Waldspaziergang


Madison
 

<rpg>
 
Ort: Holodeck 1, Gruppe 3 (Gelb)
Zeit: MD 1.0920 (01.06.2416)
 
<quote = https://groups.io/g/uss-artemis-rpg/message/3 >
 
"Nochmals: Gruppe 4, Orange, bleibt hier vor Ort und bereitet das Lager vor. Sie übernehmen bitte auch die Koordinierung der Gegenstände an die anderen Gruppen. Das Ziel aller Gruppen ist es, den heutigen Tag zu nutzen und die Nacht für _alle_ möglichst angenehm zu machen. Dazu gehören Unterkünfte, Feuer, Nahrung, Wasser und alles, was man dafür braucht. Wenn es keine weiteren Fragen gibt, übergebe ich nun an Gruppe 4!"
 
Der CO klatschte einmalig in die Hände als würde er "so!" sagen und damit seinen Rang ablegen wollen. Gruppe 4 schaute sich kurz gegenseitig an; alle zuckten mit den Achseln und schließlich deuteten Cal und Soraya auf Thomas, der kurz seufzte, dann nickte und durchatmete.
 
"Also..."
 
</quote>
 
Vuul schaute zu den Anderen, die jetzt in seiner Gruppe gelandet waren: Sharom kannte er ja schon gut, den Captain .. halt, Gaspar und Taras hatte er bisher nur oberflächlich kennengelernt. So wie man es in ein paar Wochen Dienst eben erwarten konnte. Das würde sicher interessant werden.
 
"Und .. haben wir jemand, der sich mit Beeren auskennt?" schaute er dann durch die Runde, bevor er kurz zu den Materialien blickte "Einen der Rucksäcke brauchen wir sicher, ich denke ansonsten eher nichts, oder?"
 
"Nun ja, wenn Sie sich und uns mit einem Rucksack gegen einen Bären oder soetwas verteidigen können, dann reicht ein Rucksack, würde ich sagen", erwiderte Gaspar amüsiert und schüttelte dann kurz den Kopf. Er hatte einen Scherz gemacht.
 
"Für Wurzeln, Knollen und Zwiebeln sollten wir den Spaten mitnehmen? Ansonsten eine Picke oder Axt, falls das Lager-Team die Schaufel braucht", fügte Sharom hinzu und TaRas nickte nur. Er fühlte sich nicht so, als ob er hier viel beitragen können würde. Aber vielleicht änderte sich das ja noch.
 
Vuul runzelte kurz die Stirn, nickte dann aber "Also Spaten, Picke oder Axt. Und was den Bären angeht .. ich hoffe, wir können alle schnell laufen, denn ich habe ehrlich gesagt kein Vertrauen, dass eine dieser Waffen einen Bären stoppen kann. Oder ich stelle die mir größer vor als sie sind."
 
Dann schaute er aber auch zu Gruppe 4 rüber, "Wir hätten gern einen Spaten für Wurzeln. Oder wenn das nicht geht Picke oder Axt." und wartete dann was davon sie jetzt kriegen würden.
 
Soraya schaute auf, als ihre Gruppe erwähnt wurde und sah dann wieder mit fragend gerunzelter Stirn auf die Auslegware ihrer Exkursion. Dann sah sie zu Cal und Thomas.
 
"Brauchen wir die Schaufel?", wollte sie wissen und Cal hob die Schultern. "Ich schätze, das kommt ganz darauf an, welche Art von Unterschlupf wir bauen wollen."
 
"Einen warmen.", behauptete Thomas - oder viel mehr _hoffte_ er das. Irgendwo hatte er mal gelesen, dass die Nächte in der kanadischen Wildnis auch im Sommer empfindlich kalt werden konnten. "Und einen trockenen", fügte er schnell hinzu.
 
"Ich schätze, gegen Regen können wir uns mit einem Dach schützen. Dazu könnten wir Blätter verwenden. Und die.. die da", führte der Alaskaner an und deutete auf die Tarps. Ventra nickte zustimmend.
 
"Das Tarp können wir auch noch für etwas anderes verwenden. Wir brauchen ebenfalls eines und eines der kurzen Seile."
 
Sharom blickte zum Captain, der dem Gespräch abwartend folgte. Er war gespannt, wie sich das Ganze entwickeln würde. Der Andorianer ärgerte sich, nicht früher daran gedacht zu haben, auch etwas von der Schnur zu nehmen. Aber die Natur würde aushelfen können. Er nahm noch einen der Karabinerhaken und ein Seil an sich.
 
"Ihr braucht ein Tarp?", fragte Thomas skeptisch, doch Sharom nickte. "Ich habe da eine Idee."
 
Schließlich war es Cal, der Vuul den Spaten, ein Tarp und einen Rucksack reichte und ihn mit einem freundlichen "Guten Fund!" verabschiedete.
 
Der Rhaandarit nahm alles an sich, setzte sich den Rucksack, in dem er das Tarp verstaut hatte, auf die Schultern und reichte die Schippe an TaRas weiter, der bereits anbietend die Hand ausgestreckt hatte um danach zu greifen.
 
"Dann los?", fragte Vuul in die Runde und Sharom, TaRas und Gaspar nickten.
 
Dann marschierte die bunte Truppe in den Wald hinein.
 
 
#10 Minuten später#
 
"... jedenfalls gibt es auf Efrosia bärenähnliche Tiere, die bis zu 5 Meter hoch werden können. Da könnten Sie noch so schnell rennen", führte TaRas aus und Vuul schauderte ein wenig.
 
"Auf der Erde, beziehungsweise hier in Kanada, werden einheimische Bären nicht größer als 100 bis 280 Zentimeter, von Kopf bis Schwanz. Dabei bewegen die sich allerdings meistens auf allen Vieren fort. Nur zum Kämpfen richten sie sich auf", erklärte Gaspar.
 
"Und sind sie generell aggressiv? Auf Rhandar sind die meisten Tierarten schon vor langer Zeit ausgestorben. Außerdem leben fast alle in den Städten, ich habe daher nur wenig Bezug zur Tierwelt." erwiderte Vuul.
 
Unisono antworteten der CO und der FLG dem entsprechend, was sie von Zuhause kannten: "Ja." "Nein."
Dabei war es der Kanadier, der verneint hatte.
 
"Man sollte ihnen aus dem Weg gehen. Vor allem, wenn sie Junge haben. Aber seit der Renaturierung der irdischen Wälder und der Rückkehr natürlicher Nahrungsquellen sind Angriffe von Bären auf Menschen sehr selten geworden. Wenn wir nicht gerade auf einen sehr hungrigen Bären treffen oder in sein Revier eindringen, sollten wir sicher sein. Ansonsten hat Mr Vuul ja einen Rucksack, mit dem er uns verteidigen wird."
 
"Ja, den werfe ich nach dem Bären. Aber erst muss was rein, was er fressen kann. Ich nehme an, Kunststofffaser schmeckt Bären nicht."
 
Währenddessen schaute sich Vuul weiter um und blieb stehen als er einen Strauch entdeckte. Orange Beeren, hell leuchtend.
 
"Ist das was?", fragte er dann und deutete dabei auf den Busch, der komplett von den Beeren übersäht war.
 
Gaspar hielt sich etwas zurück für den Moment, aber würde natürlich einschreiten. Einen Kanadier auf einen Survival-Ausflug nach Kanada mitzubringen, galt im Regelwerk der Medienschaffenden und Holoromanautoren gemein hin als cheaten.
 
Sharom beugte sich so dicht an den Busch heran, dass er ihn fast mit einer Antenne berührte. "Hmm", ließ er wissenschaftlich korrekt verlauten und richtete sich dann wieder auf.
 
"Man könnte den Epidermis- und Schleimhauttest vollziehen, um die Giftigkeit festzustellen", fügte er schließlich hinzu. "Der dauert allerdings einige Stunden. Captain?"
 
Ventra war zwar Xenobiologe, kannte diese spezielle Art jedoch nicht. Und er wusste genug über irdische Flora, um zu wissen, wie ähnlich sich giftige und ungiftige Pflanzen sein konnten.
 
Gaspar hob beschwichtigend beide Hände. "Gaspar, solange wir uns auf dem Holodeck befinden. Bitte. Und nein, Kreuzdorn ist nicht genießbar, fürchte ich."
 
"Schade. Aber etwas gelernt. Dann weiter und hoffentlich zu einem besseren Strauch." ließ sich Vuul nicht abbringen von dem ersten Fehlversuch und ging wieder los, die anderen direkt im Schlepptau. Der Wildnisausflug machte ihm mehr Spaß als er es zuerst erwartet hatte.
 
Sie entfernten sich immer weiter von der Hütte. Ventra hatte von Anfang Zweige und kleine Äste im Vorbeigehen gebrochen und sie in ihre Laufrichtung gebogen, um dem orangen Team die Suche nach ihnen zu erleichtern. Falls sie nach ihnen suchen würden.
 
//Wir haben keine feste Uhrzeit zur Rückkehr vereinbart.//, stellte der CWI fest und schalt sich in Gedanken dafür. Blieb nur noch zu hoffen, dass Team Orange - oder wer auch immer - nicht allzu lange mit einer Suche warten würden, sollte sie denn nötig werden.
 
"Oh, Pfifferlinge!", rief Gaspar in der Zwischenzeit und deutete auf eine kleine Ansammlung gelblicher Pilze, die aus dem Unterholz heraus stakten.
 
"Definitiv genießbar", fügte er hinzu und bückte sich, um die Pilze näher zu betrachten. "Noch etwas früh, aber das Klima hier bevorzugt ihre Art."
 
"Welcher Teil davon ist essbar?", fragte Vuul und ließ sich von Gaspar zeigen, wie man die kleinen Stücke entfernte, bevor er sich einen genauer anschaute. Natürlich wusste er grob, was Pilze sind, das Thema kam in der Akademie vor, aber genau hatte er sie sich trotzdem bisher nicht angesehen. Dann kamen sie der Reihe nach in den Rucksack.
 
"Immerhin ein Anfang. Aber für unsere Gruppe werden wir sicher noch mehr brauchen", und damit ging er auch schon wieder los. Der Tag war noch lang, aber sie waren auch viele. Da konnten sie sich nicht zu viel Zeit lassen. Und neben giftigen Beeren und mickrigen Pilzen gab es ja auch noch Kräuter, Früchte, Wurzeln, Knollen und vielleicht sogar Honig zu sammeln.
 
</rpg>
<sum>
Ort: USS Artemis, Deck 5, Holodeck 1
Zeit: MD 1.0920
 
Team Gelb macht sich auf den Weg um Beeren, Pilze und ähnliches zu sammeln.
 
</sum>