Kleinkindern selbst eine Olivia dazu veranlasste ihren Sprachgebrauch anzupassen. Der Kommandant stand für einen Augenblick etwas verwundert da und blickte den beiden Damen hinterher.

„Du kannst auf einen Kaffee oder ein Stück Kuchen mittkommen“; erklärte Olivia während sie sich schon zu ihrem Quartier umgedreht hatte und von dannen schritt, die kleine Emma an ihrer Hand, der neue Freund hintern ihnen schleifend.

Aleksander war sich nicht sicher ob das eine gute Idee war und suchte für einen kurzen Moment nach einer Ausrede, das war vielleicht ein wenig viel für ein erstes privates Aufeinandertreffen.

„Komm schon. Ich habe Zitronenkuchen und außerdem habe ich auch nicht lang Zeit für dich. In einer Stunde haben wir einen Termin auf dem Holodeck zum Ponyreiten.“

Ein leises Stimmchen raunte ihm etwas von einem dejavue ins Ohr, an solche Situationen erinnerte er sich, aber irgendwie würden sie in den kommenden Monaten miteinander auskommen und irgendwann würden sie diese unglaublich unangenehme Gespräch führen müssen, also setzte der Russe sich von leichtem Unwohlsein begleitet in Bewegung, „Ich habe nicht vor mit dir unsere Beziehung nachträglich zu bewerten und ich erwarte auch keine Auswertung deinerseits“, stellte die Blondine fest als das Schott sich hinter Aleksander schloss.

„Bist du in meinem Kopf?“
Olivia zuckte mit den Schulter, „Wenn mich dein Unbehagen geradezu anschreit, dann kann ich nicht weghören. Setz dich und nimm dir vorher ein Stück Kuchen. Ich muss mit Emma das Stoffpony ins Bett bringen und es mit den 45 Anderen bekannt machen und ja es sind jetzt exakt 46.“

Die Damen verschwanden kurz ins Kinderzimmer, was zwar ein Traum aus rosa war, aber ähnlich elegant dekoriert wie der Rest des Quartieres.

 

 

 

# Ort: USS Galathea – Therapieräume Ms. Winterbottom  

# Zeit: MD 2.1630

# Ball: Von mir an mich? Schon wirr ^^ (Falls irgendwer eine Gespräch über kleine und große Problemchen führen will einfach melden.^^

 

Ewa saß mit verschränkten Armen auf dem Sofa der CSN und das bereits seit fast einer Stunde. Sie hatte hier sein müssen, das war zwar nur eine Formalität ihrer Wiedereinstellung, aber diese zehn Pflichtstunden waren fast so unangenehm wie die Gespräche mit den Zivilisten. Es gab echt Leute die beschwerten sich darüber das sie nur kaltes Wasser in der Dusche hatten, sie sollten sich doch über kaltes Wasser freuen. Warmes Wasser war ein Luxus und wenn diese Luxusartikel mal vorübergehend nicht verfügbar war, dann konnte man sich auf diesem Luxusdampfer beim besten Willen anderes behelfen, also ihr auf die Nerven zu gehen. Im Grunde sollten diese Leute sich doch darüber freuen das sie überhaupt Wasser zu freien Verfügung hatten.

 

Das waren Themen mit denen diese Ms. Winterbottom sich beschäftigen sollte und nicht damit sie in zehn Pflichtstunden zu therapieren.

Wobei?! Bis jetzt hatte sie auch nicht viel  getan, für das sicher stattliche Gehalt was die Sternenflottte dem Püppchen in weißem Sommerkleid zahlte.

Ein leises Knurren konnte Ewa gerade noch so unterdrücken. Sie hatte sicher bald ihre Zeit abgesessen, „Wie lange noch?“

Olivia blickte von ihrem Pad auf, „Noch zehn Minuten, dann haben sie es für heute geschafft.“

Ewa nickte und schwieg weiter, sie musste hier sitzen, aber sie musste nicht sprechen, das war der beste Vorschlag den Ms. Weltraumelfe ihr unterbreitet hatte, auch wenn Ewas Skepsis sich die gesamte Zeit über gemeldet hatte, das alles war sicher irgendwie ein Trick. Das Problem mit dieser Erkenntnis war nur leider, dass sie keinen blassen Schimmer davon hatte wie der Trick funktionierte.

„Ich habe Ihnen schon bestätigt, dass sie die erste Stunde abgeleistet haben“; Ewa nickte trocken als sie das PADD entgegen nahm, „Ich dachte wir sitzen hier noch ein paar Minuten?“

Olivia zuckte mit den Schultern, „Wenn Sie wollen, dann sind wir für heute fertig.“

Das Kommando zur Flucht! Eigentlich!

„Es war nicht fair!“, erwiderte die Polin stattdessen, „Ich musste gehen nur weil er…“

Ein Schnaufen untermalte ihre Worte, von denen Ewa selbst überrascht war.

Olivia legte den Kopf leicht schief, „Ich verstehe was Sie meinen. Aber dennoch sind sie wieder hier.“

Ewa prustet laut in den Raum hinein.

Kopfschüttelnd erhob die XO sich und bewegte sich zur Tür, nur die Worte von Olivia hielten sie für einen kurzen Moment lang auf, „Ich habe morgen um elf noch einen Termin frei.“

Ewa belegte die Therapeutin mit bösen Blicken, „Ich habe eine Woche bis zu meinem nächsten Pflichttermin.“
Olivia nickte bekräftigend, „Natürlich, ich wollte nur anmerken, dass ich morgen um elf einen Termin frei habe.“

Ewa schüttelte den Kopf und verließ den Raum.

Nun nachdem die böse Hexe die Bühne verlassen hatte eilte Ella in den Therapieraum, „Und hatte ich recht? Sie kommt doch bestimmt morgen nicht und wir brauchen ihr nicht die Vorschläge für den Adjutanten unterbreiten.“ Die junge CNS Anwärterin war mit PADDS beladen, übermotiviert und ungeschickt auf dem Sofa gelandet.

„Sie wird morgen um elf hier sein“, bestätigte Olivia und begann die Vorschläge ihrer Schülerin durchsehen.
„Sie hat also echt gesagt, dass sie Hilfe braucht“, fragte Ella unsicher nach.
„Nein, das erklären WIR ihr beim nächsten Termin.“

Die junge Finnin dachte nach, „Mischen wir uns da nicht zu sehr ein?“

Oliv befasste sich mit den Daten und blickte nur kurz auf um Ella mit einem Lächeln zu belegten, „Im Normalfall schon, aber bei ihr liegt der Fall etwas anders, wir müssen sie nur davon überzeugen das ein Adjutant hilfreich ist und sie unterstützt und das vielleicht noch so, dass sie meint es wäre ganz allein ihre Idee.“
Ella dachte angestrengt nach, „Wir könnten auch abwarten bis sie es von allein merkt.“

Mot setzte sich ebenfalls mit einem Teller leicht verwestem Essen auf das Sofa, „Sie ist psychologisch nicht mal in der Lage zu erkennen wann es anstrengend ist. Sie dürfen nicht vergessen, dass sie sich in den letzten Jahren bei der Sternenflotte mit  den schwierigen Aufgaben befasst hat. Ich bin mir nicht mal sicher, ob sie in dieser Zeit mit Zivilisten Kontakt hatte.“
„Das ist ein Scherz“, quietschte Ella erschrocken und erntetet nur ein leichtes Kopfschütteln ihrer Kollegen.

„Also wen haben sie als Favoriten für unsere Hexe ausgesucht“, fragte Olivia freundlich, was aber trotzdem nichts daran änderte das Ella zusammenzuckte.

„Das war nur… ein…also… das sollte keiner hören“, versuchte Ella sich schüchtern zu verteildigen.

„Ich weiß, die Frau jagt dir eine Heiden Angst ein und ein Spitzname mildert das Grauen etwas, außerdem kannst du so gedanklich den Frust abbauen, dass du meinst diese Gefühle könnten deinen Job beeinflussen.“
Oh, wie sie es manchmal hasste, von Psychologen umgeben zu sein, „Vielleicht etwas…. Aber ich arbeite dran.“

Mot stocherte noch immer in seinem Essen, „Ich bin auch froh, dass sie dein Patient ist.“

 

 

 

# Ort: USS Galathea – Maschinenraum

# Zeit: MD 3.0230

# Ball: Freiball

 

Ewa hätte ja liebend gern eine Übung einberufen ohne den Leuten etwas davon zu sagen, aber die gutmütige Ms. Winterbottom war da irgendwie anderer Ansicht. Sie war der Meinung das man erst mal langsam anfangen sollte, eine Aussage die Ewa überhaupt nicht verstehen konnte, ein Krieg, ein Feind, oder eine übermächtige angreifende Macht – fing ja auch nicht mal langsam an das Schiff zu zerstören und seine Besatzung zu töten, ihnen das Leben mit dein eisigen Händen aus den Leibern zu quetschen.

Sie musste dringend den Kontakt mit den Zivilisten meiden, das steigerte ihr Wohlbefinden nicht gerade, besonders dieser Lehrer, der immer mit irgendeiner Kleinigkeit an sie herantrat war Testobjekt Nummer eins auf ihrer Liste falls jemals, irgendwer ganz dringend am lebenden Objekt einmal testen musste, ob man eine Person ins All beamen konnte.

Okay, das war nur ein kleiner sarkastischer Anflug ihres Gehirns um die Wartezeit zu verkürzen. Sie konnte keine zivilen Lehrer ins All beamen lassen, der Papieraufwand war einfach viel zu groß.

„Sie liegen nicht gut in der Zeit“, stellte Ewa trocken fest, während sie nüchtern ihre Arme hinter dem Rücken verschränkt hatte.

Olivia hingegen, die in ihrem Lieblingskleid ein wenig die Blicke der Techniker auf sich zog, wippte von den Zehn auf die Ballen der Füße, „Laut Sternenflotten- Vorschrift liegen sie noch gut in der Zeit.“

„Die Sternenflotte ist viel zu großzügig bei der zeitlichen Freiheit für solch eine Übung.“

Olivia blickte noch immer auf die große digitale Zeitangabe die an die Wand projektiert wurde. Sie hatte vor drei Minuten die Führungsoffiziere und ihre Vertreter über ein Notfallprotokoll mitteilen lassen, dass sie einen Einsatz hatten und das Shuttle abflugbereit war, sie aber vorher sich im Maschinenraum sammelten und auf besonderen und sehr ausdrücklichen Wunsch von Ms. Winterelf auch das es eine Übung war.

Gut, alle samt schliefen nach den ersten aufregenden Tagen an Board, sicher den Schlaf der Gerechten, ABER das war doch irgendwie der aller beste Zeitpunkt für solch eine Übung.

„Sollten sie nicht langsam ihr PADD zücken um sich Notizen zu machen, wann die Schlafmützen hier auftauchen“, fragte Ewa ohne die Miene zu verziehen.

Olivia blickte auf die Uhr, „Ich wette das sie pünktlich sind.“

Ewa wendete sich nun zu dem blonden Weltraumelfe, „Was wenn nicht?“
„Wenn wirklich mehr als eine Person zu spät kommt, dann erlasse ich Ihnen eine Sitzung und wenn alle Pünktlich sind, dann kommen Sie drei Mal mehr.“
Ewa war sich siegessicher, „Gut, wenn Sie gern verlieren wollen.“

 

</ RPG>

 

< SUM>

# Ort: USS Galathea – Korridore, Deck 09

# Zeit: MD 1.1910

# Ball: Aleksander (Effi)

Das Pony wird erst einmal im Quartier untergebracht und mit den anderen Stofftieren bekannt gemacht. Außerdem erklärt Olivia das sie kein großes Bedürfnis hat über die alte Beziehung zu sprechen und diese nachträglich zum Thema zu machen.

 

# Ort: USS Galathea – Therapieräume Ms. Winterbottom  

# Zeit: MD 2.1630

Ewa bringt ihre erste Pflichtsitzung hinter sich und weiß gar nicht genau was die CNS des Schiffes mit ihr vorhaben.

 

# Ort: USS Galathea – Maschinenraum

# Zeit: MD 3.0230

# Ball: Freiball

Olivia und Ewa führen mitten in der Nacht ihre erste Übung durch und schließen eine Wette darüber ab ob wer zu spät kommt.

</ SUM>

 

übermittelt von Sunny (Miri)

 

aka

 

Lt. Olivia Winterbottom

CNS USS Galathea

 

 

Lt. Cmdr. Ewa Zima

XO USS Galathea

Re: In fremder Umgebung

Daniel Maximini
 


Hallöle
So, weiter gehts am Bankett. Ich kann den Cardassianer ja nicht mit dem Teller einfach so stehen lassen. ;)

<RPG>

 # Ort: San Francisco Fleet Yards, Aussichtsdeck Werft 12, synchrones Erd-Orbit, Sol-System

# Zeit: MD 0.1901

 

Der Trill naschte weiter von seinem seinen Teller, als sei das Essen die einzige Freude, die er hier hatte... außer vielleicht den Cardassianer als Stehtisch zu benutzen. Er schien es fast ein wenig zu genießen, hier seinen Schabernack zu treiben. Als Yael auf Grwydros Anfrage auch nur ein knappes „Vielleicht“ äußerte, folgte ein schmunzeln. „Da ist sie ja schon, die berühmte Cardassische Eloquenz.... ah... moment...“ Er hob kurz den Finger, als wolle er damit den Gegenüber bitten, sich jetzt nicht vom Fleck zu bewegen. Dann blickte er sich kurz um, riss dem Cardassianer den eben noch übergebenen leeren Teller wieder aus der Hand und drückte das Gesteck zusammen mit seinem, in Windeseile geleerten Teller einer Kellnerin in die Hand. Schon war er zurück bei Yael. „Entschuldigung, wo ist nur mein Benehmen. Es hätte sich natürlich gebührt, mich erst einmal vorzustellen, bevor ich Sie so mir nichts, dir nichts anquatsche. Ich bin Ensign Aru, der neue COMM der USS Galathea...“ wieder erhob er kurz den Finger, als wolle er den Gegenüber bitten, sich möglichst nicht zu bewegen. Seine Pupillen wanderten kurz nach rechts oben, dann lächelte er. „Ach ja... Salaan, Gacaliye Gul, waxaan rajaynayaa inaan kula kulmo.“ Es folgte ein ehrbares Kopfnicken.

„Sharafta waa inay ahaataa qaybtayda“ antwortete Yael, um die cardassische Begrüßungsfloskel zu vollenden. „Gar nicht mal schlecht, ihr Cardassisch.“

„Tja. Vermutlich eins der besten der Föderation... was keine Prahlerei ist, sondern eher ein Hinweis darauf, dass es kaum jemanden gibt, der es spricht. Während dem Dominionkrieg brauchte es diverse Erlaubnisse und Charakterprüfungen, um es überhaupt lernen zu dürfen. Ein Aufwand, den kaum jemand eingehen wollte. Ich konnte es glücklicherweise schon vorher. Entsprechend können Sie mir glauben, die hoffnungsvolle Freude darüber, es vielleicht endlich in Natura anwenden zu können, kommt aus reinstem Herzen.“

„Soso. Yael blieb auch weiterhin Wortkarg. Auch das sorgte wieder für ein Schmunzeln beim Trill.

„Keine Sorge, auch wenn es der Posten des COMMs es vielleicht vermuten ließe, ich bin kein steter, nervender Plauderer, den sie jetzt ungewollt an der Backe haben. Für den Fall, dass Ihr Plan eigentlich war, dieses Bankett so schnell wie möglich über sich ergehen zu lassen, dann geht es ihnen mehr wie mir, als sie es jetzt vermuten. Und wenn Ihnen nicht danach ist, von einem Föderationsmitglied ein kleines Stück Heimatgefühl entgegen zu nehmen, kann ich das vollends verstehen. Ich wühle mich stattdessen auch gerne noch einmal durch die Meditation über einen kaminroten Schatten. Von daher, nichts für ungut, ich versuche nur, das Beste aus diesem Fest raus zu holen. Sprich leckeres Essen und ein paar Brocken Cardassianisch. Die haben da hinten übrigens auch Zabufleisch und Fischsaft. Scheinbar wussten sie in der Küche, dass Sie kommen.“

 

</RPG>

 

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#Ort: San Francisco Fleet Yards, Aussichtsdeck Werft 12, synchroner
Erd-Orbit, Sol-System
#Zeit: Mittwoch, 13. Januar 2416, 19:01 Uhr (MD 0.1901)

Grwydro versucht das Eis zwischen ihm und Yael etwas zu brechen.


</SUM>

Streiflichter der Vergangenheit

elamatrix
 

Hallo ihr lieben,

hier lernt ihr jetzt mal eure neue CM kennen. Und da ich grad tierisch blind bin (mir fehlen grad 5 Dioptrien um das auszugleichen) bitte ich etwaige Fehler zu entschuldigen. ich seh sie nicht....
<RPG>
#Ort: Wohnung Dr. Helena Rubis
#Zeit: Dezember 2415

Eigentlich hatte Helena bei ihrer Freundin nochmal vorbeischauen wollen,
ehe sie auf die Galathea ging und ins Weltall zu verschwinden. Sie hielt
nichts davon sich nur via Funk zu melden und zu verabschieden. jedoch
fand sich einfach kein Quentchen Zeit, um einen Besuch zu planen. Ihre
Eltern hatten (verständlicherweise) angemeldet, dass Sie Weihnachten bei
der Familie verbrachte. Die tage davor und danach waren angefüllt damit,
dass sie einen würdigen(!) Nachfolger für sich in der Klinik fand und
dem Packen der Habseligkeiten - sowohl in der Klinik als auch daheim.
Außerdem würde sie einen Teil der Sachen irgendwo unterstellen müssen.
Büro und Wohnung boten einfach deutlich mehr Platz, als es ein Quartier
auf einem Raumschiff bieten könnte.

Entsprechend stand Helena zwischen Kisten, als ihr wieder in den Sinn
kam, endlich ihre Freundin anzurufen. Es tat ihr leid, diese hier allein
zu lassen, die letzten Monate waren nicht leicht für sie gewesen. Sie
hatte sogar Glück, denn die Psychologin antwortete fast sofort auf ihren
Anruf.

"Hallo Olivia!" rief Helena daher, als das Bild aufflammte. Sie legte
den Kerzenständer beiseite, setzte sich vor die Kamera einfach auf eine
der rumstehenden Kisten und ließ die Füße baumeln.

[Du packst?] kommentierte Olivia das offensichtliche mit leichter
Verwunderung.

"Ja, ich wollte gar nicht so mit der Tür ins Haus fallen." Ein bisschen
aufgeregt war die baldige CM der USS Galathea. "Aber ich wurde gebeten,
den Posten der CM auf einem Raumschiff anzunehmen. Unendliche Weiten,
fremde Zivilisationen und so weiter.... Die USS Galathea wird im neuen
Jahr in Dienst gestellt und...."

Olivia unterbrach den Redeschwall ihrer Freundin. [WAS? Das ist nicht
dein ernst! Mein Vater versucht mich die ganze Zeit auf das Schiff zu
schwatzen weil er findet, ich müsste hier raus!]

Jetzt war Hel sprachlos und sah Olivia an. Dann ging ein breites Lächeln
über ihr Gesicht. "Ich find die Idee super!" rief sie. "Es würde gut für
dich sein.... und für mich!"


#Ort: San Francisco Fleet Yards, Aussichtsdeck Werft 12, synchroner
Erd-Orbit, Sol-System
#Zeit: Mittwoch, 13. Januar 2416, 19:00 Uhr (MD 0.1900)

Helena fühlte sich am Buffet wohl, das Essen schmeckte und sie konnte nach und nach mit so manchem ihrer zukünftigen Kollegen ein paar belanglose Worte wechseln. Das richtige Kennenlernen würde noch kommen, aber es war irgendwie schön zumindest ein Gesicht den Akten zuordnen zu können. Außerdem hatte Marcus keine Zeit für das Buffet. Nicht, dass sie ihm aus dem Weg gehen würde, jedoch wollte sie das Zusammentreffen lieber noch etwas hinausschieben, denn der Gedanke an ihn und dass sie schlussendlich nun doch wieder auf einem Raumschiff Dienst versehen würde stimmte sie melancholisch und nachdenklich. Der Gedanke, was gewesen wäre wenn... Als neben ihr plötzlich sich ein Riese von Mann am Essen bediente staunte sie jedoch nicht schlecht.

"Ivan???" rief Helena aus und Sergej drehte sich um, grad wollte er etwas aufgebracht berichtigen, dass er mitnichten Ivan war, nur weil er Russe war. Nicht jeder Russe hieß Ivan. Nur jeder zweite vielleicht! Da fiel sein Blick nach unten auf die kleine Italienerin.

"Helena!"

Der Ärger wich aus seinen Augen, denn ... diese kleine Frau durfte ihn so nennen.

Dabei war das alles nur eine Verwechslung gewesen.... Es war damals auf der USS Ghandi gewesen, er hatte sich gerade an den Plasma-Relais vergangen, als hinter ihm die Tür zum Maschinenraum aufglitt. Er war völlig in Gedanken und hochkonzentriert, weil das zu tauschende Relais summte und er sich noch fragte, was das sollte und ob es ihm wohl gleich um die Ohren fliegen würde. Bevor dies passieren konnte, wollte er es lieber abtrennen und sicherheitshalber austauschen, doch eher er dazu ansetzen konnte zuckte er zusammen.

"Ivan Ivanovich, Sie haben Ihren Untersuchungs- und Impftermin verpasst. Sie werden mir jetzt zur Krankenstation folgen und wagen Sie keine Widerrede."

Sergeij richtete sich ruckartig auf. Ein lautes Donnern kündete vom Kontakt zwischen Kopf und etwas Metallischem.

"Crewman Medvedev Ma'am, zu Diensten" brummte der Riese während er sich den schmerzenden Kopf rieb und die aufgebrachte Italienerin interessiert musterte. Er nahm sich vor, seinen Termin bei ihr lieber nicht zu verschwitzen. Mit dieser Furie wollte er sich lieber nicht anlegen.

Helena hatte sich im Anschluss tausendmal entschuldigt und er hatte Ivan darüber informiert, dass er sich lieber vor der Kleinen hüten sollte. Seitdem kannten sie sich - und das "Ivan" hatte sich zwischen ihnen gehalten, jedoch war Helena tatsächlich die Einzige, die ihn so nennen durfte.

</RPG>


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#Ort: Wohnung Dr. Helena Rubis
#Zeit: Dezember 2415

Helena informiert Olivia darüber, dass sie den Posten der CM auf der Galathea angenommen hat

#Ort: San Francisco Fleet Yards, Aussichtsdeck Werft 12, synchroner
Erd-Orbit, Sol-System
#Zeit: Mittwoch, 13. Januar 2416, 19:00 Uhr (MD 0.1900)

Sergej und Helena treffen sich am Buffet und Sergeij erinnert sich daran, woher sie sich kennen, und warum er Ivan ist.

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