The Odyssey Era - Teil 8: Unerwartete Zuflucht


Mortimer Bishop
 

Hey ihr Lieben!

Weiter geht’s! Hier kommt der achte Teil der Odyssey Era. Viel Spaß beim Lesen! Übrigens dürft ihr durchaus auch posten falls ihr wollt. Einzig die von uns gespielten Plots sind (noch) tabu, aber alles andere geht! Also Bühne frei für Tene'Hito, Kikonen, Soapbälle und sonstige Entwicklungen ;)

Lieben Gruß
Ratty & Mo!


<RPG>

Zeit: MD 3.1457
Ort: IKS Kinzhar, Brücke

Langsam kehrte Ruhe ein. Seid knapp 36 Stunden flog die Kinzhar ohne Zwischenfälle durchs All. Diese Atempause war dringend nötig gewesen, auch wenn die Erschöpfung der Gruppe mittlerweile mit den Händen zu greifen war. Seid der Schlacht gegen Eindringlinge konnte der Bird of Prey maximal Warp 2 fliegen. Cal Mannix hielt sich auf der provisorischen Krankenstation in einem Nebenraum der Brücke auf. Die Station der Klingonen war für ihre Zwecke nicht nutzbar. Hier betreute der CNS höchstpersönlich den Zustand Ratana Tirus. Keine Sekunde wich der Psychologe von ihrer Seite, nur einmal in der Stunde gestattete er sich eine Raucherpause außerhalb des Intensivbereichs. Momentan schlief die Orionerin, deren Körper dem Schlafmangel und den Schmerzen nachgegeben hatte. 

Auf der Brücke war eine erschöpfte Stille eingekehrt. Nok'il trug einen blutgetränkten Verband an Kopf und Schulter, während der Vulkanier Vorik im Kampf nur einen Großteil seiner Augenbrauen eingebüßt hatte. Ensign Amun hatte die Füße auf eine der kleinen Seitenkonsolen abgelegt, während er ohne weiteren Kommentar auf den Hauptschirm starrte. Der Screen zeigte die Frontkamera. Sterne zogen vorbei. Sein Geist schweifte ab, während er auf die typischen Linien des Warpflugs blickte. Das erste Mal seid dem Gefecht musste er an Fiona denken. Wobei... ganz stimmte das nicht. Die Angst die ihn überfiel, wenn er an die untergehende Odyssey dachte, hatte hauptsächlich mit der rothaarigen Schottin zutun. Er hoffte inständig das es ihr gut ging.

Plötzlich piepte es. Der Vulkanier Vorik, der den Angriff auf die Brücke unbeschadet überstanden hatte, drehte sich zum entsprechenden Modul um und drückte eilig ein paar Knöpfe. 

"Sir, die Frontsensoren registrieren die Signatur eines Schiffs der Föderation. USS Galavant. Entfernung: 2 Millionen Kilometer."

"Ausweichkurs?", wollte der Halbklingone Nok'il wissen. Dem CONN-Offizier stand im Gesicht geschrieben, dass er ungern als feindliches Schiff identifiziert werden wollte. 

"Noch nicht.", sagte der Acamarianer während er sich nachdenklich eine Dreadsträhne aus der Stirn wischte. Galavant? Gehörte nicht zur Flotte, das wusste er. Er hatte in den letzten Monaten genug Raumkampf-Strategien und Analysetraining betrieben, um die Schiffe der Carraya Flotte nachts im Schlaf runter zu beten.

"Was tun sie?", wollte er zusätzlich wissen. 

Vorik lies erneut die Finger über die Tastatur flitzen, bevor er vermeldete: "Sie passen sich unserem Kurs an, Sir! Der Mainframe hat die bisherige Route des Schiffs untersucht. Mit 83% Wahrscheinlichkeit ist die Galavant ins Carraya System unterwegs gewesen."

"Öffnen sie einen Kanal!", sagte Amun ruhig. Wobei die Ruhe rein äußerlich war. Der Gedanke jetzt, nach der Schlacht von den eigenen Leuten aus dem All gepustet zu werden, ließ ihn nicht gerade mit positiven Gefühlen zurück. 

"USS Odyssey Expeditionscrew an USS Galavant. Bitte nicht feuern! Die IKS Kinzhar befindet sich in unseren Händen. Ich wiederhole: Es ist eine Sternenflottencrew an Bord der IKS Kinzhar. Bitte bestätigen." 

Es rauschte. Instinktiv zog der Halbklingone Nok'il den Kopf ein. Amun schaute zu ihm rüber. "Wiederholen sie den Ruf." 

***Zeitgleich auf der USS Galavant***

"Kann das ein Trick sein?", sagte Soraya, während sie sich auf den kleinen Sitzplatz neben Gaspar setzte. Dieser hatte die Botschaft des fremden Expeditionsteams angehört. Einen Acamarianer als Kommandant? Das war auch für den Kanadier neu.

"Möglich. Aber nicht unbedingt wahrscheinlich", urteilte Gaspar, das Kinn mit Dreitage Bart kraulend. 

"Gehen sie auf Scannerreichweite und überprüfen sie sie die Spuren. Wenn sie wirklich sind, was sie vorgeben werden sie die Schilde senken damit wir sie überprüfen können."

"Sollen wir sie in diesem Fall herholen?", wollte  Ensign Leroy Maurice Robinson jr. wissen, den alle in der Freizeit nur "Junior" nannten. 

"Abwarten", brummte der Kanadier.

Das Schiff gehorchte den Eingaben des Piloten und änderte den Kurs. Soraya war bereits wieder aufgestanden und tigerte zwischen den Stationen hin und her. Ihre "neue" Brückenbesatzung hatte sich noch nicht an die Omnipräsenz der ersten Offizierin gewöhnt. Gaspar musste grinsen als er merkte wie die Besatzung im direkten Umfeld Sorayas die Luft anhielt wenn die blauhaarige Perserin ihre Station ansteuerte.

Soraya war an die Wissenschaftsstation getreten. "Der Abgleich der Biozeichen läuft. Überwiegend menschlich, ein Acamarianer, sowie Lebenszeichen, die auf Trill, Vulkanier und Andorianer hindeuten, ein orionisches und ein teilweise klingonisches Lebenszeichen." Die Perserin wanderte zur Sicherheitsstation. "Abgleich mit den Daten der USS Odysseybesatzung laufen. Bestätigung, es gibt in der Besatzungsliste Crewmitglieder dieser Spezies." 

"Der Bird of Prey ist in Transporterweite!", kam es von der taktischen Konsole und einen kurzen Moment später: "Sie haben die Schilde gesenkt und drehen bei!"

"Öffnen sie einen Kanal!", sagte Gaspar ruhig und erhob sich. Wenige Sekunden später erschien das Bild des Acamarianers erneut.

"USS Galavant an USS Odyssey Expeditionsteam. Hier spricht Commander Toussaint, wir haben ihre Nachricht erhalten. Ihr Vogel macht nicht unbedingt einen soliden Eindruck. Sollen wir sie rüberholen?" 

Man sah wie Ens. Amun die Anspannung von den Schultern sackte. Er lächelte sogar leicht.

"Ja Sir, das wäre super. Wir haben aktuell mehrere Verletzte und einen Toten durch klingonische Enterkommandos zu beklagen."

Gaspar nickte kurz und warf Soy einen schnellen Blick zu. Noch während der Acamarianer in der Leitung war öffnete die Perserin einen internen Kanal zur Krankenstation und informierte das Pflegepersonal über die Ankunft der Verletzten. Allerdings schickte sie auch ein Sicherheitsteam in den Transporterraum. 

"Was soll mit dem Bird of Prey passieren?", wollte Gaspar wissen.

"Ich werde empfehlen das Schiff von der SS Yolanda reparieren zu lassen. Danach wird es die Odysseyflotte unterstützen.", sagte Amun.

Ein weiteres mal tauschten Gabe und Soy einen kurzen Blick aus. Gaspar nahm wieder im großen Stuhl in der Mitte platz.

"Sie wissen es anscheint noch nicht. Die USS Odyssey ist auf den dritten Planeten des Carraya Systems gestürzt. Es herrscht große Unklarheit was der Auslöser war, aber im Moment des Aufpralls verschwand der gesamte Planet."

Die Gesichtszüge des Acamarianers zeigten einen kurzen Moment Fassungslosigkeit und Soraya Alizadeh, die ihn ganz genau über den Bildschirm beobachtete, zog ihren Hut vor seiner Mimikbeherrschung, diesen Emotionsschub sofort wieder einzufangen. Sie selbst hätte wahrscheinlich viel mehr Zeit dafür benötigt. 

In Amuns Kopf war tatsächlich ein emotionales Feuerwerk explodiert. Die Odyssey war zerstört, ein ganzer Planet verschwunden. Keine weiteren Aussagen zum Ausgang der Lage. Doch in seinem Hinterkopf hämmerte auch die Bürde seines ersten Kommandos. Er musste sich jetzt zuerst um die kümmern, die ihm hier unterstellt waren und sah man es ehrlich: Der Bird of Prey hatte längst begonnen ihnen unter dem Hintern auseinander zufallen und die medizinische Versorgung der Verletzten hatte erste Priorität. 

"Wir evakuieren die Kinzhar," presste Amun hervor. "Wir melden uns. Kinzhar Ende..." Der Bildschirm wurde schwarz und er sackte ein wenig im Sessel zusammen. Vorik trat hinter seiner Konsole hervor. "Soll ich mich um die Evakuierung kümmern, Sir?" Dem Vulkanier war die Lage seines kommandierenden Offiziers nicht verborgen geblieben. 

Doch Amun stand entschlossen auf. "Wir erledigen das zusammen", bestimmte er. "Kümmern Sie sich ums Zusammenpacken. Wir beamen nach Priorität. Maschinenraum und Brücke gehen zuletzt, die Verletzten zuerst. Informieren Sie die Krankenstation und kümmern Sie sich um die Verlegung Vorik."

*** Auf der USS Galavant - kurz darauf ***

Commander Toussaint hatte es sich nicht nehmen lassen in den Transporterraum zu gehen als die erste Welle der Crewmitglieder des von Sternenflottenpersonal gekaperten Bird of Preys an Bord kam. Allerdings war es in diesem auch ziemlich eng. Neben dem medizinischem Personal waren auch vier Mitglieder der Sicherheitsabteilung vor Ort. Gabe hatte die Anwesenheit der Sicherheit vorausgesetzt, allerdings traute Soraya dem Frieden noch weniger als dem Krieg. Vier Mitglieder des Sicherheitsstabs - das musste den Expeditionsmitgliedern wie unverhohlenes Misstrauen vorkommen. Aber Sicherheit war nun mal die Mutter der Porzellankiste.

"Die Kinzhar meldet, dass sie bereit sind," gab die Transporterchief weiter und Gaspar nickte ihr zu. "Energie." 

Acht Gestalten formten sich auf den Plattformen, wobei sich auf einer Plattform zwei Personen materialisierten. Ein dunkelhaariger Lieutenant in der Uniform der medizinischen Abteilung stützte eine notdürftig verbundene Frau in der Uniform des Starfleet Marine Corps. Langes schwarzes Haar fiel in ein blassgrünes Gesicht. Des weiteren waren weitere verletzte Marines und Sternenflottenangehörige materialisiert, die sich aber selbst auf den Beinen halten konnten. 

Es herrschte kurz Stille und der Mann und die Frau auf der Plattform wechselten kurz einen fragenden Blick. Da der Mensch beide Hände brauchte, um die Orionerin, die den rechten Arm um seinen Nacken gelegt hatte, auf den Beinen zu halten und der linke Arm der Frau durch eine verbundene Schulterverletzung nicht zu bewegen war, herrschte anscheinend Irritation über die Meldung. 

Die Stimme des Mannes durchbrach die Stille. "Lieutenant Cal Mannix, USS Odyssey, Sir. Bitte um Erlaubnis mit sieben Verwundeten an Bord kommen zu dürfen."

"Erlaubnis erteilt Lieutenant," erwiderte Gabe, nur um vorzutreten und den Crewmitgliedern des anderen Schiffes von der Transporterstation treten zu helfen. Das medizinischen Personal eilte ebenfalls nach vorne. 

"Marine Captain Tiru," grüßte ihn die Frau in der Marineuniform, deren weiten Pupillen deutlich das Level an verabreichten Schmerzmitteln anzeigten. Gabe nickte der Frau zu und reichte einem weiteren verletzten Crewmitglied den Arm. Das Schiff hatte anscheinend nicht als einziges ganz schön eingesteckt, sondern auch dessen Crew. 

Lieutenant Mannix half der Marine von der Transporterplattform in die Arme zweier medizinischer Kräfte von der Galavant und machte zu jedem Patienten eine kurze Übergabe. "Wir haben noch einige Crewmitglieder mit leichten Verletzungen, die aber noch weiter Dienst tun."

Soraya stattdessen war an der Transporterkonsole geblieben und machte einen ersten Abgleich der Crewdateien. Bisher hatte der Computer bei allen Anwesenden bestätigt, dass sie zur USS Odyssey gehörten. 

*** Auf der IKS Kinzhar ***

Amun sah sich auf der Brücke um. Fast alle Besatzungsmitglieder waren hinüber gebeamt. Nur noch Vorik, Nok'il und er waren hier. Selbst der Maschinenraum war bereits evakuiert. Alle Systeme des Bird of Prey waren soweit es ging abgeschaltet. Die Maschinenraumcrew hatte eine Überladung des Reaktors eingeleitet. In etwas weniger als fünf Minuten würde dieses Schiff in winzige Bruchstücke zerlegt und vom Plasmafeuer verzehrt werden. Flackernde Warnlampen verdeutlichten den Ernst der Lage. 

Seine Hand lag auf der Lehne des Kommandosessels - seinem ersten Kommando. 

Wie erfolgreich dieses gewesen war? Darüber sollten andere entscheiden. Er für seinen Teil war zufrieden, auch wenn sie nun nicht selbst zur Starbase 24 fliegen würden. Aber die Aussicht auf einem Sternenflottenschiff mit höherer Reisegeschwindigkeit, sicherer medizinischer Versorgung und voller Einsatzfähigkeit durch dieses Gebiet zu fliegen und vielleicht sogar die Chance auf eine Mütze Schlaf zu haben, stimmten ihn gnädig. In den letzten Minuten verspürte er eine bleierne Müdigkeit, gemischt noch immer mit Sorge. 

Der Acamarianer ließ die Hand von der Lehne gleiten und berührte seinen Kommunikator. "Galavant, drei Personen bereit zum beamen!" 

Einen Wimpernschlag später verschwanden die drei Anwesenden in den Lichtkegeln des Transporterstrahls. Einsam lag die Brücke der Kinzhar im Halbdunkel. Viel war hier geschehen. Konstruiert, um die Föderation zu zerstören, hatte es in den letzten Tagen eine erstaunliche Wendung vollzogen. Erobert unter großen Verlusten, war das Schiff teuer erkauft worden, um dem letzten Verteidigungskampf der USS Odyssey zu unterstützen. Jetzt hatte das Schiff sich Ruhe verdient. 

Das Rauschen des Maschinenraums wurde lauter, die klingonischen Ingenieure hatten beim Entwurf weniger Wert auf die akustische Abschottung gelegt. Das Schiff wurde von heftigen Vibrationen geschüttelt. Ein letztes Aufbäumen. 

Dann ging es ganz schnell. Ohne Zuschauer und ohne Crew. Der klingonische Bird of Prey IKS Kinzhar verging in einem Feuerball...


Zeit: MD 3.2041
Ort: Sternenbasis 24, angrenzendes Sternensystem

Die kleinen Raumstation platze aus allen Nähten. Eigentlich nur als kleine Versorgungsstation für Tiefenraumerforschungsschiffe gedacht, hatte sich SB 24 in den letzten sechs Monaten zu einer Umschlagsplatz für Kriegswaffen und Schiffe entwickelt. Nachschub für die Frontlinie. Die Besatzung war es gewohnt das sich mehrere Schiffe einen Port teilen, aber die aktuellen Umstände waren wirklich unzumutbar. 

Dicht gedrängt lagen hier die Port Haven, Hammond, Arkos Shah, Kensington, Teutates, Diomhair und das Reperaturschiff SS Yolanda. Die USS Shitennō-ji hatte zuletzt nur als Schrottverwertung gedient, während Dagada und Glorana von der Nachhut der zweiten Welle erwischt worden waren. Die Besatzung der Dagada hatte sich retten können während für die Besatzung der Glorana jede Hilfe zuspät gekommen war. Neben der Odyssey selbst fehlte nur noch die Korelev, deren Ankunft man zeitnah erwartete.

Da die Galavant unversehrt war, hatte Gaspar entschieden, dass das Schiff nicht direkt an der Starbase festmachen sollte. Dringend benötigtes Material wurde per Shuttle oder Transporter ausgetaucht. Weil der Platz auf der Station so beengt war, hatte die Perserin der Crew um Ensign Amun angeboten sich an Bord einzuquartieren, eine Handlung die Soraya bereits bereute. Innerhalb eines Tages hatte sie ein Dutzend Anfragen von Offizieren der Odyssey erhalten, die ebenfalls um Asyl baten. Ihr Schiff war das Partyzimmer im Hotel geworden. Natürlich war sich Soraya der sozialen Komponente dieses Umstands bewusst, trotzdem hatte sie das ungute Gefühl eine Feier auszurichten ohne selbst eingeladen zu sein. Sie ahnte, dass dieser eingeschworene Haufen gerade ein wenig Zeit miteinander brauchte, um die Wunden zu lecken, aber auch in gewisser Weise feierte, mit heiler Haut davongekommen zu sein. 

Mit einem breiten Grinsen erinnerte sie sich an den Moment, als ein kleiner Junge schreiend, als wäre eine ganze Horde Klingonen hinter ihm her, durch einen Gang der Station gerannt und sich dem sonst so beherrschten Gunny ans Bein geworfen hatte. Erst bei nachfolgender Reflexion hatte sie den markerschütternden Schrei als ein über fast eine halbe Minute gedehntes "Daaaaaaaaaaad" identifiziert. Genetisch war das Ganze dann auch nicht mehr zu verleugnen gewesen, denn Thomas Junior war das Ebenbild seines Vaters: Als Fünfjähriger. Seitdem hatte Soraya den Gunny nicht mehr zu Gesicht bekommen. Anscheinend feierte er das Wiedersehen mit seiner Familie. 

Ohne das leiseste Geräusch zu machen erschien mit einem Lichtblitz das letzte Schiff der Flotte am Himmel über der Station. Die Korelev traf endlich ein. An Bord: Die Kommandantin der Flotte und die Führungsoffiziere ihres Flaggschiffs. 

Capt. Konstantyn Chekov hatte beste Laune als er den Transporterraum seines Schiffs betrat. Die Odyssey Offizierinnen hatten bereits die Projektionsfläche betreten. Eilig ging er auf Commodore Skyla Lyma zu und streckte ihr wortlos die Hand hin. 

"Ich danke ihnen für alles, Captain.", sagte Skyla mit einem strahlenden Lächeln, während sie nach der Hand griff und diese schüttelte. Der Chekov musste mit ganzer Kraft den Schmerzensschrei unterdrücken. Die Commodore zerdrückte seine Hand zusammen wie eine Schraubzwinge.

"Die....Freude ist.... ganz meinerseits.", presste er zwischen den Lippen hervor und schaffe es ein völlig verkrampftes Lächeln auf das Gesicht zu schieben.

"Wo soll es hingehen?", erscholl eine Stimme von der Seite. Die Risanerin Tara Kell hatte, im Gegensatz zu ihrem Chef, den Aufenthalt der anderen Crew sehr... genossen. Mara zwinkerte jungen Offizierin heimlich zu. 

"Bringen sie uns zur USS Galavant, da scheint gerade eine Feier zu steigen.", befahl Sky ohne zu überlegen. Die Anspannung der letzten 24 Stunden war nach und nach von ihren Schultern gefallen. 

"Dann wünsch ich Ihnen eine schöne Zeit!", sagte Chekov zwischen zusammengepressten Lippen hervorzischend. Es klang eher wie eine Drohung als ein Abschiedsgruß. Aber was machte das schon?

Mit einem letzten Blick in die Runde stellten sich Skyla Lyma, Yvonne Renard, Lwaxana Ivoin und Fiona MacKenzie auf die markierten Stellen. Ein kurzes Summen verriet das der Transporterpuffer seine Arbeit tat. Dann verschwanden Capt. Konstantyn Chekov, Ens. Tara Kell und lt. Limanto Tè aus ihrem Sichtfeld.
</RPG>


<SUM>
Zeit: MD 3.1457
Ort: IKS Kinzhar, Brücke

Die Kinzhar trifft unerwartet auf die USS Galavant. Nach anfänglichem Misstrauen beschließt der kommandierende Offizier der Kinzhar, Ensign Amun, den stark beschädigten Bird of Prey zu evakuieren und kontrolliert zu sprengen.


Zeit: MD 3.2041
Ort: Sternenbasis 24, angrenzendes Sternensystem

Die Galavant trifft mit ihren zusätzlichen Gästen bei SB 24 ein, wo sich nach dem Verschwinden der USS Odyssey der restliche Teil der Flotte versammelt hat. Da Platz hier eh knapp ist, wird spontan die Galavant zum Treffpunkt der Odyssey Senior Offiziere.

</SUM>


Submitted by
 
 
LtCmdr. Soraya Alizadeh
EO USS Odyssey
Aka
Ratty
 
Cmdr. Gaspar Toussaint
CO USS Odyssey
Aka
Mo Bishop

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