Es hat sich aus therapiert...


Miriam J.
 

Hallo Zusammen, 
Kim ich danke dir für die nette Erwähnung meines Chars in deinem RPG. 
In diesem Zusammenhang habe ich dir auf privaten Wege noch mal eine persönliche Nachricht zukommen lassen. Ich hoffe, das wir auf der Grundlage meiner Ideen in der Mail auch in Zukunft weiterhin so viel Spaß in diesem RPG haben werden. 
Liebe Grüße 
das Sunny

 

<RPG>

# Ort: Besprechungsraum

# Zeit: 10.1600

Emily hatte die restliche Besprechung über geschwiegen, nachgedacht und ihre Reaktion abgewogen.
Sie hatte überlegt es in der großen Runde zu klären, aber das war nicht ihre Art. Zumindest war es nicht die Art die sie aktuell an den Tag legte.

Sie hatte jedoch Shay und den CNS gebeten einen Moment lang nach der Besprechung noch zu bleiben.

Emily versuchte sich an einem versöhnlichen Lächeln, das Folgende würde dem Psychologen nicht gefallen, ein Umstand der Emily wirklich leid tat. Sie hatte nicht vorgehabt ihn zu ärgern und das hier tat ihr schon jetzt schon schrecklich leid, das was er gleich erfahren würde, dass würde ihm sicher nicht gefallen und sie war die aller Letzte die das klären wollte, denn noch gab es Dinge die gesagt werden mussten.

Die junge Trill atmete tief durch. „Ich habe auf Anraten des CNS mit einem Vertreter der Symbiontenkommission schon am gestrigen Tag gesprochen. Digital, aber ich wollte ihm die Anreise zu K 7 ersparen. Ich bin wirklich froh, dass ich hier von einem so fähigen Mann wie della Scala betreut wurde, aber die Kommission hat sich um einen Ansprechpartner in der Flotte bemüht. Einen anderen vereinigten Trill der seinen Dienst als CNS verrichtet und dennoch das entsprechende Hintergrundwissen besitzt.“
Emily reichte dem CNS das PADD in dem stand das die weitere psychologische Betreuung und Beurteilung nicht weiter in seiner Hand lag.“
Shay schluckte trocken.

Emily legte den Kopf schief, „Sowohl die Trillregierung als auch die Kommission hat mir ans Herz gelegt, ihnen einfach diese Nachricht zu übermitteln. Und mich gebeten dies ohne Erklärung zu tun.“

Ein leises Seufzen entglitt den Lippen der jungen Frau, „Ich war jedoch immer dankbar für ihre Hilfe und ihre Sitzungen. Immerhin war ich seit meiner Versetzung auf dieses Schiff, jeden Mittwoch bei ihnen… ich fände es unfair das so im Raum stehen zu lassen. Da es nur indirekt um ihre fachliche Kompetenz geht.“

Shay hatte eine vorsichtige Ahnung um was es ging. Die Geschichte von Emilys erstem Wirt und den Gesprächen mit den Trill auf der Station hatten ihm einen Einblick gewährt, der ihm nun zum Vorteil verhalf.

„Auf Trill gab es eine Religionsgemeinschaft… eine Sekte. Sie lebten anders mit ihrem Symbionten und über die Jahre entwickelten sie sich durch vertiefet Meditationen weiter. Es gibt dieses Ritual - Zhian'tara - 

 

bei dem Freunde des aktuellen Wirts die vorherigen Wirte durch einen Führer für kurze Zeit verkörpern können. Wenn man dies über Jahrzehnte übt, dann kann man eine dauerhafte imaginäre Verbindung herstellen. Zumindest ist das die vereinfachte Erklärung von dem was was die Anhänger meiner Religion tun.“

Della Scala blickte skeptisch in die Runde. Die Anordnung war Wasserdicht und sowohl von der Sternenflotte als auch von der Trillregierung unterzeichnet. Offensichtlich hatte er nun einen Patienten weniger. 

„Einen Symbionten unvorbereitet zu übernehmen unter den Umständen die mir bestimmt waren, ist sicherlich schwierig, wenn es dann jedoch noch ein Symbiont ist, der es gewohnt ist auf diese spezielle Art zu kommunizieren, dann kann es schwierig werden. Besonders die richtige Hilfe zu finden und zu verstehen was mit einem passiert. Es ist ja nicht so das man diese speziellen Informationen in einer Gebrauchsanweisung mitgeliefert bekommt.“

Shay nickte unbewusst.

Während della Scala sein Gegenüber fixierte, „Ich habe noch nie von so etwas gehört.“

Emily zuckte mit den Schultern, „Es gab eine Verfolgung. Die Trillregierung hat es aus den Geschichtsbüchern gestrichen und die Anhänger die noch übrig waren haben fast alle den Heimatplaneten verlassen. Sich abseits weiter entwickelt.“

Der Psychologe nickte, „Das mag ja alles sein, aber dennoch…. Es gab das Schlafwandeln.“
Ein weiteres PADD schob die junge Frau über den Tisch dieses mal zum Captain.

Kurz räusperte sie sich, irgendwie fühlte sich das hier alles falsch an, „Ich habe einen unabhängigen Offizier der Sicherheitsabteilung gebeten den Vorfall zu untersuchen. Die Ergebnisse finden sie auf dem PADD. Es handelt sich wirklich um einen Schlafwandler…. Aber es war nicht meine Person. Die gesammelten und bestätigten Beweise wird der Boss ihnen sicher zur Verfügung stellen, damit Sie dieser Person die entsprechende Hilfe zukommen lassen können.“

Shay überflog das PADD, „Wie kommt diese Person an ihre Codes?“
Emily zuckte mit den Schultern, „Das wüsste ich auch gern!“

Emily blickte nun wieder zu dem Mann, den sie in den letzten Wochen und Monaten fast als väterlichen Freund betrachtet hatte, „Es tut mir leid, dass Sie nun nicht weiter meine Betreuung übernehmen können. Das finde ich persönlich wirklich mehr als schade, unsere Gespräch haben mir immer sehr geholfen.“

Della Scala schien nicht begeistert und überlegte seine nächsten Worte.

Emily versuchte sich an einem entschuldigenden Lächeln, „Vielleicht können wir mal zusammen einen Kaffee trinken, oder so“, versuchte sie ihren Unmut auszudrücken, bevor sie sich dann aber doch an Shay wendet.

„Mein neuer betreuender CNS gehört ebenfalls dieser seltenen Religion an und wir haben bereits gestern an dem Problem der Meditation gearbeitet… leider muss ich zugeben, dass es noch nicht von sehr viel Erfolg gekrönt war und wenn ich ehrlich bin, weiß ich selbst, dass diese Tiefenmeditationen unerlässlich sind um im Einklang mit allen Geistern zu stehen. Heben sie mal meditiert? Allein ist das schon schwierig aber wenn man zu neunt ist? Das ist super krass mega schwer.“ Kurz blitzte etwas der alten Emily auf. 

Shay war nun doch erstaunt über die erwachsende und rationale Art der Trill. Er hatte eher damit gerechnet das Emily nun verbal wie ein Unwetter über den CNS herfallen würde.

„Ich gebe Della Scala mit seiner letzten Einschätzung über mich jedoch Recht. Ich denke, dass ich wirklich auf dem Schiff bleiben sollte, bis ich das mit der Meditation hinbekommen werde. Ich werde mich weiter mit dem CNS der Delphine austauschen und auf sein Anraten werde ich mich mir wegen der Meditation bei Ajur Hilfe suchen.“
Emily schluckte trocken, sie gab ungern Arbeit ab, „Ich schlage vor das diese Ivoin an meiner Stelle das Außentram begleitet… sie schient recht affin zur Technik zu sein.“
</RPG>

<SUM >

# Ort: Besprechungsraum

 

# Zeit: 10.1600
Emily, Shay und Della Scala besprechen die neue Situation. Am Ende finde die Drei eine annehmbare Lösung. 
</ SUM>

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