Missionsstart: Das Geisterschiff


Mac MacKenzie
 

So,

hier gehts zur neuen Mission in der Mission, aber das werdet ihr gleich selbst lesen ^^
Ich habe diesmal extra viel Freiraum für eure Ideen gelassen sowie einige größere Zeitsprünge gemacht damit wir noch genug Platz haben zwischendrin.
Wie immer gilt - schaut das ihr eure Soap Plots auf der Station langsam abschließt.

Die Hephaistos wird zu MD 01 = SpD 21 abfliegen.

Nun viel Spaß beim lesen und an Sunny ein herzliches danke für das ausarbeiten der Mission und den Großteil dieses Posts.

Dann laßt uns mal auf Geisterjagd gehen ;)


<RPG>

# Zeit: MD 0.1455 (neu) / SpD 20.1455 (alt)
# Ort: Bereitschaftsraum CO

Shay warf einen Blick auf die Uhr und freute sich auf den nahenden Feierabend. Wie es Murphys Gesetz jedoch verlangte blinkte in diesem Moment ein Licht an seinem Terminal auf das ihn auf eine eingehende Nachricht hinwies.

Da sich heute den ganzen Tag um bürokratischen Kram gekümmert hatte, waren Benachrichtigungen auf stumm geschalten und man durfte ihn nur in wirklich wirklich dringenden Angelegenheit stören.

Mit einem seufzen schickte er das letzte Formular ab und betätigte dann das Terminal.

"Was gibt es Mr. Enovo?" wollte er von Nik wissen der auf der Brücke seinen Dienst tat.

[Sir, Ihre Schwester - also Commodore Ruthven hat einen Besuch an Bord angekündigt und will sie sprechen.] erklärte dieser sofort.

"Wann?" fragte Shay zurück.

[Ähm .. um 15-00, Sir.]

Shays Blick wanderte erneut zur Uhr und er fluchte leise. Soviel zum Feierabend.

"Und das sagen sie mir erst jetzt?" blaffte er daher verstimmt und man konnte förmlich durch die Leitung höre wie Nix bleich wurde.

[Sie wollten nicht gestört werden, Sir und ...] begann der Russe sich zu entschuldigen.

"Jaja, schicken sie sie rein sobald sie da ist." knurrte der Schotte und beendete die Verbindung.

[... und ich bin erst seit einer halben Stunde im Dienst] beendete Nik seinen Satz auch wenn er wußte das der CO ihn nicht mehr hörte. Das lief heute ja wieder toll. So würde er sich seine nächste Beförderung abschminken können.

Es dauerte auch nicht lange da rauschte besagte Commodore auf die Brücke und sah sich suchend um. Nik sprang von seinem Sitz auf und deutete auf den Bereitschaftsraum.

"Der Captain erwartet sie bereits, Ma'am." beeilte sich Nik zu sagen und wurde von Claudia mit einem vernichtenden Blick bestraft.

"Seh ich aus wie ihre Mutter, Ensign? Die können sie von mir aus mit Ma'am anreden aber nicht mich, verstanden?" fauchte sie den armen Nix an der mindestens 2 Zentimeter schrumpfte, nach dem Vortrag.

"Nein, Ma' ... Sir, ich meine Ja, Sir ... " versuchte Nik seinen Fauxpas wieder gut zu machen doch Claudia beachtete ihn bereits nicht mehr sondern betrat festen Schrittes den Bereitschaftsraum.

Shay stand am Replikator und sah nur kurz auf als sich die Türen öffneten. Jeder andere hätte Shay ungespritzt in den Boden gerammt, wenn er nicht vorher den Türsummer betätigt hätte aber Claudia war in zweifacher Hinsicht eine Ausnahme.

"Tee?" fragte er während er in bereits orderte.

"Ich habe keine Zeit für Höflichkeiten und Smalltalk." verkündete sie was Shay jedoch nicht aus der Ruhe brachte.

"Aber dennoch bist du persönlich hier und hast dich nicht mal beamen lassen. Wenn du dafür Zeit hast, hast du auch Zeit für eine Tasse Tee." erklärte er ruhig und deutete auf das Sofa.

"Bitte setz dich doch." fügte er dann hinzu während er die zwei Tassen auf den Tisch abstellte.

Claudia hmpfte folgte dann aber seinem Rat. Erst als sie saß und den ersten Schluck des heißen Gebräus getrunken hatte spürte sie wie angespannt sie die ganze Zeit gewesen war.

"Wieso bist du hier, Claudia?" fragte Shay dann und ahnte bereits das ihm die Antwort nicht gefallen würde.

Claudia atmete tief durch und sah mehr zur Ablenkung auf das PAD das sie bei sich hatte. Sie kannte den Inhalt auswendig, aber es verschaffte ihr Zeit die richtigen Worte zu finden.

"Die Klingonen haben ihre Strategie geändert." begann sie und nun war es Shay der sich anspannte.

"Offenbar ziehen sie ihre Truppen zusammen und fliegen Richtung Briar's Patch." erklärte sie weiter und selbst Shay wurde leicht blaß um die Nase.

"Sie wollen zum Trans Warp Conduit?" fragte er und allein die Vorstellung hinterließ einen Knoten in ihrem Magen.

Sollte es den Klingonen gelingen den Conduit zu erobern wären sie innerhalb weniger Stunden mitten im Herzen der Föderation.

"Wir sind darauf vorbereitet. Ein Szenario ist genau darauf ausgelegt und wir haben Vorbereitungen getroffen den Conduit im äußersten Notfall zu zerstören." erklärte sie mit einem leichten abwinken.

"Was wir brauchen ist eine möglichst genaue Lage der klingonischen Flotte. Am Rand des Sektors und in Flugbahn zum Patch gibt es einen großen unerforschten Nebel. Wir vermuten das sich die Klingonen dort sammeln und dann zum Angriff über gehen werden." erklärte sie weiter und ließ über das PADD eine holographische Karte der Region erscheinen.

"Laut unseren Informationen wird die 4. klingonische Flotte den Angriff leiten. Fast alle in dieser Flotte sind Mitglieder des Kriegsgesang auf Kithomer aber die Flotte ist in 3 Teile gesplittet wie du siehst.

Ein Teil hier oben bei Carraya 3, ein Teil verteidigt die aktuellen Grenzen mit gelegentlichen Vorstößen und der 3. Teil hat SB 157 eingenommen. Es wird dauern alle Flottenteile für einen gemeinsamen Schlag zusammen zu bringen." führte sie auch und Shay nickte.

"Was Sinn macht wenn sie vorhaben den Comduit im Patch zu übernehmen und ihre Schiffe durchzujagen. setzt aber voraus dass ihre Schiffe entsprechend ausgerüstet sind. Nicht mal unsere Schiffe können gefahrlos durch Transwarptunnel - wie kamen die Klingonen an die Technik und dann noch so schnell?" fragte er dann.

"Das wissen wir noch nicht. Vermutlich haben sie es irgendwo gestohlen oder ... wir haben einen Maulwurf in unseren Reihen." antwortete Claudia ausweichend.

Shay vermutete das sie mehr Informationen hatte die sie nicht mit ihm teilen konnte.

"Und wenn das ein Ablenkungsmanöver ist? Die Klingonen haben sich in diesem Krieg nicht verhalten wie man das sonst von ihnen erwartet. Was wenn sie uns nur Ablenken wollen, uns zwingen das wir dort Stellung beziehen während sie in Wirklichkeit irgendwo ganz anders angreifen?" fragte er dann.

"Die Idee kam uns auf und hier kommt die Hephaistos ins Spiel. Wie gesagt vermuten wir das sie sich innerhalb des Nebels sammeln werden und das Oberkommando hat beschlossen das die Hephaistos das perfekte Schiff für diese Art Scout Mission ist."

"Selbsmordmission wohl eher!" platzte es aus Shay raus. "Wenn die uns entdecken sind wir 1 Schiff gegen eine ganze Flotte. Habt ihr den Verstand verloren?" entfuhr es ihm und Claudia sah ihn hart an.

"Die Hephaistos verfügt über Tarntechnologie - ich schlage vor ihr laßt euch nicht erwischen. Ich muß dir nicht sagen wie wichtig das für die Föderation und den Verlauf des Krieges ist." erwiderte sie kühl.

"Und was sag ich meiner Crew?" fragte er perplex über soviel Kälte.

"Das nötigste. Die genauen Infos stehen auf dem PADD. Und Shay - die Zeit drängt. Ich schlage vor du holst deine Leute aus dem Urlaub und ihr macht euch asap auf den Weg. Tut mir Leid." fügte sie diesmal etwas wärmer hinzu.
Immerhin waren sie Geschwister und sie schickte Shay nicht gern auf diese Art Mission.

Der hmpft und stand auf um an die kleine Bar zu gehen die hinter einer der Wandverkleidungen versteckt war. Eine Flasche Whisky - nicht der ganz gute - fand ihren Weg in Shays Hand und er goß sich einen großzügigen Schluck davon in seine Teetasse.

Er sah fragend zu Claudia die jedoch nur den Kopf schüttelte.

"Wenn es noch Fragen gibt - du weißt wo du mich findest." meinte sie nur und machte sich auf den Weg zur Tür während Shay Platz nahm und nach dem PADD griff.

Wieso bekam eigentlich immer er diese Missionen?

<nrpg: So Urlaub ist beendet – ab an die Arbeit ^^ >

 
# Zeit: Sternzeit 2266 - vor 150 Jahren
# Ort: Irgendwo im Weltall

Die USS Baltimore drang in die Tiefen des Alls vor, am Rande des Alpha- Quadranten wollte die tapfere Crew seinen Forschungsauftrag erfüllen - unerforschte Gebiete entdecken, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hatte. Abenteuer bestreiten und der Sternenflotte und ihren Prinzipien alle Ehre machten, man sollte sich an ihre Forschungen, ihre Entdeckungen erinnern. Niemand ahnte auch nur im entferntesten, daß sie als das Geisterschiff der Sternenflotte in die Geschichte eingehen würden.

Viele junge Offiziere taten ihren Dienst unter Captain Nanuk, der rein äußerlich seinem Namen als Eisbären alle Ehre gemachte. Ein großer stämmiger Mann, zu dem man nicht nur wegen seines Körperbaus, sondern auch wegen seiner Ausstrahlung aufblickte. Der leicht graue Dreitagebart untermalte seine Ausstrahlung nahezu perfekt.

Dem jungen Menschen war erst vor wenigen Monaten das Kommando über dieses stolze Schiff über gegeben worden und immer noch pochte sein Herz voller Aufregung, wenn er die Brücke betrat und seinen Platz in der Mitte einnahm - the Captains chair. Viele Jahre hatte er sich hart erarbeitet an diesem Platz zu sitzen, aber die Mühe hatte sich gelohnt, da war er sich sicher, jedes Mal wenn er in die unendlichen Weiten des Alls blickte und vermeinte in den Sternen die unzähligen Geheimnisse zu erkennen die auf ihn und seine Leute warteten.

„Lt. McLain, Bericht“, erklang die raue Stimme des Inuit und schien die gesamte Brücke mit seinem Klang zu erfülle. Die hübsche Irin blickte auf, „Wir befinden uns 76 Lichtjahre von unserem ursprünglichen Kurs entfernt, am Ereignishorizont des Weißen - Loches. Eine Kommunikation mit der Sternenflotte ist noch immer nicht möglich. Die Energieströme des Loches beeinflussen immer noch zu stark unsere Instrumente, besonders die Kommunikation ist gestört.“

Das sie sehr weit von ihrem Kurs abgekommen waren und Niemand ahnte wo sie waren, war eine Tatsache welche der jungen Frau nicht behagte.
Der Captain nickte bestätigend und wendete seinen Blick zur Sicherheit
"Lt. Tanaka haben wir die Interferenzen des Weißen - Loches kompensieren können und können unsere Sonde vom Ereignis- Horizont zurückholen?"

Der Japaner nickte. Der Hauch eines Lächelns legt sich auf die Lippen des Eisbären, „Dann holen sie unsere Sonde nach Hause.“

Das sie unbeabsichtigt etwas ganz anders zusammen mit der Sonde zurückholten, ahnten sie nicht. Ein Wesen welches lange in seiner energetischen Blase geschlafen hatte und nun ähnlich wie eine Katze von dem fremdartigen Spielzeug angelockt wurde.

Es verstrich ein kurzer Zeitraum in dem der Transporterraum die Sonde an Board beamte. Ein kurzes Flackern der Anzeigen auf der Brücke lenkte die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf ihre Instrumente. Lt. Dinawari die XO des Schiffes, war die Erste die ihre Geräte wieder ans Laufen brachte und auch dem gedimmten Licht auf der Brücke weniger Beachtung schenkte als der Rest der Brückencrew.

„Die Sonde befindet sich in Transporterraum eins. Es scheint so, als hätten die Biofilter des Transporters einen Moment lang eine energetische Spannungsspitze verursacht, die zusammen mit der extremen Entladung des Weißen - Loches zu einer Fluktuation geführt haben.“

Der Captain nickte, „Lassen sie das Sicherheitsprotokoll Sigma laufen überprüfen sie die Biopuffer.“ befahl er. Sicher das diese Sicherheitsmaßnahme genügen würde.


# Zeit: Mitternacht – Stunden später.
# Ort: USS Baltimore

Ein Poltern weckte den Captian. Eine Bewegung in der Finsternis, ein Geräusch. Ruckartig saß der Mann aufrecht im Bett. Mit starrem Blick suchte er die Dunkelheit nach weiteren Bewegungen ab, nach einem ungebetenen Besucher. „Computer, scanne mein Quartier nach Lebensformen!“

„Es wurden keine weiteren Lebensformen im Quartier erkannt. Allerdings sind energetische Schwankungen meßbar.“

Wieder ein Geräusch und der Caption standen vor seinem Bett, zum Kampf bereit!
In einer Ecke des Quartiers erhellte der Schein des Mondes die Wand. Fast reflexartig blickte der Captain zum Fenster hinaus, sah jedoch aber nur die allumfassende Schwarze des Weltraums - keinen Mond der durch sein Fenster hätte scheinen können. Dunkel erinnerte er sich an die mythischen Gottheiten, von denen seine Großmutter am Lagerfeuer berichtet hatte und selbst heute jagten die Erinnerungen an diese Geschichten dem stämmigen Mann kalte Schauer über den breiten Rücken.

„Du bist unwürdig, hat Aningan entschieden“, ein grollendes Lachen schrillte durch das Quartier, so das der Captain  mit den Händen seine Ohren bedecken mußte. Ein gleißendes Licht erhellte den Raum und die Hände des Mannes wanderten von den Ohren zu seinen Augen.

„Auch Malina, deine Sonnengöttin hat dich für unwürdig befunden!“

Wieder diese Lachen, wieder dieses donnernde Grollen. Das Haar des Mannes färbte sich weiß ein und sein Körper sank leblos zu Boden. Langsam kühlte sein Fleisch aus, als graue Tentakel aus der Dunkelheit sich unaufhörlich zu seiner Leiche schoben und viele kleine Mäuler in den Saugnäpfen begannen das Fleisch von den Knochen zu lösen und zu verzehren.

Nur trockene, kalte Knochen blieben zurück, als das Raubtier mit einem spinnenartigen Netz das Quartier verschloß und mit seinen Tentakel sicheren Halt an den Wänden suchte. Der schwere, haarige und stachelige Körper in der Mitte, hatte sich durch die Kraft der massigen Muskeln in den Tentakeln nach oben bewegt und langsam aber sicher breitete sich ein leises knurren aus. Das Geräusch war fast so etwas wie ein vibrierende schnurren – ein schwingendes Zischen und legte sich über die Gänge des Schiffes. Es drang in die Köpfe der Crew ein und ließ ihnen ihre Gottheiten und schlimmsten Ängste erscheinen.

Chaos brach aus und es dauerte nicht lang, bis die Besatzung versuchte ihrem Leben ein jähes Ende zu setzen. Einige sprangen in den sicheren Tod auf der Flucht vor ihren Visionen. Schreie erhellten die Korridore und untermalten die Angst, die Panik der Crew hervorgerufen durch ihre aller schlimmsten Alpträume. Das Chaos verschlang das Schiff und verbannte jeden klaren Gedanken der Besatzung.

Das Raubtier ruhte in seiner Höhle, das Fleisch auf das es hungrig lüsternd wartet, mußte nicht frisch sein. Es hatte Zeit und konnte jagen, so wie auch seine Vorfahren gejagt hatten. Es lag auf der Lauer und lies seine telepathischen Tentakel kreisen, auf der Suche nach Angst im tiefsten Unterbewußtsein seiner Beute.

 
# Zeit: 150 Jahre später – Im hier und Heute - MD 10.1445
# Ort: USS Hephaistos

„Captain Ruthven wir haben eine Nachricht empfangen“, berichtete der junge Russe Nik von der COMM Station. Die Augenbrauen des Schotten wanderten ein klein wenig nach oben, „In diesem Sektor sollten keine Schiffe sein die uns rufen.“ meinte er. Die Hephaistos hatte sich getarnt und war zu ihrem Einsatzort unterwegs.

Der COMM nickte, „Es handelt sich auch nicht um einen Ruf. Es scheint eine automatische Nachricht zu sein.“

Der Captain nickte, „Und um was handelt es sich?“

„Es scheint“, Nik stutzte, „Es ist die Kennung der USS Baltimore.“

„Überprüfen Sie ihre Daten“, befahl der Captain nüchtern. Jeder auf der Akademie hatte von dem verschollenen Schiff gehört. Zu seiner Zeit an der Akademie hatten sich bereits die wildesten Schauergeschichten um diese Schiff geragt, denn immer wieder wollten Sternenflottenschiffe tief im All die Kennung bemerkt haben, aber noch bevor sie reagieren konnten, was das Schiff wieder verschwunden.

„Lt. Claton erfassen sie die Koordinaten“, der Wissenschaftler nickte und zeitgleich gab er Reha ein Zeichen. Die Vulkanierin verstand ihren Vorgesetzten und übermittelte die Daten auf seine Konsole, die Daniel umgehend auf dem Schirm anzeigen ließ, „Das Schiff befindet sich am Rande eines Nebels, der unsere Scans zwar stört, aber dennoch scheinen sich keinerlei Lebenszeichen messen zu lassen.“

"Nach 150 Jahren würde es mich auch sehr wundern wenn da noch etwas lebt." brummte Shay. Das war unerwartet. Eine Falle der Klingonen? Und warum ausgerechnet genau an dem Rand des Nebels in dem sie zumindest einen Teil der klingonischen Flotte vermuteten?

"Hat der Nebel Auswirkungen auf die Tarnvorrichtung?" wollte Shay als nächstes wissen.

"Unbekannt. Dazu gibt es noch zu wenig Daten." antwortete Ajur von der taktischen Konsole aus.

"Könnte das eine Falle sein?" war dann Shays nächste Frage.

Diesmal dauerte die Antwort etwas. Nicht weil Ajur die Frage nicht erwartet hätte sondern mehr weil er seine Antwort abwägte.

"Möglich, allerdings läßt der Drift des Schiffes eher den Schluß zu das sie sich innerhalb des Nebels aufgehalten hatte und nur nach draußen getrieben wurde." meinte er dann.

"Getrieben oder geschubst? Es ist schon merkwürdig das wir ausgerechnet hier auf ein verschollenes Schiff der Föderation treffen." mischte sich nun Sam ein und sprach aus was Shay dachte.

Shay sparte sich die Frage nach Klingonen in der Nähe, falls sie Spuren von klingonischen Schiffen gefunden hätten dann hätte man ihm das längst mitgeteilt.

"Wenn es wirklich die Baltimore ist dann müssen wir zumindest sehen ob Daten des Schiffscomputers auslesen können." meinte nun Daniel. Der Wissenschaftler brannte direkt darauf sich das Wrack genauer an zu sehen."

"Negativ. Nicht jetzt zumindest. Mr. LaGroille, fliegen sie uns langsam in den Nebel, nicht zu weit aber weit genug damit wir sehen ob sich der Nebel negativ auf die Tarnvorrichtung auswirkt und behalten sie die vermeintliche Balimore im Auge.
Lagebesprechung in 10 Minuten." befahl er schließlich und auf der Brück brach professionelle Geschäftigkeit aus. Shay starrte auf den Schirm. Die Baltimore hatte 150 Jahre gewartet, da kam es auch ein paar Stunden mehr oder weniger auch nicht an.

 
# Zeit: MD 10.1455
# Ort: USS Baltimore

Die Gänge waren blutverschmiert, Einrichtung der Quartiere blockierten Türen, oder scheinen diese zu versperren. Das Chaos herrschte auf dem Schiff. Die Korridore, waren Blutverschmiert und Wörter wie Lucifer, der Morgenstern, oder Leprechaun waren zu lesen. Auf einem umgefallen Schrank lagen die Überreste von Nahrung, bei genauerem Betrachten handelte es sich um Zähne die um dem Teller arrangiert wurden.

Immer noch war das Surren des Tieres zu hören, was nach dem Festmahl in einen Winterschlaf verfallen war, jedoch zur Unterhaltung im Traum noch immer die Kreaturen über die Gänge schickte sie es in den Köpfen seiner Beute gefunden hatte. Ein Mann mit einer Maske huschte durch die Dunkelheit und wetzte sein Messer an einer Wand.
 
 
 # Zeit: MD 10. 1510
 # Ort: Besprechungsraum
 
 "Sir, wir müssen uns das Schiff ansehen. Wenn das wirklich die Baltimore ist dann haben wir die Chance ein Jahrhunderte altes Rätsel zu lösen." beharrte Daniel und wenn Shay die Stimmung im Raum richtig las dann war der Großteil der anderen ebenfalls dieser Meinung.
 
 Dennoch - es war nicht Teil ihrer Mission und er war noch nicht überzeugt davon das dies keine Falle der Klingonen war.
 
 "Wir werden nicht beamen. Zum beamen müßten wir die Tarnvorrichtung ausschalten und dazu bin ich aktuell nicht bereit. Ein Außenteam das dorthin geht muß das mit Raumanzug machen. Die Lebenserhaltung scheint laut den Sensoren zu funktionieren aber ich würde da gern auf Nummer sicher gehen und ich muß hier niemandem sagen was unsere eigentliche Mission ist.
 Wir werden hier nicht tagelang ein Schiff untersuchen während die klingonische Flotte direkt neben uns im Nebel lauert.
 Gibt es irgendwelche Vorschläge dazu?" fragte er in die Runde.  
 
 < nrpg: na dann lasst mal hören ^^ >



<NRPG>
Hintergrund:
Die USS Baltimore verschwand vor gut 150 Jahren spurlos am Rande des Alpha – Quadranten. Die Föderation ordnete eine umfassende Untersuchung an, welche jedoch mehr als fruchtlos war, es wurde weder Trümmer noch Signale des Schiffes der Walker Klasse (https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Walker_class) ausfindig gemacht.
Nach einer sechsmonatigen Untersuchung an welche mehrere Schiffe der Sternenflotte beteilig waren, wurde das Schiff, als auch seine Besatzung als verschollen deklariert.
Bei einem routinemäßigen Scan der Hephaistos wird die Kennung eines Schiffes der Sternenflotte geortet. Schnell stellt sich heraus, daß es sich um die verschollene USS Baltimore handelt. Es wird versucht einen Kontakt herzustellen, jedoch bleibt dieser Versuch unbeantwortet. Erste Nahgebietscans zeigen daß es keine humanoide Lebensformen auf dem Schiff gibt.
 
Personen:
- Captain Nanuk – Mensch – (M) – (Name grönländisch – Eisbär) - Inuit
- XO Lt.Cm. Nafi Dinawari - (W) – Persische/ Ägyptische Wurzeln
- CWI Lt. Scota McLain – (W) – Irische Wurzeln
- CSO Lt. Norio Tanaka    - (M) - Japaner

</NRPG>

 <SUM>
# Zeit: Sternzeit 2266 - vor 150 Jahren
# Ort: Irgendwo im Weltall
Die USS Baltimore holt sich etwas unbekanntes an Bord das die Crew am Ende nicht überleben wird

# Zeit: MD 0.1455 (neu) / SpD 20.1455 (alt)
# Ort: Bereitschaftsraum CO
Shay bekommt besuch von Claudia die ihn über die neusten Frontentwicklungen informiert und ihm eine neue Missionsorder gibt.

# Zeit: 150 Jahre später – Im hier und Heute - MD 10.1445
# Ort: USS Hephaistos
Die Hephaistos empfängt den automatischen Notruf der USS Baltimore und geht erstmal von einer Falle der Klingonen aus

# Zeit: MD 10.1455
# Ort: USS Baltimore
Das fremde Wesen ist aufgewacht und schleicht weiter auf der Baltimore herum

 # Zeit: MD 10.1510
 # Ort: Besprechungsraum
Shay verkündet das er auf keinen Fall die Tarnvorrichtung deaktivieren will und fordert Alternativen wie man die vermeintliche USS Baltimore untersuchen kann ohne hinüber zu beamen.

Leider drängt auch die Zeit.

</SUM>

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submitted by

Mac

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