Sie ist zerstört, Ji... Skyla

Mac MacKenzie
 




-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff: Sie ist zerstört, Ji... Skyla
Datum: Sun, 16 Jun 2019 21:29:59 +0000
Von: Luis Alfaia <Luis_alfaia@...>
An: RPG-USS-Odyssey@... <RPG-USS-Odyssey@...>


Aloha!

Hier ein kleines RPG.
Es folgt gleich ein weiteres nach.
Und auf das zweite RPG wird eine NRPG-Nachricht folgen, damit wir alle auf demselben Stand sind.

Grüße
Luis

<RPG>

Zeit: SpD 8.0550
Ort: USS Odyssey, Skylas Ready Room
Ball: Sky, Lasse

Auf Skylas Bildschirm drehte sich das Symbol des Flottenkommandos. In ihrem Sessel zurückgelehnt, einen Espresso schlürfend und einen Bericht lesend wartete sie.
Es waren bereits zehn Minuten vergangen. Das, so dringende Gespräch des Admirals schien doch nicht so dringend zu sein. Und dafür war sie eine Stunde früher als nötig aus dem Bett gekommen.
Die Sylenerin wollte sich soeben von ihrem Sitz erheben und einen neuen Espresso genehmigen, als ein Gesicht auf dem Bildschirm erschien.

"Sie sind nicht der Admiral", sagte Skyla knapp.
[Gut erkannt Kommodore. Ich bin Lt. Adessa Joral. Seine Adjutantin.] Die Bolianerin blickte gar nicht auf Skyla, sondern las, wie Skyla zuvor auch, während des Gesprächs Anordnungen auf ihrem PADD. [Der Admiral befindet sich gerade in einer Sitzung. Man sagte mir, dass Sie mit ihm reden möchten.
Können Sie versuchen später mit Admiral de Almeida wieder Kontakt aufzunehmen?]

Skylas Espresso wäre schlagartig kalt geworden - hätte sie noch einen gehabt - stattdessen musste sie sich hier grenzwertiges Verhalten gefallen lassen. "Lieutenant. Der Admiral wollte mit mir sprechen und hat mich dafür mitten in der Nacht aus dem Bett geholt, nicht umgekehrt", versuchte es Skyla trotzdem noch ruhig und des Friedens willen bemüht. Adessas Lippen verzogen sich zu einem schmalen Streifen, die Augen, die sich nun auf die Sylenerin richteten, verengten sich. Sie hasste es falsch zu liegen, noch viel mehr hasste sie es, wenn man ihr auch noch aufzeigen konnte, dass sie falsch lag. [Das tut mir leid, dann gab es da wohl ein Missverständnis. Der Admiral befindet sich trotzdem gerade in einer spontan einberufenen Besprechung. Es herrscht die Anweisung niemanden durchzustellen.] Adessa wollte soeben die Verbindung kappen, als ein Schatten auf die Bolianerin fiel und ihre Augen sich auf ein Objekt außerhalb von Skyla fixierten. Ein Nicken später blickte die Bolianerin wieder auf den Bildschirm. [Sie haben Glück, Kommodore. Die Admiräle sind nun frei und können das Gespräch in Empfang nehmen. Ich stelle Sie durch.]

Admiräle? Das war neu. Skyla dachte, dass allein Admiral Feyerabend auf der anderen Seite des Kommunikationsterminals auf sie warten würde, war er doch für ihren Sektor der mittlerweile eingesetzte Oberbefehlshaber. Allerdings hatte er scheinbar eine neue Adjutantin erhalten oder aber es war die Adjutantin des anderen Admirals.
Es dauerte erneut ein paar Sekunden, die Skyla genutzt hatte, um sich einen Espresso zu besorgen, bevor sich das Symbol der Flotte wegschaltete und Admiral Feyerabend, als auch Admiral Pedro de Almeida kamen zum Vorschein.

[Kommodore Lyma, danke, dass Sie meiner Bitte nachgekommen sind], begann Feyerabend. [Wir haben ein paar neue Entwicklungen, die wir mit Ihnen Teilen möchten.]
Skyla nippte wortlos an ihrem Espresso, ehe sie den Admirälen zunickte und somit beiden deutete aufnahmefähig zu sein. Sie hatte den zweiten Admiral direkt als Admiral de Almeida ausgemacht. Der ehemalige Stellvertretender Leiter des FKOM, Leiter der taktischen Abteilung des FKOM und der Großonkel ihres ehemaligen Ersten Offiziers saß ausgerechnet an der rechten Seite von Feyerabend. Zwei hochrangige Admiräle versprachen nie etwas Gutes. Ein Gespräch mit einem Admiral führte nach so einer Mission, wie die Odyssey sie hatte entweder zu Lob oder noch mehr Arbeit und zwar jener Arbeit, die Lyma nie gefallen hatte.
[Ohne große Umschweife. Wir gratulieren Ihnen zum Fund des iconianischen Tores. Dass Sie dabei auch Kontakt zum orionischen Untergrund aufnehmen konnten und die klingonische Basis aufbringen übertrifft die Erwartungen, die wir in Sie gelegt haben. Da alles so reibungslos funktioniert hat werden wir das Carrayische System als Brückenkopf für Einsätze im klingonischen Raum aufbauen.]

"In Anbetracht der Lage Carrayas ist dies keine schlechte Idee, allerdings muss die Sternenflotte eine Menge Kampfkraft aufbringen, um diese Stellung Offensiv halten zu wollen", gab Skyla zu bedenken. Ihre Tasse berührte die Untertasse und machte dabei das für Porzellan typische klackern. "Wenn Sie erlauben, dann empfehle ich Ihnen eine kleine, unscheinbare Task Force. So nah an der Front eine große Basis zu haben kann nicht gut ausgehen. Davon abgesehen, das Gespräch ist sicherlich keines, nur um meine Crew und mich zu loben. Was halten Sie nun für uns bereit?"

Feyerabend blickte zu Almeida, der die Augenbrauen anhob und sich nach vorne beugte. Eine Locke seiner graumelierten Haare fiel ihm in die Stirn. Ein kaltes Lächeln legte sich auf sein Gesicht. Dann begann er: [Eine Überraschung. Ich gratuliere Ihnen ebenfalls Kommodore. Sie wurden vor fünf Minuten zur Kommandantin des Carraya-Systems ernannt. Ihre Flotte erhält soeben von Admiral Feyerabends Sekretärin die Marschbefehle zu Ihnen in das Carraya-System dazuzustoßen. Ihre Frachter werden alles an Material mitbringen, was von Nöten ist. Das Reparaturschiff Yolanda wird zu Ihnen eskortiert. Es wird in circa einem Monat bei Ihnen eintreffen. Wir haben ihre Flotte zudem aufstocken lassen. Neben der Teutates und der Diomhair wird ihre bereits bestehende Flotte durch drei weitere Schiffe verstärkt. Die Kolarov, eine Exeter-Klasse, wird von Captain Chekov der den kleinen Verband kommandiert. Sie erhalten alle weiteren Informationen und zusätzliche Missionsziele im Laufe des Tages. So viel sei verraten. Die Schiffe kommen wohl in keinem guten Zustand bei Ihnen an. Captain Carter und Jackson kommandieren jeweils die Hammond und die Shitennoji.]

Skylas Gesichtszüge wurden scharfkantiger als sonst. Ihr gefiel nicht, was sie da hörte. Von Carraya aus operieren war eine Sache. Eine schlecht ausgerüstete Flotte vor der Nase der Klingonen zu parken und diese damit zu provozieren eine gänzlich andere. Die Sylenerin wusste den Admiral und die Lage einzuschätzen. Es war etwas im Busch, die Föderation brauchte aber diese Ablenkung, denn die Klingonen würden einen Brückenkopf, wie Carraya nicht dulden. Nicht in so einer frühen Phase des Krieges, in der die Klingonen in der Phase der Mobilisierung so viel weiter voraus waren, wie die Sternenflotte. Carraya war mit Hilfe des Tors zwar leichter zu bewachen, aber trotzdem gefiel Skyla die Geschichte nicht. Hier wurde nicht nur mit ihrem Leben Schach gespielt.

"Sie bringen unnötig Leben in Gefahr Admiral. Carraya ist wichtig, ja, aber wenn Sie hier eine Basis errichten wollen, dann tun Sie es still und heimlich. Eine komplette Flotte hier zu parken wird nur dafür sorgen, dass wir bald mehrere klingonische Flottenverbände auf unserer Nase tanzen haben. Und dass nur, damit wir für Sie das Lockvögelchen spielen können?"

[Sie sind eine ausgezeichnete Strategin und die Föderation stellt Ihnen genügend Mittel zur Verfügung diesen wichtigen Brückenkopf zu sichern.], antwortete Pedro.
Skyla richtete sich in ihrem Stuhl auf und lehnte sich ihrerseits nun nach vorne. "Es passt nicht zu Ihnen mir Honig, um den Mund zu schmieren, Admiral. Ich muss darauf bestehen, dass", weiter kam Skyla nicht.

[Commodore! Ich bin mir absolut sicher, dass Sie es schaffen werden diese Aufgabe zu meistern. Sollten Sie diese Aufgabe jedoch nicht übernehmen wollen, dann steht es Ihnen jederzeit frei Ihren Posten zu räumen und zurück in die sylenische Flotte zu kehren. Ich werde dann jemandem das Kommando über die Odyssey übernehmen lassen, der sich dazu im Stande sieht. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich werde sie gerne weiterhin unter meinem Kommando Wissen, aber wenn Sie diesen Posten nicht annehmen, dann habe ich für Sie keine weitere Verwendung.]

"Und wer soll die Odyssey übernehmen? Ihr Neffe?" Skylas Lippen formten sich zu einem eisigen Schmunzeln. Manchmal lohnte es sich der Admiralität zu zeigen, dass man nicht mit allem einverstanden war. Skylas Toleranzschwelle war vor allem was Drohungen oder Ultimate angingen in letzter Zeit noch geringer als eh schon. Erst recht, wenn es ein wenig nach Vetternwirtschaft roch. Die Reaktion auf Skylas Anfeindung war jedoch anders, als die Frau anfangs erwartet hatte. Pedro verlor etwas Farbe im Gesicht und sortierte sich binnen Sekundenbruchteilen neu. Feyerabends Blick wanderte zu Pedro. //Vielleicht doch ein Treffer//, dachte Skyla sich und lehnte sich zurück.
[Commodore!], sprach er in seinem sonoren und dennoch bestimmten Bariton. Er verschränkte seine Hände vor sich auf dem Tisch und stützte sich auf seinen Ellenbogen ab. Skyla ruckte in ihrem Stuhl zurecht. Sie hatte einen wunden Punkt getroffen, das wusste sie. Aber seine Körpersprache schien eher Trauer, als Angriffslust zu transportieren. Er atmete tief durch.

[Commander Henriques ist tot.] Eine kurze Verschnaufpause für den Admiral folgte, ehe er fortfuhr. [Eine Woche nach dem Kampf bei 234 wurde ein Notruf der Achilles aufgefangen. Die USS Falkirk ist ihm nachgegangen, fand aber nur noch Trümmer vor. Diese stammen nach ersten Analysen von der Achilles und zwei älteren VorCha-Klassen. Wir gehen davon aus, dass die Achilles diese zwei Schiffe zerstört hat, aber], Pedro schluckte kurz und schaute dann zu Feyerabend, der fortfuhr.

[Wir gehen davon aus, dass es ein drittes Schiff gab. Die Falkirk hat Trümmer mit einer, uns bis dato, unbekannten Legierung gefunden. Dieses dritte Schiff war nach den Kämpfen um 234 vermutlich zu viel für die Achilles. Es wird noch nach der Blackbox gesucht, aber bislang ohne Erfolg.] Der Deutsche beugte sich vor und sorgte dafür, dass sie die Kamera nun mehr auf ihn fokussierte. [Kommodore Lyma, Sie haben Ihre Befehle. Bauen Sie den Brückenkopf auf, halten Sie ihn um jeden Preis. Sie haben erstmal freie Hand in ihrer sonstigen Missionsgestaltung, aber sorgen Sie dafür, dass die Klingonen beschäftigt sind.] Noch bevor Skyla reagieren konnte schaltete sich der Bildschirm auf Schwarz. Das offizielle Schiffslogo drehte sich darauf um die eigene Achse.

Skyla Lyma blickte regungslos in den Raum.
Eine Minute.
Fünf Minuten.
Zehn Minuten, vielleicht auch länger. Die Nachricht, dass die Achilles zerstört, dass Moos tot sein sollte. Es nahm sie mehr mit, als sie erwartet hatte. In der Sylenin rumorte es. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass ausgerechnet Moos tot sein sollte. Es hatte bislang noch alles überstanden. Ihre Espressotasse flog plötzlich gegen die Wand. Dieser verdammte Bastard hatte Moos unbedingt in diese Geschichte hineinziehen müssen. In Skylas Gedankenwelt manifestierte sich der Gedanke, dass es mit ihr auf der Achilles nicht so weit gekommen wäre. Andererseits, ein kleiner Hoffnungsschimmer blieb. Moos war zäh, es musste nicht viel von ihm übrigbleiben, damit es sich regenerieren konnte. Sie könnte die Odyssey in das System schicken und Moos könnte sich mit der Odyssey verbinden, um wieder zu alter Stärke zurückzukehren.
Ein Klingeln an der Tür riss die CO wieder in das Hier und Jetzt. "Herein."

Yvonne schlenderte in das Büro hinein, dicht gefolgt von Meru. Beide sahen sofort, dass etwas nicht in Ordnung war. "Was ist passiert", fragte Yvonne, die Scherben betrachtend.
Skylas Blick durchbohrte die Pilotin, die sich daran machte, die Scherben aufzuheben.
"Meru, ich will jeden Abteilungsleiter in zehn Minuten am Konferenztisch sitzen haben." Skyla stand auf und ging zum Replikator. "Wir haben einen Krieg zu planen."
Meru und Yvonne wollten sich aufmachen das Meeting einzuberufen, Yvonne wurde aber durch Skylas Worte zurückgehalten: "Yvonne, du bleibst bitte hier."

<Ein vielleicht Hepp an euch beide. Will Skyla Yvonne von der Zerstörung der Achilles vielleicht im Vorfeld erzählen oder vielleicht doch allgemeingültiger zwischen beiden Charakteren? ;)>

</RPG>

<SUM>

Zeit: SpD 8.0550
Ort: USS Odyssey, Skylas Ready Room
Ball: Sky, Lasse

Skyla erfährt, dass die USS Achilles vermutlich von zwei klingonischen Raumschiffen zerstört wurde. Kurz zuvor wird ihr mitgeteilt, dass Carraya der neue Einsatzort für die Odyssey samt Flotte wird und ihre Aufgabe darin besteht einen stabilen Brückenkopf aufzubauen und den Klingonen ein Dorn im Auge zu sein.

</SUM>

Submitted by
Luis
Aka
Lt. Alexandre Francisco Batista Almeida
TO - USS Odyssey


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