The Odyssey Era - Teil 7: Der Pfad zwischen den Sternen


Mortimer Bishop
 

<NRPG>
Hey ihr Lieben! 
 
Da wären wir also! Wie bereits in zahlreichen Kommentaren im Discord gefordert, hier endlich das siebte Kapitel! Vorhang auf für den letzten Auftritt der USS Odyssey, Discovery Klasse! 
 
Entschuldigt wenn das Vorwort heute etwas länger ist. Es gibt ein paar Leute denen ich an dieser Stelle danken will. Zu allererst, Danke an Linda. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht (und macht es auch immer noch) mit dir zusammen den neuen Kahn vom Stapel zu lassen. Als nächstes Dank an Mac, die vor längerer Zeit die Grundidee für dieses RPG hatte, was mir beim strukturieren sehr geholfen hat. Außerdem ein dickes Danke an Fynn, der mir mal wieder bei einigen technischen Feinheiten und ganz tollen "Naheinstellungen" geholfen hat das Ding abzurunden. Zu guter Letzt ein besonderen Dank an Luis, der mich ermutigt hat mich als SL zur Wahl stellen zu lassen. Danke für dein Vertrauen! 
 
Kurzer Kommentar zur Erzählweise. Ich hab mich dazu entschieden in diesem Post die Odyssey selbst als Hauptdarsteller zu beschreiben. Ich finde das hat sie sich verdient. Außerdem gibt es euch bei eventuellen Backposts die Möglichkeit das Ende des Schiffs aus der Sicht eures Chars zu beschreiben (falls da Interesse bestehen sollte).
 
Nächste Besonderheit: Musik!
Ich bin nicht drum herum gekommen euch hier ein paar kleine Schätze aus meiner persönlichen Playlist reinzustellen, die allesamt das Überthema "Abschluss" haben. Mir war wichtig Songs zu nehmen die noch nicht alle gehört haben und die nicht zwangsläufig mit "Weltraumfilmen" zutun haben. Sucht euch eins aus (hab ein bisschen was dazu geschrieben), machts euch gemütlich und hört es beim Lesen. Würde mich freuen! Alle Songs sind ab sofort auch in der offenen Odyssey Playlist :)
 
Und jetzt! Musik an! 
 
Lieben Gruß und einen schönen Abend euch! 
Mo
</NRPG>
 
 
<Mos Musikgiftschrank>
 
Rupert Gregson-Williams - Duck Shoot
https://open.spotify.com/track/5HARZiEbfWnwXdv7ckqh5z?si=32BDzWNKQPeN7aMJNCTwhA
Soundtrack "The Crown", Klassisch, traurig, emotional, wunderschön
 
 
Clint Mansell - Dead Reckoning
https://open.spotify.com/track/1JHAZGaAbSCUPsmLq4RFOe?si=DRsQH7ZtSKa6w6FkDBB5jQ
Soundtrack "Smokin Aces", Rock meets Klassik, dynamisch, berührend, 
 
 
Johnny Cash - Engine One-Forty-Three
https://open.spotify.com/track/1m9QLwq707k2stmxavLCk1?si=gCKx2X9oTi-pdCr5XvZ51A
Schrieb Johny Cash drei Wochen vor seinem Tod, Mann mit Gitarre, kraftvoll, 
 
</Mos Musikgiftschrank>
 
 
<RPG>
 
Zeit: MD 3.0001
Ort: Universum, Alpha Quadrant, Carraya System
 
Das Licht war sehr grell. Obwohl das Weltall an den meisten Stellen des Universums aus alles umfassender Dunkelheit bestand, gab es immer wieder Ausnahmen von dieser Regel. Bei Sonneneruptionen zum Bespiel, wenn das Licht zu einer Flut aus Energie und Farben wurde. Bei einem Sonnensturm, wenn die Elemente der großen Lichtbringerin über den Teppich des Kosmos gekehrt wurden.
 
Die Auswirkung einer solchen kosmischen Anomalie waren oft eine sehr lange Zeit noch sichtbar. Der Begriff "lange Zeit" war selbst in diese Zusammenhang wirklich eine lange.
 
Immer wieder schoben sich kleine Wolken aus heller Energie durch den begrenzen Raum des angrenzenden Carraya Systems. Seine Durchschlagkraft hatte der Sonnensturm, der einem Ort entsprang der weit weit entfernt von diesem System war, langsam verloren. Geblieben war eine unkontrollierbares Spiel der Naturgewalten. Schön und schaurig zugleich.
 
Langsam wie eine Schnecke kroch die USS Odyssey dahin. Es brauchte keinen Offizier der Sternenflotte, keinen Ingenieur, ja noch nicht mal einen besonderen Experten, um zu sehen, dass etwas mit dem Schiff nicht in Ordnung war. Der Korpus der riesigen Discovery-Klasse driftete, beleuchtet von den schaurigen Nachwehen des Sonnensturms, unkontrolliert durch den Raum. Kein kompliziertes Spiel aus Stabilisatoren glich die taumelnden Bewegungen des Schiffs aus, kein  computergestützter, am galaktischen Kern ausgerichteter Gimbal hielt den Fluchthorizont aufrecht. Das Raumschiff glich eher einem Karussell, das trudelnd aus der Verankerung gesprungen war.
 
Anfangs hatten die Port Haven und die Hammond noch versucht, gemeinsam mit dem Reparaturschiff SS Yolanda, das Weggleiten des Flaggschiffs mit den Traktorstrahlen zu verhindern. Aber als die Bedrohung durch die Klingonen durch den Angriff des eroberten Bird of Prey um 71% zunahm, entschied man sich die Schiffe abzuziehen. Immerhin hatten quasi alle Mitglieder des Verbandes Evakuierte aufnehmen müssen. War es ein hochspezialisiertes Schlachtschiff wert, dass zu seinem Erhalt, der mittlerweile als äußerst unwahrscheinlich eingestuft wurde, tausende Menschenleben geopfert wurden? Natürlich lautete die Antwort nein und so glitt das Schiff dahin.
 
Die Lichter der anderen Schiffe waren kleiner geworden. Die ionisierten, größtenteils nur noch schwach geladenen Gaspartikel des Sonnensturms leckten an der Duraniumlegierung der Außenhaut und blitzen unauffällig und für das menschliche Auge einzeln kaum sichtbar auf, als sie ihre Restenergie an dem Metall entluden und für immer verschwanden. In ihrer Gesamtheit wirkten sie wie ein kleines Blitzlichtgewitter. So trieb die Odyssey dahin. Die Schwerkraft Carrayas tat ihre Wirkung. Langsam, aber unablässig bewegte sich das riesige Schlachtschiff Skyla Lymas auf den kleinen Planeten zu. 
 
Plötzlich ging in der direkten Nähe des herrenlos treibenden Kreuzers ein Schiff unter Warp. Die Signatur verriet es als USS Korelev. Mit hoher Geschwindigkeit, die sich mit der Trägheit der Odyssey biss, raste das Schiff auf das Wrack zu. In einer Entfernung von etwa 500 km kam das Schiff zum stehen und passte sich dann der Geschwindigkeit des treibenden Schiffes an um die Entfernung zu halten.
 
Ein unbedarfter Zuschauer bekam nichts von diversen Crewtransporten mit, die zwischen den Schiffen stattfanden. Lediglich die schwachen Lichtkegel einiger Helmlampen, die durch den leeren Hangar der Odyssey irrten, flackerten auf. Nach kurzer Zeit verließen zwei sylenische Kreuzer das ehemalige Flaggschiff. Dann kehrte erneut Stille ein. Die Geschwindigkeit, mit der das Schiff auf den Planeten zusteuerte hatte sich mittlerweile verdoppelt. 
 
Die Korelev verharrte in sicherer Entfernung. Fast mitfühlend schwebte das Schiff um das verlorene Schlachtschiff herum. Wie ein Hund, der ein Mitglied des Rudels in den letzten Stunden nicht alleine lassen wollte. Die Bewegungen des Großkampfkreuzers erinnerten bereits an die Totenstarre. 
 
Der Zustand des Schiffs blieb den Bewohnern des Planeten Carraya nicht verborgen. Etwas mehr als Zweitausend Kilometer vom trudelnden Schiff entfernt verbarg sich unter der Atmosphäre des Himmelskörpers die abgeschiedene Welt der Wurzeln. Diese kollektive Kormophytenspezies galt jeher als stiller Wächter des Himmelskörpers. Einer der kuriosesten Wendungen des Schicksals war die Ansiedlung der H -Ia, einer amphibischen Gattung, die optisch entfernte Ähnlichkeit mit den Haien der Erde hatten. Eine Laune des Schicksal spülte sie in ihrem Mutterschiff sprichwörtlich an den Strand von Carraya. Mit ein klein wenig Hilfe der Sternenflotte gelang der Erstkontakt mit den Wurzeln, den telekinetischen Herrschern des Sterns. 
 
Der ehemalige Vorschwimmer der H -Ia Ar'gaH-3-25146, genannt Ar, war immer noch ein geachtetes Mitglied der Gesellschaft, spürte ein Aufbäumen der Wurzeln. Er schwamm gerade durch den Ozean und genoss, genau wie in den letzten Stunden, die neue Freiheit. Es war so ein schönes Gefühl nicht mehr der Enge der Enzephalonskammer ausgesetzt zu sein. Auch wenn er die Intimität seiner Freundschaft zu Dhar in der Tat vermisste war seine Freude über die neue Heimat ungebrochen. Umso mehr überrumpelte ihn die Funkstille ihres Gastgebers. Es war als wären den Wurzeln für einen kurzen Moment die Fassung abhanden gekommen, als wäre das Tablett mit den Begrüßungsdrinks runter gefallen. 
 
//"Was war das?"// fragte Ar perplex. Der Teil des Wurzelverstandes, der gerade mit ihm sprach, war nicht da. Er konnte die Abwesenheit spüren. //"Stimmt etwas nicht?"//
 
Als Antwort sah der ehemalige Vorschwimmer ein sehr seltenes Naturschauspiel. Mit einem Ruck war der Frieden vorbei. Wie aus der Pistole geschossen wuchsen riesige Ranken um ihn herum. Sie entwuchsen einem Teil, den die Wurzeln nur 'die Quelle' nannten. Ein Bereich in dem immer Dunkelheit herrschte. 
 
Diese Wurzelnranken waren anders. Keine kleinen, feingliedrigen Ranken, die Artemus zu der neuen Stadt getragen hatten. Nein. Dies waren die Wurzelstränge der unteren Ebene. Tief unter dem Planeten lagen sie. Von dort wo der Übergang zwischen Ozean und Festland geschmiedet worden war. Uralt, Mächtig und Gefährlich. Sie glichen einer Naturgewalt. Keiner der H -Ia hatte diese Seite des Gastgebers bisher kennengelernt. 
 
Auch die alte Romulanerin Lansa war überrascht. Die Wurzeln, die ihre Hütte vor dem großen Sonnensturm bewahrt hatten, waren immer in Sichtweite geblieben. Hin und wieder redete sie mit ihnen. Sie waren sehr zutraulich geworden nachdem sie die gegenseitige Skepsis überwunden hatten. Und heute waren sie verschwunden! Ein Grollen überzog die Landschaft, ein Geräusch was die alte Frau aufschrecken lies.
 
Tief im Meer herrschte die gleiche Stimmung. Vorsichtig, um seine eigene Sicherheit besorgt, schwamm Ar in gebührendem Abstand durch die aufgepeitschte See. Der ganze Ozean hatte sich unter der extremen Verdrängungsmacht des Wassers in einen rasenden Strudel verwandelt. Die Wellen schlugen von allen Seiten auf Ar ein. Nur mit Mühe konnte er sich gegen die Verwirbelungen zur Wehr setzen. 
 
Leider würde es noch eine ganze Weile dauern bis Ar den Grund für Eruption erfahren würde. Die Urwurzeln rankten weit über den Ozean hinaus und schoben sich mit großer Geschwindigkeit in die Mitte des Planeten. Die noch nassen Urwurzeln barsten durch das Unterholz. Sie nahmen keine Rücksicht. Egal ob die Felsen der grünen Tundra oder die Sumpfpalmen des angrenzenden Dschungels - die Urwurzeln zerbarsten alle Widerstände.
 
Ein dumpfer Hall war durch den kollektiven Geist der Wurzeln gegangen. Ein stiller Schrei, der sich in eine Kaskade verwandelt hatte. Das Alarmsystem der Wurzeln hatte ausgeschlagen. Etwas griff den Planeten an! Alle Fühler waren ausgestreckt! Alles passierte gleichzeitig! Neben der Aktivierung der Urwurzeln kappte das Allerheiligste das Reservoir der Zerfallsenergie um die Sensorwelle des Kollektivs so empfindsam zu machen wie noch nie. Die Energie strömte hinein und verband sich mit allen Lebenwesen, die noch im System weilten. Die Flutwelle an Informationen schwabbte zurück, gleichzeitig setzte sich das Urwurzelsystem in Bewegung. Zum Herzstück. Zum Tor. 
 
Die Energie die das Kollektiv bei diesen Handlungen einbüßte war beträchtlich. Aber dafür war es her gekommen! Innerhalb weniger Momente waren die Ranken der Ahnen zum Mittelpunkt gelangt. Und da waren sie! Innerhalb eines Wimpernschlags umschlossen die Wurzelstränge der Tiefe das Tor der Iconianer. Hoch türmte sich die Ranken über der Pforte. 
 
Die Energie in den Wurzeln nahm zu. Die telekinetische Kraft stieg und stieg und stieg... 
 
Eine Stärke verließ die Quelle, die es es vorher nicht gegeben hatte, sie entsprang ihrem Instinkt, ihrer Intuition. Jede Faser der Urwurzel veränderte im Kern seine Beschaffenheit. Die wenigen Beobachter des Moments, wie ein paar H -Ia, konnten sehen wie die großen schweren Mutterranken, die ins Zentrum des Planeten reichten, sich veränderten. Ein sanfter, tiefblauer Lichtstreif umgab sie. Die Kraft war viel träger als die Wurzeln selbst, als sie den Planeten eingehüllt hatten. Meter um Meter färbte sich der Urstrang der Ahnen und sonderte diese merkwürdige Farbe ab. 
 
Dann erreichte die Farbe das Tor, begraben von hochhaushohen Ranken. Und das Tor antwortete.
Die Symbole auf dem Tor begannen sich zu bewegen. Langsam nahm es die tiefblaue Farbe an - und stieg empor! Erst langsam, dann immer schneller wanderte das Tor der Iconianer durch das dichte Wurzelwerk. Die Farbe wurde immer intensiver.
 
Das Tor wuchs! Wie eine Maus durch eine Schlangengrube schob sich die Pforte nach oben, immer weiter, immer höher, während es unablässig an Größe gewann. Die blaue Kraft übertrug sich zusehends auf das Portal. 
 
Dann kam es oben an. Mit einem schmatzenden Geräusch wandte es sich aus den obersten Ranken. Mittlerweile waren alle Wurzeln der Ahnen vom tiefblauen Licht durchzogen. Eine Weile zitterte das Portal, dann kam es sanft auf und abwiegend zur Ruhe. Eine trügerische Stille kehrte ein, ganz so als warteten die Wurzeln auf ein Signal.
 
Unterdessen war die USS Odyssey richtig in Fahrt gekommen. Die Anziehungskraft wog immer schwerer auf dem Wrack. Die Funkeln und Lichtwolken des Sonnensturms hatte es längst passiert. Ein dunkelgraues Gebilde aus der verformten Duranium-Legierung rausche in immer höherem Tempo auf den dritten Planeten des Systems zu. Carraya. Wurzelplanet.
 
Immer mehr Teile der Außenhülle, die viele Jahre einer besonderen Crew ein Zuhause gegeben hatte, bröckelten durch die fehlende strukturelle Integrität nach und nach ab. Hier und da zeigten sich bereits offene Bauteile, einzelne Gänge und ein direkter Blick auf die Brücke. Das Skelett des Schiffs war deutlich sichtbar. Etwas aber viel auf, wenn noch jemand den Untergang des Schiffes aufmerksam beobachtet hätte. Wo war der Schriftzug? Der Name?
 
Ein kaum wahrnehmbares Klacken drang aus dem offenen Hangardeck, wurde aber sofort vom dröhnenden Rauschen aneinander reibenden Metallelemente übertönt. Ein kleiner, unscheinbarer Gegenstand hatte sich vom Schiff gelöst. Schnell konnte man ihn für einen weiteren Schrottgegenstand halten, dafür war es allerdings zu groß. Eine der wenigen Mannschafts Rettungskapseln! 
 
Die Kapsel entfernte sich rasch vom Wrack, wenn sie auch nur mit Mühe gegen die Schwerkraft Carrayas ankam. Mit letzter Kraft versuchte sie den Gesetzen der Physik zu entkommen - Verlor die Schlacht aber.
 
Währenddessen erreicht das untergehende Schiff die Atmosphäre des Planeten. Wie gebannt standen die Überlebenden der Odyssey, dieses einst prächtigen Schiffes, an den Fenstern der Korolev und starrten in die ewige Nacht. Dort draußen, zwischen den Sternen, begleitet von stummem Wehklagen, ging sie in Flammen auf und brach sich das einst stolze Genick, als sie auf die Atmosphäre des Planeten aufschlug. Mit einer Wucht die so schwer wiegte wie der Schmerz ihrer Crew. Die Reibungshitze war unerträglich. Kleine Hüllenfragmente und offengelegte Komponenten verglühten an Ort und Stelle. Die Reibung war so hoch, dass sie den Flug des Raumschiffs erheblich bremste und doch schob sich der leblose Korpus mit ungebrochener Überzeugung in die Atmosphäre des Planeten. Ein letztes Mal glühte das legendäre Flaggschiff Commodore Skyla Lymas auf und zog einen langen, grellen Schweif aus geschmolzenem Titan und Duranium und brennenden Einzelteilen hinter sich her.
 
Genau in diesem Moment durchlief die Urwurzeln ein greller Schein, der so voller Leben war, dass die Stimme des Wurzelkollektivs vor Schmerzen aufschrie. Alle Fühler, Arme, Wurzeln, Taster und Sensoren erstrahlten in dem Licht. Auch vor dem Tor machte die Energie nicht halt. Das heilige Tor der Iconianer wurde vollständig eingehüllt. Grelles, durchdringendes, Licht. Kein Schatten existierte in seiner Gegenwart.
 
Das Wrack senkte sich über dem Planeten ab. Immer noch umgeben vom glühenden Funkenspiel der Reibungshitze raste es auf die Dschungelvegetation Carrayas zu. 
 
Lansa war stehen geblieben als sie den hellen Schein am Horizont aus den Augenwinkeln bemerkt hatte. In ihren Augen spiegelte sich die brennende Odyssey. Dann entflammte um sie herum das durchdringende Weiß. Ehe sie reagieren konnte war auch Lansa von einem grell leuchtenden Wurzelknäuel umwickelt. Aber für Protest blieb keine Zeit. 
 
In genau diesem Moment erreichte die untergehende USS Odyssey die Oberfläche. Aber was war das? Die Intensität des Lichts schwoll noch einmal an - und verschwand jäh.
 
Im Moment als die Unterseite des Schiffs auf die Urwurzel traf war die Energie des Planeten freigesetzt worden. Wie der Schalter eines exorbitanten Stromkreises hatte das Feuer der Wurzeln das Tor aktiviert. Der uralte Schutzmechanismus der Ahnen hatte funktioniert! 
 
Der Planet Carraya war nicht mehr da.
 
</RPG>
 
 
<SUM>
 
Zeit: MD 3.0001
Ort: Universum, Alpha Quadrant, Carraya System
 
Die USS Odyssey, Flaggschiff von Commodore Skyla Lyma, verliert den Kampf gegen die Naturgewalten und verschwindet zwischen den Sternen. 
 
</SUM>
 
Submitted by
 
Cmdr. Gaspar Toussaint
CO USS Odyssey
Aka
Mo Bishop
 

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